Pixel über Pixel: Vier ungleiche UHD-/4K-Monitore im Vergleich

24 bis 32 Zoll groß sind die vier Monitore in diesem Mini-Roundup. Ihre Einsatzbereiche sind so unterschiedlich wie ihre Bildschirmdiagonalen. Was sie eint, ist ihre Auflösung: UHD ist angesagt, gerne auch als 4K bezeichnet.

…außer durch noch mehr Auflösung. Was lange Zeit für den Hubraum bei Verbrennungsmotoren galt, scheint auch bei aktuellen Monitoren zuzutreffen. Jedenfalls hat mittlerweile jeder Hersteller, der etwas auf sich hält, ein Modell mit UHD-Auflösung im Programm. Im TV-Bereich hat sich die markige Bezeichnung 4K durchgesetzt, die sich auf die Anzahl der vertikalen Bildpunkte bezieht. Dabei müsste es eigentlich 4K2K heißen, denn damit wäre auch die horizontale Zeilenanzahl angegeben.

Wir werden uns im weiteren Verlauf dieses Roundups aber auf drei gängige Bezeichnungen beschränken: 2160p, UHD und 4K. Im Kinobereich beschreibt 4K eine vertikale Pixelzahl von 4096, im TV- und Monitorbereich sind es hingegen "nur" 3840. In der Horizontalen sind es in beiden Fällen 2160 Pixel. Und weil es sich stets um Vollbilder handelt, wird UHD eben auch als 2160p bezeichnet.

Asus PA329QAsus PA329QLG 27UD88-WLG 27UD88-W

 

Die vierfache Pixelzahl im Vergleich zu Full-HD soll also für eine brillantere Darstellung, feinere Strukturen und höheren Detailreichtum sorgen. Im TV-Bereich hat 4K ja bereits bewiesen, dass die hohe Auflösung – entsprechendes Zuspielmaterial vorausgesetzt – tolle Bilder liefert. Mit diesem Versprechen locken natürlich auch die Monitorhersteller.

Dabei soll die höhere Auflösung nahezu jedem zugute kommen – Office-Nutzern, Grafikern, Spielern und Cineasten. Die Bildschirmgröße scheint dabei keine große Rolle zu spielen. In unserem Roundup sind jedenfalls Monitore mit Bilddiagonalen zwischen 24 und 32 Zoll dabei. Asus etwa zielt mit dem PA329Q auf professionelle Foto- und Videobearbeitung ab; der 32 Zoll große Bildschirm ist ab knapp 1350 Euro erhältlich.

Samsung U24E590DSamsung U24E590DViewSonic VP2780-4kViewSonic VP2780-4k

 

Wesentlich günstiger, aber auch eine ganze Ecke kleiner, fällt der LG 27UD88 aus. Der 27-Zöller bietet spezielle Gaming-Features und kostet um die 600 bis 650 Euro, vereinzelt auch etwas weniger. Mit 24 Zoll der kleinste Monitor in dieser Runde ist der Samsung U24E590D, der ebenfalls die Gamer-Fraktion im Visier hat. Hier werden gut 350 bis 400 Euro fällig.

Zu guter Letzt haben wir noch den Viewsonic VP2780-4K mit dabei, der seine Auflösung schon im Namen zur Schau trägt. Wie der LG 27 Zoll groß, soll auch der Viewsonic anspruchsvolle Grafiker zufrieden stellen. Mit minimal 720 Euro belastet der Viewsonic VP2780-4K allerdings das Budget etwas mehr als der gleich große LG.

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1 Kommentar
    Dein Kommentar
  • ShieTar
    Wenn es doch nur ein Buch gäbe in dem Fachbegriffe wie "vertikal" und "horizontal" erklärt werden ...
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