Multimedia- oder Büro-Monitor: Wer ist der bessere 27-Zoll-Allrounder?

Der Markt 27 Zoll großer Monitore ist hart umkämpft, spielt doch die beliebte Größe in vielen Bereichen eine Rolle. Kürzlich erst haben wir uns mit Gamern dieser Größenkategorie beschäftigt; jetzt werfen wir einen Blick auf Multimedia- & Office-Mo...

Ob im Büroalltag, für die professionelle Bildbearbeitung, als Multimedia-Bildschirm oder zum Zocken – mit einem Monitor der 27-Zoll-Klasse macht man sicher nichts falsch. Da wir uns kürzlich erst der Spezies 27-Zoll-Gamer angenommen haben, konzentrieren wir uns in diesem Roundup auf Monitore, die die Bereiche Büro und/oder Multimedia abdecken.

Dell UP2715KDell UP2715K

Neben der Größe haben unsere vier Testkandidaten auch die Panel-Technologie gemeinsam: Alle Hersteller setzen auf ein blickwinkelstabiles IPS- bzw. PLS-Panel, das zudem eine hohe Farbraumabdeckung und -treue verspricht.

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Bei der Auflösung beschreiten die Probanden indes ganz unterschiedliche Wege: Während zwei Monitore mit Full-HD-Auflösung daherkommen und damit von vornherein klarstellen, dass sie der Multimedia-Fraktion angehören, setzt ein Hersteller auf die im 27-Zoll-Bereich mittlerweile fast schon klassische WQHD-Auflösung mit 2560 x 1440 Bildpunkten.

Eizo FlexScan EV2750Eizo FlexScan EV2750

Aber ein Monitor setzt dem ganzen die Krone auf: 5K oder satte 5120 x 2880 Bildpunkte übertreffen WQHD noch einmal um das Vierfache. Ob man das auch sehen kann? Wir werden sehen.

LG 27MP77HM-PLG 27MP77HM-P

An diesem Roundup nehmen vier Monitore teil, die von vier verschiedenen Herstellern stammen und einen recht weiten Preisbereich abdecken. Den kostengünstigsten Einstieg bietet der LG 27MP77HM-P, der mit Preisen ab rund 270 Euro zu Buche schlägt. Nur gut 10 Euro mehr muss investieren, wer den Samsung S27E370D zu Preisen ab 280 Euro sein Eigen nennen will.

Samsung S27E370DSamsung S27E370D

Deutlich teurer ist der Eizo EV2750-WT mit Preisen ab rund 780 Euro. Mit knapp 960 Euro drückt der UP2715K von Dell aber mit Abstand am stärksten aufs Budget. Ob er diesen saftigen Aufpreis rechtfertigt, wird sich zeigen. Wir starten jedenfalls direkt mit dem 5K-Monitor in unser Roundup.

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6 Kommentare
    Dein Kommentar
  • WhiteStar
    In der 4er-Übersicht auf Seite 1 und in den technischen Daten auf Seite 4 ist zum LG zu lesen er hätte 1x HDMI und 1x DVI. Die Bilder und der Text sprechen da aber eine andere Sprache (2x HDMI). Da passt was nicht zusammen
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  • The_Simplifier
    Es gibt derzeit keinen HDMI-Standard der 5k unterstützt, daher finde ich es nur konsequent, wenn der Hersteller HDMI nicht verbaut. Es kämen sonst sicher viele auf die Idee zu reklamieren, dass der Monitor kein 5k anzeigt.
    Wenn jemand unbedingt ein HDMI-Gerät anschließen will, gibt es dafür auch Adapter.
    Daher kann ich das Fazit in keinster Weise teilen. Es gibt auch niedriger auflösende Monitore von DELL, die eventuell besser in den Test gepasst hätten. Diese haben dann auch einen HDMI-Anschluss.
    Bitte nächstes Mal erst überlegen und dann kritisieren, sonst sieht das ein bisschen nach weniger fundierten Fachkenntnissen aus und dies kommt der sonst auf sehr hohem Niveau gehaltenen Seite nicht zu Gute.
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  • goch
    Deine Kritik finde ich aber auch etwas übertrieben ... Wenn manche TVs noch zusätzlich einen Scart-Anschluss oder ähnlich antike Relikte haben, bezweifelt deswegen auch keinder das der auch HD oder mehr kann ... Da HDMI mittlerweile sehr weit verbreitet ist wäre eine native Buchse sicherlich nicht so verkehrt. An den paar Cents kann es normal nicht gelegen haben
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  • BluppOfTheBlobb
    Zitat:
    Es gibt derzeit keinen HDMI-Standard der 5k unterstützt, daher finde ich es nur konsequent, wenn der Hersteller HDMI nicht verbaut. Es kämen sonst sicher viele auf die Idee zu reklamieren, dass der Monitor kein 5k anzeigt.


    Lol. Als ob dies Dell in der Vergangenheit irgendwie gekrazt hätte. Die haben schon grösser HDMI Böcke geschossen: http://en.community.dell.com/support-forums/peripherals/f/3529/t/19469568
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  • BluppOfTheBlobb
    Wenn ich das richtig sehe, so ist die interne LUT des Dell UP2715K nur und wirklich nur in Verbindung mit einem X-Rite i1Display Pro kalibirierbar.
    Hat Dell die UltraSharp Colour Calibration Solution Software also immer noch nicht für andere Kolorimeter, selbst nicht von X-Rite, offen gemacht. Gut für die, die schon das richtige haben. Pech für die, die ein anderes haben und nun nochmals € 200 für ein i1Display ausgeben müssen.
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  • Mnyut
    Wenn man sich Kundenrezensionen zum Dell U2711 durchliest, ist es aber genau so, dass es einige nicht blicken wie man so einen Bildschirm an schließen muss. Selbst bei eBay fand man gebrauchte Geräte bei denen in der Beschreibung stand, dass man die 2560x1440px gar nicht richtig nutzen kann weil nur 1920x1200px rein gehen.
    Ja, klar, doof das die meisten onboard Grafikkarten nur singel link DVI haben. Bei dem Link zu dem U2713HM Support oben ist das ja irgend wie ähnlich.

    Schon erstaunlich das entwas höhere Auflösungen bei Nicht-Mobielgeräten immer noch Raktentechnologie sind.
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