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Motorola zeigt Moto X Force und Moto 360 Sports

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 0 kommentare

Der zu Lenovo gehörende Hersteller will mit seinem Smartphone und der Smartwatch aktive Nutzer ansprechen, denen Widerstandsfähigkeit wichtiger ist als das dünnste Gehäuse.

Leistungsfähige Mobilgeräte sind heutzutage oftmals grazile Preziosen, die riesige Bildschirme mit nur noch wenigen Millimeter hohen Gehäusen kombinieren. Allerdings sind sie damit auch umso anfälliger. Schon ein Absturz aus einer begrenzten Höhe kann zu Defekten der Glasoberflächen auf Vorder- und/oder Rückseite führen.

Motorola stellt sich schon seit längerem diesem Trend entgegen. Die im unteren Preisbereich angesiedelten Modelle der Moto-E- und Moto-G-Serie warteten stets mit recht wuchtigen Außenschalen auf, die jedoch mit einem vergleichsweise hohen Grad an Robustheit boten.

Letztere will der Hersteller nun auch im Oberhaus einführen: Das Moto X Force hält einen 2K-Bildschirm mit einer Diagonale von 5,4 Zoll bereit, der aus fünf Schichten besteht und sich bei Stürzen unempfindlich zeigen soll. Sie absorbieren die Erschütterungen und sollen so ein Brechen oder Reißen verhindern. Damit die Optik nicht zu kurz kommt, kann der Nutzer die Außenhaut via Moto Maker dem eigenem Geschmack (und zur Verfügung stehenden Optionen) anpassen.

Im Inneren des Gehäuses setzt der Hersteller auf aktuelle High-End-Technik: Das Smartphone integriert einen Qualcomm Snapdragon 810, drei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 Gigabyte Festspeicher. Zu den weiteren Highlights zählt die Kamera, die an der Front mit fünf und an der Rückseite mit 21 Megapixeln auflöst.

Außerdem verspricht der Hersteller eine Akkulaufzeit von 48 Stunden - bei gemischter Nutzung. Details werden nicht verraten. Der 3670 mAh große Akku stellt zwar eine recht ordentliche Kapazität bereit, ob diese allerdings tatsächlich bei einem zweitägigen Betrieb standhalten kann, hängt stark vom Nutzer ab. Anspruchsvolle Spiele dürften - gerade im Hinblick auf den Prozessor - deutlich an den Reserven zehren. Ansonsten soll das Smartphone beim Netzwerkverkehr punkten. Das SoC bringt mit dem X9 ein schnelles LTE-Modem mit; das WLAN-Modul funkt auf der Basis des ac-Standards.

Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht: Motorola ruft zum Marktstart einen Preis von 699 Euro auf.

Sportler sollen dagegen ihr Smartphone künftig auch mal zu Hause lassen können, denn der Hersteller bringt nun auch die Moto 360 Sports der zweiten Generation hierzulande auf den Markt. Die Smartwatch, die Googles Android Wear als Betriebssystem nutzt, soll angenehm zu tragen sein und sich auch gegenüber grober Behandlung widerstandsfähig zeigen. Dazu setzt Motorola auf Silikon bei der Außenhaut.

Im Inneren wird die übliche Sensorik verbaut, mit der beim Sport die eigene Leistung überwacht und aufgezeichnet werden kann. Für eine Verbindung in mobile Datennetze wird allerdings auch weiterhin ein Mobilgerät benötigt, denn die Uhr verfügt zwar über ein WLAN-Modul, einen Einschub für eine Mobilfunkkarte besitzt sie allerdings nicht.

Die sportliche Motorola-Uhr soll 299 Euro kosten.

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