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Motorola Moto G 3. Gen: Die dritte Generation macht vieles besser

Motorola Moto G 3. Gen: Die dritte Generation macht vieles besser
Von , Armando Degá

Das Moto G ist Motorolas Cash Cow. Die vergangenen Versionen mussten aber zunehmend Kritik einstecken - vor allem wegen der Kameras. Hier hat der Hersteller ordentlich nachgelegt - und vor Wasser schützt er das Moto G 3. Gen obendrein.

Beim Vorgänger unseres aktuellen Testgerätes haben wir uns noch recht abfällig über Motorolas Nomenklatur geäußert. Moto G mit 4G LTE (2. Gen.) ist auch nicht gerade ein (an)sprechender Name. Aber der Hersteller wollte auf jeden Fall am "G" festhalten, musste aber auch irgendwie zum Ausdruck bringen, dass es sich bereits um die zweite Ausbaustufe der zweiten Generation - also um das insgesamt vierte Moto G - handelte.

So gesehen könnte das aktuelle Gerät auch "Nummer 5" heißen. Die offizielle Bezeichnung lautet indes "Moto G 3. Gen". Von den mittlerweile vier Vorgängern übernimmt es den Datenturbo LTE und den microSD-Slot. Beide Features nahm Motorola quasi nach Lust und Laune mal ins Datenblatt auf, dann wurden sie teils wieder gestrichen. Ein echter Sinn hinter diesen Entscheidungen offenbarte sich da sicher nicht jedem.

Damit ist also jetzt Schluss. Aufgeräumt haben will Motorola auch mit der bei den Vorgängern immer lauter gewordenen Kritik an den zuletzt schon betagten und technisch überholten Kameras. Denn aus dem einstigen Preis-Leistungs-Schlager ist in der vierten Auflage nur mehr ein solides Mittelklasse-Smartphone geworden – wie es schon so viele andere gibt.

Wasserdichte Smartphones gibt es allerdings nicht allzu viele. Das Moto G 3. Gen gehört jetzt zu dieser Minderheit, denn wie steht es so schön im Reviewer’s Guide zum Moto G geschrieben: "17 Prozent haben angegeben, sogar mit ihrem Smartphone zu duschen." Dem ist nichts hinzuzufügen.

Höchstens vielleicht noch ein paar Worte zur Preisgestaltung: Das Moto G bleibt ein faires Angebot. Im freien Handel empfiehlt der Hersteller für die 8-GByte-Variante einen Preis von 230 Euro. Es ist in den Farben Schwarz und Weiß zu haben. Im hauseigenen Moto Maker lässt sich das Moto G individualisieren, kostet dann aber 20 Euro mehr. Für 300 Euro gibt es 16 statt acht Gigabyte internen Speicher, der Arbeitsspeicher wird auf zwei Gigabyte verdoppelt.

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  • Christian_3 , 3. November 2015 21:44
    Mein "wasserdichtest" Motorolla G 2015 hat einen Wasserschaden. Die Reperatur wird abgelehnt da das Gerät mit Wasser in Verbindung gekommen ist. Das wusste ich aber es war alles geschlossen, der Wasserkontakt war weniger als 5 Minuten und keine 50cm Tiefe?

    Also was auch immer wasserfest an dem Gerät sei, entweder kennt das der Support nicht oder ich habe ein Modell bekommen welches wohl doch nicht gegen kurzzeitiges eintauchen im Wasser geschützt ist. Garantie Fehlanzeige, das war mein letztes Motorola!
  • alterSack66 , 3. November 2015 23:44
    Wasserdicht ist relativ. Mal kurz duschen vielleicht. IPX 7 würde ich nicht als wasserdicht bezeichenen. Wie war das mit Sony? :D 
  • diem_ , 4. November 2015 09:22
    Wolltest du Fotos in der Badewanne machen oder was ist da passiert?^^

    Aber dieses von dir beschriebene Garantiemodell ist eine echte Frechheit.

    btt: Ich messe mal kurz die Daumenlänge meiner normalgroßen Hand: ~55mm. OK, Telefon disqualifiziert.
    Es bleibt dabei - ich verstehe diesen Trend nicht.
  • Yag , 4. November 2015 09:33
    Ich warte auf das Dual-SIM Modell.
  • CTAKAH , 17. November 2015 16:46
    Bei DX gibt es eine Viewsonic V500 für ca. 90€ mit 5,5" Display, Quadcore CPU, 2GB RAM, 16GB ROM, LTE 1800/2600, Dual SIM.
    Ob Die Moto G da mithalten kann?