Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Mozilla stellt 64-Bit-Firefox für Windows ein

Von , Pierre Dandumont - Quelle: TheNextWeb | B 15 kommentare

Ein zu hoher Speicherbedarf und Schwierigkeiten bei der Kompatibilität der Plug-Ins sind die wesentliche Gründe für das Aus

Die Möglichkeit den vollen 64-Bit-Befehlssatz zu nutzen, ist für UNIX-Systeme wie Linux oder Mac OSX schon fast ein alter Hut. Auch Microsofts Windows kann zwar mittlerweile mit 64 Bit umgehen, doch gerade bei den dazugehörigen Anwendungen hat sich das noch längst nicht überall durchgesetzt. Viele Programme arbeiten nach wie vor auf der Basis von 32 Bit. Und der Umstieg scheint den Entwicklern z.T. Schweirigkeiten zu bereiten.

Mozillas Firefox ist dafür beispielhaft. Unter Linux und Mac OSX nutzt der Browser 64 Bit, unter Microsoft verbleibt er bei 32 Bit. Nun wird die Entwicklung der 64-Bit-Variante, die sich schon über mehrere Jahre hinzieht, eingestellt. Die Gründe für diesen Schritt sind verschieden, es lassen sich jedoch zwei wesentliche herauskristallisieren. Zum einen können manche Plug-Ins unter der 64-Bit-Version nicht genutzt werden, zum anderen belegt diese Browser-Variante deutlich mehr Speicherressourcen. 

Damit gibt es nur noch zwei 64-Bit-Browser für Windows - den Intenet Explorer und Opera. Selbst Googles Chrome kommt lediglich in einer 32-Bit-Architektur und Apple hat die Entwicklung des Safaris für das Microsoft-Betriebssystem eingestellt.

Kommentarbereich
Experten im Forum befragen

Zu diesem Thema einen neuen Thread im Forum News erstellen.

Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

Auf dieser Seiten können keine Kommentare mehr abgegeben werden
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • fffcmad , 22. November 2012 14:21
    Wieso belegt eine 64Bit-Anwendung deutlich mehr Speicheressourcen? Vernuenftig programmiert ist der Groeßenunterschied marginal bis ertraeglich. Kann mir keiner erzaehlen das das ein Grund ist!

    Hier beist sich doch die Katze in den Schwanz! Warum wird denn ueberhaupt die 32Bit version installiert? Und warum sind die Leute von Mozilla nicht in der Lage, die Plugins einzubinden, egal ob 32Bit oder 64Bit? Das ist definitv machbar! Vorrausgesetzt die verwendete API taugt etwas. Die Plugins laufen doch eh schon in einer eigenen Sandbox?!

    Wie sollen sich 64Bit-Anwendungen durchsetzen wenn die Entwickler zu feige sind, die 64-Bit varianten ihrer Software als Standard zu betrachten und die 32-Bit Version als Legacy? Der Kunde schert sich nicht drum, den interessiert nur das es laeuft! Warum kapiert das keiner?
  • Faboan , 22. November 2012 14:35
    gibt es ehrlich bedarf an 64 bitigen browsern?
    kann mir einer sagen was genau ich anwenden muss um das performance+ zu spüren?
  • ypnaphelios , 22. November 2012 15:29
    @Faboan: schlecht programmierte facebook-spiele (also grob über den Daumen gepeilt alle) spielen :-)
  • Alle 15 Kommentare anzeigen.
  • fffcmad , 22. November 2012 15:53
    Mit Performance hat das nicht unbedingt etwas zu tun. Es geht vor allem um die Speicheradressierung (48Bit sind immer noch besser als 32Bit) und dann natuerlich um die Moeglichkeit, 64Bit Opcodes und Register nutzen zu koennen. Zudem kann eine native 64Bit-Umgebung weniger anfaellig fuer Exploits sein. Die Betonung liegt auf "kann"
  • Misterproggy , 22. November 2012 17:47
    Heutzutage sollte man fragen "Brauche ich überhaupt noch 32 Bit Anwendungen".
  • kmueho , 22. November 2012 21:38
    Ist doch super, dass keine 64Bit-Version mehr kommt! Damit ist wenigstens sichergestellt, dass dieser Ressourcenverschwender Mozilla auch zurünftig nicht mehr als 4GByte frisst.
  • Elkinator , 23. November 2012 04:11
    nur blöd das der ff seit mehreren versionen einer der sparsamsten browser ist...
  • kayvoss123 , 23. November 2012 11:24
    naja sehe ich nicht so, 4 Tabs auf und über 2GB Ram belegt.
  • Elkinator , 24. November 2012 03:00
    was kann der browser dafür wenn bei dir eine erweiterung speicher frisst?

    tests belegen schon lange das der ff einer der sparsamsten browser ist, der immer so gelobte opera schneidet bei solchen tests nicht gut ab.
  • derGhostrider , 24. November 2012 20:05
    kmuehoIst doch super, dass keine 64Bit-Version mehr kommt! Damit ist wenigstens sichergestellt, dass dieser Ressourcenverschwender Mozilla auch zurünftig nicht mehr als 4GByte frisst.
    32bit Anwendungen können eh keine 4GB nutzen. Zumindest nicht ohne eigenes Speichermanagement. Ansonsten 2GB - oder maximal 3GB, falls sie denn das "LargeAdressAware"-Flag verwenden.

    --------------

    Dei 64bit-Version war für mich zwangsweise die einzige, die ich verwenden konnte, da Flash lustiger Weise bei mir unter 64bit Betriebssystemen nur als 64bit Version installierbar war - und die funktioniert nicht mit einem 32bit Firefox. Daher MUSSTE ich Nightly 64bit verwenden. Wenn das nun eingestellt wird, dann kann ich Firefox ja gleich wegschmeißen, da das, was ich damit gemacht habe, nicht mehr läuft.
    Dämliche Entscheidung.
  • fffcmad , 25. November 2012 10:53
    Wenns mit dem Flash-Installer schief laeuft such doch mal:

    http://www.adobe.com/support/flashplayer/downloads.html

    Und zwar den ActiveX control Debugger und dann den Plugin content Debugger.

    Das sind die Offline-Installer von Flash. Damit konnte ich auch das Problem beheben, das der Flash-Player sich nicht installieren laesst.
  • derGhostrider , 25. November 2012 16:04
    Zitat :
    Wenns mit dem Flash-Installer schief laeuft such doch mal:

    http://www.adobe.com/support/flashplayer/downloads.html

    Und zwar den ActiveX control Debugger und dann den Plugin content Debugger.

    Das sind die Offline-Installer von Flash. Damit konnte ich auch das Problem beheben, das der Flash-Player sich nicht installieren laesst.
    Öhm... Content-Debugger sind offline-installer. *am Kopf kratz* ... danke für den Hinweis. Das muß ich mal ausprobieren. :) 
  • fffcmad , 26. November 2012 07:14
    Ja. Ein bissle merkwuerdig. Aber erfuellt seinen Zweck...
  • Krampflacher , 26. November 2012 08:16
    Ich habe Windows 7 64 Bit installiert, weil ich dachte, nach 10 Jahren 64 Bit müsste Windows eigentlich einwandfrei funktionieren. Weit gefehlt! Canon liefert keinen Scanner-Treiber, der Sound ist mal kaum hörbar, mal extrem laut, zum mkv-Dekodieren funktioniert als einziges VLC, was aber keine NVidia-Unterstützung hat ... kurz gesagt: eine Katastrophe.

    Offensichtlich ist man beim Werben für 64 Bit nicht schnell genug gewesen, sodass statt einer Migration ein Parallelprodukt geschaffen wurde. Und von den zwei Produkten wird die 32-Bit-Variante von den Softwarehäusern massiv stärker unterstützt.

    Das war wohl nicht ganz im Sinne des Erfinders.
  • derGhostrider , 26. November 2012 22:18
    Zitat :
    Ich habe Windows 7 64 Bit installiert, weil ich dachte, nach 10 Jahren 64 Bit müsste Windows eigentlich einwandfrei funktionieren. Weit gefehlt! Canon liefert keinen Scanner-Treiber, der Sound ist mal kaum hörbar, mal extrem laut, zum mkv-Dekodieren funktioniert als einziges VLC, was aber keine NVidia-Unterstützung hat ... kurz gesagt: eine Katastrophe.

    Offensichtlich ist man beim Werben für 64 Bit nicht schnell genug gewesen, sodass statt einer Migration ein Parallelprodukt geschaffen wurde. Und von den zwei Produkten wird die 32-Bit-Variante von den Softwarehäusern massiv stärker unterstützt.

    Das war wohl nicht ganz im Sinne des Erfinders.


    1. Fehlende Treiberunterstützung für veraltete Geräte ist allein in der Verantwortung des Geräte HERSTELLERS. Windows hat damit herzlich wenig zu tun. Und ja: Es gibt einige Hersteller, die einen recht radikalen Schnitt gezogen haben - bereits bei Vista.
    Du wirst ja vermutlich von 32bit XP umgestiegen sein. Gehe davon aus, daß es auch für 32bit Win7 keine Treiber mehr gibt oder - mit viel Glück oder einigen Problemen - die 32bit XP-Treiber funktionieren. Dann funktionieren die aber auch unter 64bit Win7. Einen Versuch ist es wert. Oder Du kaufst Dir was neues an Hardware, was dann auch vom Hersteller mit Treibern versorgt wird.

    mkv nur mit VLC? Das halte ich für ein Gerücht. Media Player Classic wird es wohl auch können. VLC ist für meinen Geschmack viel zu buggy.
    Aber auch da: Keine Schuld von MS. Das hat außerdem nichts mit 64 Bit oder 32 Bit zu tun. Hol' Dir die benötigten Codecs, dann geht es.

    Keine NVidia-Unterstützung: Ja und? Jeder popelige onboard Chip dekodiert inzwischen problemlos FullHD-Videomaterial. Wen interessiert da eine spezielle Unterstützung? Und auch hier gilt: Wenn der Player es nicht kann, ist es nicht die Schuld vom OS, sondern von der verwendeten Software. Beschwere Dich dort.

    Und bezüglich 32bit würde stärker unterstützt: Das ist doch Blödsinn.
    Unter 64 Bit Windows läuft nur auch jede 32 Bit Software problemlos. Daher ist es im allgemeinen unnötig eine Software für 64 Bit zu kompilieren, da es für 99% der Software keinen Vorteil bringt. Ganz im Gegenteil: 64 Bit Programme laufen nicht auf 32 Bit Windows. Daher MUSS man dann alles doppelt kompilieren. Oder eben gleih nur für 32 Bit, denn das läuft ja auf beiden Varianten von Windows.

    Nur Treiber sollten passend gewählt werden, wobei man eben dann auf 32 Bit ausweichen kann, wenn es keine 64 Bit gibt. Sollte nur eben die Ausnahme bleiben und ist normalerweise auch gar nicht nötig. Also mir ist keine halbwegs aktuelle Hardware bekannt, für die es keine 64 Bit Treiber gäbe.


    Also: Dein Cannon-Scanner wird veraltet sein und Deine Wahl des Media-Players ist suboptimal. Das sind jedoch nicht die Fehler von MS, es hat nichts damit zu tun, daß Du ein 64 Bit OS verwendest und daher sehe ich Deinen Beitrag als gegenstandslos an.
    Bis zum Erscheinungstermin von Vista mit 64 Bit hättest Du allerdings, zumindest teilweise, Recht gehabt. Da gab es nämlich sehr große Probleme mit 64 Bit Treibern - besonders bei Soundkarten.
    Das gehört nun solange der Vergangenheit an, daß man es getrost vergessen kann.
    Es gibt unter Win Vista oder 7 bzw Server 2008 oder 2008r2 auch keine merkwürdigen Lautstärkeschwankungen. Das muß an Deiner verwendeten Software liegen.

    Such da die Fehler, dann läuft's auch.