Mportable II: Externe USB-3.0-SSD mit Akku als WLAN- und Ethernet-NAS nutzen

Schnell unterwegs mal Daten sichern, weil die Speicherkarten volllaufen – entweder muss mit Notebook und Kartenleser samt Netzteil(en) ein kleiner Gerätezoo mit auf die Reise oder man besorgt sich eine externe Festplatte, die entweder direkt an die Kamera angeschlossen wird oder Speicherkarten aufnimmt.

Eine der letzteren Sorte ist die Mportable II. In dem 235 Gramm leichten Gehäuse steckt eine SSD mit je nach Modell 128, 240 oder 512 Gigabyte Speicherplatz, die über einen 4000 mAh großen Akku mit Strom versorgt werden kann. Dazu gibt es Steckplätze für SD-, microSD- und Compact-Flash-Karten. Über einen USB-3.0-Anschluss können auch Kartenleser für andere Kartenformate angeschlossen werden, etwa CFast oder XQD.

Mportable II kann dann über USB 3.0 Daten auch auf einen Rechner schieben, doch das ist der unbequemere Weg. Die komfortablere Alternative ist ein Gigabit-Ethernet-Anschluss, mit dem die SSD als NAS ins Netz gehängt werden kann. Zwar der langsamste, aber der komfortabelste Weg: Das Micro-NAS kann auch via n-WLAN ins Netz gestellt werden.

Alle Sicherungs- und Vernetzungsfunktionen werden von einem Cortex-A7-ARM mit zwei Kernen und einem Gigabyte RAM koordiniert. Darüber hinaus kann sie verschiedenste Codecs so aufbereiten, dass Videodaten über das Netzwerk direkt auf einem Bildschirm wiedergegeben werden können. Darüber hinaus gibt es Apps für Android und iOS, um mit der SSD auch vom Smartphone aus arbeiten zu können.

Als Nebenfunktion kann Mportable II auch als Powerbank arbeiten: So lange noch Kapazitäten übrig sind, lassen sich über den USB-Anschluss Smartphones, Kameras und anderes mit zusätzlichem Strom versorgen.

Die Mportable II soll je nach Variante 269 Euro (128 GByte), 349 Euro (240 GByte) oder 499 Euro (512 GByte kosten.

MPortable II

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