MS-CEO Steve Ballmer wettert gegen Viren

Der Microsoft-Präsident Steve Ballmer reagierte - zumindest rethorisch - auf die neuen ernsten Virenwarnungen von IT-Security-Experten, die in kürzlich entdeckten, weiteren Sicherheitslücken in Windows NT/2000/XP offene Einfallstore für Viren, Würmer und Trojaner sehen. Er verglich die aktuelle Situation des unzureichend geschützten Betriebssytems mit den rauhen Tagen des "Wilden Westens", als Banken (Computer) von Bankräubern (Viren) angegriffen wurden, bis die Banken sicher und die Polizei präsent genug war, um der Plage Herr zu werden.

Die erneute Forderung nach einem stärkeren Engagement der Exekutive kann im Zusammenhang mit dem offenbaren Versagen von Microsfts "Trustworthy Computing" Initiative gesehen werden. Diese hatte auch nach 21 Monaten keine greifbaren Ergebnisse gebracht. Einsichtig formulierte Ballmer: "Wenn ein sehr grosser Geldbetrag das Problem augenblicklich lösen würde, ich würde keinen Moment zögern. Leider läuft das nicht so auf dieser Welt."

Im Folgenden beschrieb er eine Reihe von weiteren geplanten Sicherheitsmassnahmen und behauptete, die Vielzahl der Probleme mit Microsoft-Programmen läge einfach an der grosser Verbreitung - nicht etwa an geringerer Sicherheit.

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