Die ersten mSATA-SSDs, die wir testeten, überzeugten uns vor allem aufgrund ihrer winzigen Maße – nicht so sehr wegen ihrer Performance. Aktuelle Modelle kommen ihren Desktop-Geschwistern aber viel näher. Wir testen 10 Modelle zwischen 64 und 256 GB.
Der Gedanke, eine kleine mSATA-SSD direkte aufs Mainboard stecken zu können ist schon bestechend, aber nur, wenn das Stecklaufwerk auch in etwa so schnell ist wie seine Geschwister im 2,5“-Format. Außerdem sollte es sich auch preislich in ähnlichen Dimensionen pro Gigabyte bewegen, denn wer will schon mehr Geld für ein langsameres Laufwerk ausgeben, auch wenn es sich nur um ein kleines Modell fürs SSD-Caching handelt? Da aber immer mehr SSDs im Standardformat inzwischen unter die Schwelle von 1 Euro pro Gigabyte gefallen sind, wird es immer einfacher, Desktop-Rechner mit mindestens 128 GB großem SSDs auszustatten.
Doch in Umgebungen, in denen es ein wenig enger zugeht, kann mSATA möglicherweise die einzige Möglichkeit darstellen, überhaupt eine SSD ins System zu bekommen. Ultrabooks sind dafür ein Paradebeispiel. Da sie per Definition zu den besonders schlanken Geräten gehören, fassen sie meist entweder ein 2,5“-Laufwerk, ein mSATA-Stecklaufwerk oder eine Kombination aus beidem. Da kann es sich unter Umständen schon lohnen, ein wenig mehr Geld auszugeben, um in einem solch kompakten System ein schnelles Systemlaufwerk und eine langsamere aber größere Festplatte für große Datenmengen unterzubringen.

Vor zwei Jahren stellten wir mSATA in unserem Artikel Intel SSD 310 80 GB: Große Speicherflexibilität für kleine Notebooks vor. Doch auch wenn dieses Interface mit seiner kleinen Kontaktleiste stark an mini-PCIe erinnert, nutzt mSATA allen äußeren Ähnlichkeiten zum Trotz die gleichen Übertragungsprotokolle wie SATA. Glücklicherweise besitzen einige der heute verfügbaren Boards Multiplexer, die es erlauben, im Steckplatz entweder eine mini-PCIe-Karte oder ein mSATA-Laufwerk zu nutzen. Bleibt noch ein letzter potentieller Stolperstein, denn einige Mainboards wie Intels DH61AG erlauben am mSATA-Steckplatz nur eine Datenübertragungsrate von 3 Gb/s, was schnellere SSDs der 6-Gb/s-Generation ausbremsen kann.
Was wir damit sagen wollen: Es ist nicht immer einfach, die passende Kombination aus Chipsatz, Mainboard, Steckplatz und SSD zu finden. Doch wenn es gelingt, kann sich das mehrfach auszahlen. Natürlich kann man so SSD-Caching ermöglichen, was aber wie erwähnt aufgrund stetig sinkender Preise immer weniger attraktiv erscheint. Aus unserer Sicht viel spannender ist die Möglichkeit, ein 128 GB großes Flash-Laufwerk im mSATA-Format fürs Betriebssystem und die wichtigsten Programme zu nutzen und für alle weiteren Daten wie Filme, Dokumente, Bilder usw eine mindestens 500 GB große Festplatte dazu zu stecken.
Die Auswahl an mSATA-SSDs ist jedoch immer noch eher dünn gesät, und so haben wir für diesen Vergleich so viele Modelle zusammengetragen, wie wir finden konnten. Vier Firmen sind vertreten: Adata, Crucial, Mushkin und OCZ.

Wo ist der Test zum Thema Wear Leveling und Abnutztung?
Nehmt euch da bitte mal ein Beispiel an Anandtech.....
Ich hoffe, das erklärt es?
256GB 2,5": 0,75W avg / 0,63W idle
256GB mSATA: 0,98W avg / 0,94 idle
Speziell im Idle scheint bei der mSATA Ausführung ja irgendwas nicht zu stimmen, da alle Kapazitäten gleich viel verbrauchen. Habt ihr da vielleicht weiter Informationen zu? Außerdem würde mich interessieren, warum die Modelle mit höherer Kapazität weniger verbrauchen - speziell die 64GB Versionen mit nut halb so vielen Kanäle sollten doch eigentlich weniger Energie aufnehmen.
Öhm nein, ihr habt alsi nicht bei Anandtech reingeguckt....
Nur mal so fürs Protokoll: Es gibt 3 Sorten Firmware für Sandforce Laufwerke:
Intels, Gold und Standard, dazu aktuell Version 3.xx und 5.xx
Je nachdem unterscheiden sich die Laufwerke in Abhängigkeit des verbauten Flash Speichers gerade in den Puntken Wear Leveling usw..
Das wäre spannend. Insofern hier die Frage an euch: Wisst ihr was ihr da testet? ( ja ist provokativ, aber ein bisschen auch so gemeint)
Zumal hier dem Controller andere Chips zur Verfügung stehen als bei den jeweiligen 2.5 Zoll Pendants. Weiterhin: Wieviele P/E Zyklen haben die Bausteine usw...
Langsam, langsam.
Es ist sicherlich nützlich und für Enthusiasten sowieso, genaueste Angaben über die Tests und alle Komponenten zu wissen.
Dieser Artikel ist aber wie oben erwähnt nicht darauf ausgelegt, dafür gibts Spezialforen usw.
Wie man nach etlichen Jahren beim Thema SSD wissen sollte, spielen im Alltag die von Dir erwähnten "inneren" Werte einer SSD nicht so die maßgebliche Rolle.
Natürlich kann man Tests speziell auf Schwächen einer Architektur abstimmen, aber das spielt im Alltag einfach keine Rolle.
Praxisreleavant ist keine Firmware sofern es keine Probleme gibt. Es gibt z.B. viele "alte" Sandforce SSDs, da gabs dutzende Firmwareupdates, und trotzdem laufen viele noch mit der ersten Firmware problemlos... .
P/E Zyklen, Baustein, all das wird oftmals viel zu sehr überschätzt (aber spannend ist das schon, ohne Zweifel).
Denn die allermeisten SSDs sterben nicht beim erreichen irgendwelcher P/E Zyklen (die ja auch nur eine furchtbar grobe Schätzung sind, und dazu noch extremst(!) vom Anwendungsfall abhängen, also eigentlich völlig unbrauchbar für irgendeine Aussage sind), sondern an leider viel profaneren Dingen wie fehlerhafte Software.
Ihr seid doch von Profis für Profis oder?
Hi Scour, welches Feature ist denn falsch erklärt? Wenn das tatsächlich der Fall ist, bessere ich (als der ausführende Übersetzer) gern nach... Danke!
Die Seite ist aber auch für Laien und wen du hier die Artikelunnötig mit Informationen aufblähst die eh die meisten nichtmal wissen wollen (und eh Praxisirrelevant sind) dann wird der Artikel allenfalls überflogen.
Das ganz muss auch für Laien lesbar bleiben, was nutzt es wen nur 5 Leute überhaupt verstehen was hier getestet wird usw. !