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mSATA-SSDs im Vergleichstest: 10 flinke Winzlinge von Adata, Crucial, Mushkin und OCZ

mSATA-SSDs im Vergleichstest: 10 flinke Winzlinge von Adata, Crucial, Mushkin und OCZ
Von , Andew Ku

Die ersten mSATA-SSDs, die wir testeten, überzeugten uns vor allem aufgrund ihrer winzigen Maße – nicht so sehr wegen ihrer Performance. Aktuelle Modelle kommen ihren Desktop-Geschwistern aber viel näher. Wir testen 10 Modelle zwischen 64 und 256 GB.

Der Gedanke, eine kleine mSATA-SSD direkte aufs Mainboard stecken zu können ist schon bestechend, aber nur, wenn das Stecklaufwerk auch in etwa so schnell ist wie seine Geschwister im 2,5“-Format. Außerdem sollte es sich auch preislich in ähnlichen Dimensionen pro Gigabyte bewegen, denn wer will schon mehr Geld für ein langsameres Laufwerk ausgeben, auch wenn es sich nur um ein kleines Modell fürs SSD-Caching handelt? Da aber immer mehr SSDs im Standardformat inzwischen unter die Schwelle von 1 Euro pro Gigabyte gefallen sind, wird es immer einfacher, Desktop-Rechner mit mindestens 128 GB großem SSDs auszustatten.

Doch in Umgebungen, in denen es ein wenig enger zugeht, kann mSATA möglicherweise die einzige Möglichkeit darstellen, überhaupt eine SSD ins System zu bekommen. Ultrabooks sind dafür ein Paradebeispiel. Da sie per Definition zu den besonders schlanken Geräten gehören, fassen sie meist entweder ein 2,5“-Laufwerk, ein mSATA-Stecklaufwerk oder eine Kombination aus beidem. Da kann es sich unter Umständen schon lohnen, ein wenig mehr Geld auszugeben, um in einem solch kompakten System ein schnelles Systemlaufwerk und eine langsamere aber größere Festplatte für große Datenmengen unterzubringen.

Vor zwei Jahren stellten wir mSATA in unserem Artikel Intel SSD 310 80 GB: Große Speicherflexibilität für kleine Notebooks vor. Doch auch wenn dieses Interface mit seiner kleinen Kontaktleiste stark an mini-PCIe erinnert, nutzt mSATA allen äußeren Ähnlichkeiten zum Trotz die gleichen Übertragungsprotokolle wie SATA. Glücklicherweise besitzen einige der heute verfügbaren Boards Multiplexer, die es erlauben, im Steckplatz entweder eine mini-PCIe-Karte oder ein mSATA-Laufwerk zu nutzen. Bleibt noch ein letzter potentieller Stolperstein, denn einige Mainboards wie Intels DH61AG erlauben am mSATA-Steckplatz nur eine Datenübertragungsrate von 3 Gb/s, was schnellere SSDs der 6-Gb/s-Generation ausbremsen kann.

Was wir damit sagen wollen: Es ist nicht immer einfach, die passende Kombination aus Chipsatz, Mainboard, Steckplatz und SSD zu finden. Doch wenn es gelingt, kann sich das mehrfach auszahlen. Natürlich kann man so SSD-Caching ermöglichen, was aber wie erwähnt aufgrund stetig sinkender Preise immer weniger attraktiv erscheint. Aus unserer Sicht viel spannender ist die Möglichkeit, ein 128 GB großes Flash-Laufwerk im mSATA-Format fürs Betriebssystem und die wichtigsten Programme zu nutzen und für alle weiteren Daten wie Filme, Dokumente, Bilder usw eine mindestens 500 GB große Festplatte dazu zu stecken.

Die Auswahl an mSATA-SSDs ist jedoch immer noch eher dünn gesät, und so haben wir für diesen Vergleich so viele Modelle zusammengetragen, wie wir finden konnten. Vier Firmen sind vertreten: Adata, Crucial, Mushkin und OCZ.

Alle 11 Kommentare anzeigen.
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • gR3iF , 31. Januar 2013 10:50
    Irgendwie fehlt mir hier den Hinweis auf die eingesetzte Firmware und die daraus resultierenden Charakteristika. Wo ist das Verhalten und Heavy Endurcance? Also Test der Garbage Collection?
    Wo ist der Test zum Thema Wear Leveling und Abnutztung?

    Nehmt euch da bitte mal ein Beispiel an Anandtech.....
  • benkraft , 31. Januar 2013 11:59
    Danke für den Hinweis, aber bei Anandtech müssen wir nicht erst reinschauen - das machen auch wir schon länger (beispielsweise bei der Indilinx Vector und Intels SSD 335). Allerdings handeln wir diese Punkte meist schon in den Launchartikeln ab. Crucials m4 ist in der mSATA-Ausgabe praktisch mit der 2,5"-Fassung identisch, bei SandForce ist es so, dass sich die Unterschiede so gut wie gar nicht unterscheiden, weil fast alle Hersteller (ausgenommen Intel) die gleiche Firmware einsetzen. Man kann also beispielhaft bei anderen Reviews reinschauen und damit einen guten Eindruck gewinnen. Die Ergebnisse in jedem Review einer ähnlichen Kombination aus Flash und Firmware zu wiederholen, bringt dem Leser wenig und kostet viel Zeit, die besser angelegt ist, wenn wir sie für neue Themen verwenden.

    Ich hoffe, das erklärt es?
  • Brat , 31. Januar 2013 17:52
    ne 830er msata ssd von samsung gibts nicht ?
  • Scour , 31. Januar 2013 21:05
    Mal so gefragt: Wißt ihr wirklich was Durawrite ist?
  • pescA , 1. Februar 2013 00:32
    Bemerkenswert finde ich, dass die m4 in der mSATA Ausführung so viel mehr Strom verbraucht.

    256GB 2,5": 0,75W avg / 0,63W idle
    256GB mSATA: 0,98W avg / 0,94 idle

    Speziell im Idle scheint bei der mSATA Ausführung ja irgendwas nicht zu stimmen, da alle Kapazitäten gleich viel verbrauchen. Habt ihr da vielleicht weiter Informationen zu? Außerdem würde mich interessieren, warum die Modelle mit höherer Kapazität weniger verbrauchen - speziell die 64GB Versionen mit nut halb so vielen Kanäle sollten doch eigentlich weniger Energie aufnehmen.
  • gR3iF , 1. Februar 2013 02:11
    benkraftDanke für den Hinweis, aber bei Anandtech müssen wir nicht erst reinschauen - das machen auch wir schon länger (beispielsweise bei der Indilinx Vector und Intels SSD 335). Allerdings handeln wir diese Punkte meist schon in den Launchartikeln ab. Crucials m4 ist in der mSATA-Ausgabe praktisch mit der 2,5"-Fassung identisch, bei SandForce ist es so, dass sich die Unterschiede so gut wie gar nicht unterscheiden, weil fast alle Hersteller (ausgenommen Intel) die gleiche Firmware einsetzen. Man kann also beispielhaft bei anderen Reviews reinschauen und damit einen guten Eindruck gewinnen. Die Ergebnisse in jedem Review einer ähnlichen Kombination aus Flash und Firmware zu wiederholen, bringt dem Leser wenig und kostet viel Zeit, die besser angelegt ist, wenn wir sie für neue Themen verwenden.Ich hoffe, das erklärt es?




    Öhm nein, ihr habt alsi nicht bei Anandtech reingeguckt....


    Nur mal so fürs Protokoll: Es gibt 3 Sorten Firmware für Sandforce Laufwerke:
    Intels, Gold und Standard, dazu aktuell Version 3.xx und 5.xx
    Je nachdem unterscheiden sich die Laufwerke in Abhängigkeit des verbauten Flash Speichers gerade in den Puntken Wear Leveling usw..
    Das wäre spannend. Insofern hier die Frage an euch: Wisst ihr was ihr da testet? ( ja ist provokativ, aber ein bisschen auch so gemeint)



    Zumal hier dem Controller andere Chips zur Verfügung stehen als bei den jeweiligen 2.5 Zoll Pendants. Weiterhin: Wieviele P/E Zyklen haben die Bausteine usw...


  • Headyman , 1. Februar 2013 14:46
    @gR3iF
    Langsam, langsam.

    Es ist sicherlich nützlich und für Enthusiasten sowieso, genaueste Angaben über die Tests und alle Komponenten zu wissen.

    Dieser Artikel ist aber wie oben erwähnt nicht darauf ausgelegt, dafür gibts Spezialforen usw.

    Wie man nach etlichen Jahren beim Thema SSD wissen sollte, spielen im Alltag die von Dir erwähnten "inneren" Werte einer SSD nicht so die maßgebliche Rolle.
    Natürlich kann man Tests speziell auf Schwächen einer Architektur abstimmen, aber das spielt im Alltag einfach keine Rolle.
    Praxisreleavant ist keine Firmware sofern es keine Probleme gibt. Es gibt z.B. viele "alte" Sandforce SSDs, da gabs dutzende Firmwareupdates, und trotzdem laufen viele noch mit der ersten Firmware problemlos... .

    P/E Zyklen, Baustein, all das wird oftmals viel zu sehr überschätzt (aber spannend ist das schon, ohne Zweifel).
    Denn die allermeisten SSDs sterben nicht beim erreichen irgendwelcher P/E Zyklen (die ja auch nur eine furchtbar grobe Schätzung sind, und dazu noch extremst(!) vom Anwendungsfall abhängen, also eigentlich völlig unbrauchbar für irgendeine Aussage sind), sondern an leider viel profaneren Dingen wie fehlerhafte Software.
  • gR3iF , 1. Februar 2013 18:55
    Tjoa trotzdem war das der Wunsch nach mehr Infos in eurem Artikel und einer breiteren Beleuchtung der Probleme die aufgetreten sind.

    Ihr seid doch von Profis für Profis oder?
  • Scour , 2. Februar 2013 00:31
    Bißchen enttäuschend ist der Test schon; wenn man ein Feature total falsch erklärt
  • benkraft , 6. Februar 2013 06:25
    Zitat :
    Bißchen enttäuschend ist der Test schon; wenn man ein Feature total falsch erklärt


    Hi Scour, welches Feature ist denn falsch erklärt? Wenn das tatsächlich der Fall ist, bessere ich (als der ausführende Übersetzer) gern nach... Danke!
  • Berserkus , 6. Februar 2013 13:28
    gR3iFIhr seid doch von Profis für Profis oder?


    Die Seite ist aber auch für Laien und wen du hier die Artikelunnötig mit Informationen aufblähst die eh die meisten nichtmal wissen wollen (und eh Praxisirrelevant sind) dann wird der Artikel allenfalls überflogen.

    Das ganz muss auch für Laien lesbar bleiben, was nutzt es wen nur 5 Leute überhaupt verstehen was hier getestet wird usw. !
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