MSI bringt neue Cubi-Mini-PCs auf den Markt

Im Zuge des verebbten Netbook-Booms kamen auch vergleichbare Rechnerkonzepte für den Desktop auf den Markt: Nettops. Wie Thin Clients boten sie gerade mal das, was zum Surfen und für Office-Arbeiten notwendig war. MSI führt diese Tradition mit der Cubi-Serie fort.

MSI Cubi N MSI Cubi N MSI Cubi N MSI Cubi N MSI Cubi N RückseiteMSI Cubi N Rückseite

So still wie um die Netbooks ist es um die Mini-PCs also nicht geworden, auch wenn ihre Nische niemals so groß war wie ehemals der Netbook-Markt und sicherlich nicht viel größer geworden ist. Der Cubi N passt aber sehr gut in diese Tradition, und mit Celeron N3150 und Pentium N3700 der Braswell-Generation von Intel-SoCs reiht er sich auch technologisch in die Nettop-Historie ein.

Sein Windows 10 kann je nach Bestückung ab Werk auf zwei oder vier Gigabyte DDR3-RAM zurückgreifen, was aber auf bis zu 16 Gigabyte erweiterbar ist. Betriebssystem und Daten finden auf einer mSATA-SSD Platz. Zusätzlich gibt es ein HD-Dock, in das eine weitere SATA-SSD oder eine 2,5-Zoll-SATA-HDD eingebaut werden kann.

Der Cubi N bietet LAN und WLAN (802.11 b/g/n), vier USB-3.1-Ports, einen HDMI-Ausgang und einen Audioausgang. Er misst inklusive HDD-Erweiterung 11,6 x 11,2 x 5,6 cm und soll 40 Watt Leistung aufnehmen.

MSI Cubi 2 PlusMSI Cubi 2 PlusMSI Cubi 2 PlusMSI Cubi 2 PlusMSI Cubi 2 Plus RückseiteMSI Cubi 2 Plus Rückseite

Mit 15,5 x 14,8 x 5,9 cm ist der Cubi 2 Plus sozusagen der größere Bruder des Cubi N – und er soll auch mehr können. Schon der Intel Core i3-6100T aus der Silverlake-Generation und die Mindestausstattung vier Gigabyte DDR4-RAM sind ein klares Anzeichen für mehr Leistung.

Der Speicher kann auf bis zu 32 Gigabyte ausgebaut werden und für Massenspeicher stehen ein M.2-SATA-Slot sowie ein SATA-Steckplatz und Raum für eine 2,5-zöllige HDD oder SSD zur Verfügung. Die Intel HD-Grafik 530 bespielt je einen HDMI- sowie einen DisplayPort und drei USB-3.1- bzw. vier USB-2.0-Buchsen stehen für den Peripherieanschluss zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es noch einen SD-Kartenslot. Verbindung zu anderen Geräten und zum Internet kann der Cubi 2 Plus über Ethernet, über WLAN (802.11 ac/b/g/n) wie auch über Bluetooth 4.0 aufnehmen. Der größere Bruder soll trotz der Mehrleistung mit 90 Watt auskommen.

Der Cubi N ist schon jetzt zu Preisen ab 249 Euro im Fachhandel verfügbar. Der Cubi 2 Plus soll ab Anfang März mit dem Core i3-6100T, vier Gigabyte RAM und 128 Gigabyte großer SSD 519 Euro kosten.

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