MSI X99A Gaming Pro Carbon: Broadwell-E-Board mit USB 3.1 Typ C, U.2-Schnittstelle und LEDs

Gamer und Casemodder werden ein Mainboard wie das MSI X99A Gaming Pro Carbon lieben: Der taiwanische Hersteller verpasste ihm zusätzliche LED-Leuchten für das MSI-Mystic Light-Feature, die nun auch die PCI-Steckplätze und das Drachenlogo von MSI illuminieren. Sie können auch über eine zughörige App vom Handy aus gesteuert werden.

MSI X99A Gaming Pro CarbonMSI X99A Gaming Pro Carbon

Doch vor die Kür haben die Nutzer die Pflicht gesetzt, und die heißt: Größerer technischer Nutzen. MSI will diesen Anspruch bei dem Broadwell-E-kompatiblen Board über zwei zusätzliche Schnittstellen erfüllen, die nicht auf jedem Mainboard zu finden sind.

Zum einen soll das MSI X99A Gaming Pro Carbon das erste Motherboard sein, das einen frontseitig nutzbaren USB-3.1-Typ-C-Anschluss unterstützt. Damit können auch an der Front entsprechende Peripheriegeräte genutzt werden und müssen nicht erst unter Verrenkungen oder mittels Verlängerungen an der Rückseite des Rechners angeschlossen werden.

Darüber hinaus gibt es neben einem M.2-Slot mit NVMe-Kompatibilität auch eine U.2-Schnittstelle mit Übertragungsraten von bis zu 32 GByte/s. Damit sollen die Nutzer dieses Boards für alle möglichen neuen externen Speicherlösungen gerüstet sein.

LEDs ausLEDs ausLEDs rotLEDs rotLEDs buntLEDs bunt

Über einen Drehschalter sollen Gamer den CPU-Takt in acht Schritten auf bis zu fünf Gigahertz aufdrehen können, ohne tiefer ins BIOS einsteigen zu müssen. Neben der gebotenen Kompatibilität zu den kommenden Broadwell-E-Prozessoren sollen auch bis zu acht Quad-Channel-DDR4-3433 Module mit DDR4-Boost genutzt werden können

Das MSI X99A Gaming Pro Carbon soll ab Ende Mail für 359 Euro verfügbar sein.

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4 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • alterSack66
    Wie lange die CPU nach der Drehschalteraktion wohl noch lebt? DDR 4 mit 3433 MHz? Ist das der Boost?
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  • derGhostrider
    Schauen wir mal...
    Gut:
    - Intel-Netzwerkchip
    - USB 3.1 Typ C
    - NVMe und U2 mit sehr guter Anbindung für alle Eventualitäten
    - Geeignet für Broadwell-E

    Weniger Gut:
    - Kiddie-Disco-Beleuchtung
    - OC-Quark
    - Alle Klinkenstecker in schwarz (Farbcodierung?!)

    - Das Board ist ein Blender: 4* 16x PCIe-Slots. Eine CPU bringt maximal 40 Lanes mit, was bedeutet: 2x 16 + 1x 8 oder 1x 16 + 3x 8. Vier 16x-Slots sind da schon übertrieben.
    - M.2 und U.2 teilen sich die gleiche Bandbreite
    - PCIe- Slot "E6" deaktiviert den U.2, sobald eine Karte eingesteckt wird.
    Zitat von der Homepage:
    Zitat:
    * M.2 slot (PCIe 3.0 x4) and U.2 share the same bandwidth. Please refer to page 38 for U.2/ M.2/ SATAe & SATA combination table.
    ** The U.2 port will be unavailable when installing the PCIe device in PCI_E6 slot.


    Klar, bei 40 Lanes sind die Möglichkeiten begrenzt und es wird immer Leute geben, die lieber einen Slot mehr verwenden, als eine NVMe-SSD.
    Früher hätte man solche "shared slots" deutlich gekennzeichnet. z.B: Farblich abgesetzt.

    Ich frage mich, ob es anstelle der Lanes von der CPU zu PCIe-Slots E6 nicht eventuell sinnvoller gewesen wäre ein paar Lanes vom Chipset dorthin zu legen. Klar, nicht so flott, aber besser nutzbar als nur heiße Luft, falls man einen U.2 NVMe-SSD hat.
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  • zeromaster
    Die drei ersten "weniger gut" Punkte sind nicht gerade fundiert. 1+2 muß man nicht nutzen, 3. Spielt doch schon lange keine Rolle mehr, die Farbkodierung ist ein Relikt.
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