Universal Multi Charger: Ladegerät für alle Handys - gleichzeitig
Drei Geräte verschiedener Hersteller gleichzeitig laden? Nie wieder Kabelsalat? Das verspricht die Lade-Station Universal Multi Charger von One For All für knapp 50 Euro.
Das Gerät sieht aus wie eine Mehrfachsteckdose und bedient sich im Grunde auch ähnlich. Nur dass anstelle von Schuko-Steckern verschiedene Adapter zum Einsatz kommen, die verschiedene Endgeräte mit dem Universal Multi Charger verbinden. Somit können laut Hersteller drei Geräte Ihrer Wahl aufgeladen werden. Der Hersteller One For All wirbt damit, dass durch den Universal Multi Charger endlich Schluss sei mit Kabelsalat und herstellerspezifischen Ladegeräten, die immer dann nicht zu finden sind, wenn man sie gerade braucht. Langfristig wird der Trend zu USB-Schnittstellen gehen, über die sich mobile Geräte aufladen lassen. Bis dahin finden wir das Gerät für Power-User allerdings trotzdem geschickt.
Die Station positionieren Sie nach Wunsch. Einzig eine vertikale Aufstellung könnte bei schweren Handys oder Navigationsgeräten unbrauchbar sein, da diese sich nicht durch die Ladeverbindung fixieren lassen. Am besten ist eine Ecke auf dem Schreibtisch. Drei generische Ports sind vorhanden, auf welche je einer der sieben Adapter gesteckt werden - diese nennt der Hersteller Tips. Dabei sind die Formate Mini-USB und Micro-USB, der aktuelle Apple-Anschluss für iPod und iPhone und die Formate für Nokia und Sony Ericsson. Weitere Tips bietet der Hersteller auf seinem Web-Shop.
Es stehen insgesamt fünf Slots zur Verfügung, von denen drei zum Laden von Endgeräten und zwei weitere zum Aufbewahren nicht benötigter Tips dienen. Auch ein Kabelmanagement ist inklusive, um den angesprochenen Kabelsalat im Keim zu unterbinden. Der Hersteller spricht von 0,5 Watt Standby-Leistung und von einer automatischer Abschaltung nach Beendigung des Ladevorgangs.
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0.5 Watt Standby?!
naja, ich will ja nicht unken, aber wenn ich bedenke, dass gerade Nokia im Stromsparen Masstäbe gesetzt hat (die neuen Netzteile ziehen gerade mal 0.03 Watt, wenn sie in der Dose hängen), dann ist dieser Wert weit drüber. Interessanterweise weisen die Nokia-handys dennoch darauf hin, das Ladegerät aus der Dose zu ziehen, sobald sie voll sind...
Für alle, die meinen, ich fantasiere bei dem Wert:
Hier nachlesen - Ladegerät AC-10
Die Station ist höchstens für jene interessant, die handys von mehreren Herstellern haben, aber für jene, die eine Monokultur in den Handys pflegen, ist es gerade bei Nokia löblich, dass sich die netzteile in 10 Jahren nicht ein inziges Mail geändert haben. Mit einem ladegerät für mein uraltes 6210 kann ich mit einem Adapter auch problemlos ein E75 laden...
Neuere Modelle sind auch mit einem USB-Ladekabel an einem PC aufzuladen (hat Nokia ebenfalls, glaub CA-100 heisst das Kabel)
Solche Kunststücke sind bei Motorola und Co. garnict drin, da diese ihre Handymodelle alle ellenlang anpassen und dann auch noch neue Stromanschlüsse verpassen.
Da geht Apple meines Erachtens einen besseren Weg: Der Anschluss ist zwar proprietär, allerdings legt Apple seinem IPhone/IPod ein Netzteil mit USB-Buchse bei und ein Adapterkabel, welches entweder als Ladekabel oder als Datenkabel dient. Und optimalerweise lädt das Gerät an einem stromversorgten USB-Port anstandslos auf!
Daher: Die Idee ist gut, aber nicht bis zu Ende durchdacht: Gut wäre gewesen, dass beim fertigen Aufladevorgang der Ladeport sich GÄNZLICH abschaltet und nur ein minimer Strom feststellt, ob an einem Port geladen werden muss. Mit der heutigen Elektronik sollte sowas doch realisierbar sein...
Dann könnte der Verbrauch dieser Ladestation ebenfalls auf ca 100mW gesenkt werden, was dann beeindruckend wäre!
Kann man auch 3 identische Handys gleichzeitig aufladen?
Wenn die Adapter dazu mitgeliefert werden, warum nicht, aber ich vermute mal, dass der hersteller sich darauf limitiert hat, für jeden Hersteller genau ein Adapterstück mitzuliefern. Aber wie im Artikel beschrieben, kann man weitere "Tips" bestellen und sich so seine Ladebar individell erweitern kann, um damit dann theoretisch auch drei identische Handys zu laden.
Motorola verwendet seit ca 6 Jahren Micro USB für seine Modelle und dies empfinde ich als die beste Art ein Handy zu laden zumal auch andere Hersteller schon auf diese Buchse umgestiegen sind.
Ich laube mich entsinnen zu können das die Hersteller von Handys und Smartphones (zumindest der größte Teil) sich 2009 auf ein Zukünftiges Format für Strom und Datenanschlüsse geeinigt haben, ob es nun Micro USB oder etwas anderes ist entzieht sich jedoch meiner Kenntnis.
50Euro?!? Das bau ich euch für nicht mal 10. Und das ist kein Witz.
Das hat nichts mit Innovation zu tun. Im Grunde haben die Handys doch schon heute einen USB-Anschluss fürs Aufladen, nur macht da halt jeder die Pinbelegung und den Stecker wie sie wollen. Und mehrere USB-Geräte zu laden, dazu langt ja eigentlich schon ein mikriges Netzteil für das die im Einkauf wohl ein paar Cent zahlen und dann einfach die Stromführenden Leitungen an ein paar verschiedene Stecker parallel schalten, eventuell noch die Datenleitung kurzschließen, je nachdem was der USB-Standard aktuell vorschreibt. Erinnere mich, dass es früher so funktionierte.
Wenn wenigstens der Standby klein wäre, was er ja nicht ist....
50Euro, ich glaub ich spinn...
für 10 euro ?
OK. Wann kannst du liefern ?
@Peppito82:

Ja, dieser Standard sollte eigentlich manifestiert werden. Allerdings ists in dieser Riege sehr still geworden und ja, MiniUSB ist durchaus eine recht gute Alternative, um ein handy zu laden, aber auch da gibt es wieder 2 verschiedene Steckertypen, welche auch bei Nokia-handys zu Einsatz kommen.
Während das E90 (der Commi) mit einer handelsüblichen MiniUSB-B-Buchse daherkommt, verwendet Nokia beim E75 eine etwas andere Form für den USB-Stecker (keine Ahnung, wie der Steckertyp heisst - MicroUSB?).
Somit ist also belegt, dass USB-Anschluss nicht gleich Garant für einheitliche Kompatibilität ist.
Inwiefern Motorola jetzt MiniUSB einsetzt und ob die alle untereinander baugleich sind, kann ich nicht sagen, da ich keine Handys von Motorola besitze (hatte mal zwei Geräte, die mir auch beide brav nach ca. 1 Jahr den Dienst quittierten (Displaybeleuchtung aus, Tastaturfehler, Speicherfehler, ziemlich schnell schlapper Akku, recht beschnittene Software etc...), seitdem herrscht bei mir Nokia-Monokultur, wobei das dienstälteste Handy sein 10jähriges erreicht hat. (Nokia 6110)
@derBene:
Dann mach Dich mal ans Werk. Diese Idee fände durchaus Abnehmer, gibt es momentan wohl nur diesen Hersteller, der eine derartige Lösung anbietet.
Vergiss aber nicht, dann ein Patent auf das Muster (Bauart) zu erstellen, sonst kommt OneForAll vielleicht auf die Idee, das nachzubauen
oh man, das Ganze ist doch keine Zauberei. Normalerweise haben alle Handy-Ladegeräte 5V zum Laden des 3,7V Akkus. Besorgt euch ein 5V Netzteil mit 500mA je geplanten Anschluss, holt euch die Stecker, die man sonst verwendet um das Handy am PC anzuschließen und zu laden. Schaut in der Norm nach "USB Battery Charging Specification". Dort werdet ihr lesen, dass die beiden Datenleitungen D+ und D- mit einem Widerstand von maximal 200Ohm einfach kurzgeschlossen werden müssen, damit das Gerät erkennt dass es angeschlossen ist. Schließt also bei jedem der "USB"-Kabel die Datenleitung mit einem kleinen Widerstand kurz. Verbindet die beiden Stromleitungen je mit Masse und 5V, alle parallel. Und fertig ist das Teil.
Das ist wirklich Kinderkram und 50Euro sind nicht angebracht.
ach shit ich findn edit wieder net, egal. hier jedenfalls die Spezifikation auf die sich die Hersteller geeinigt haben.
http://www.usb.org/developers/devc [...] ng_1_1.zip
"Battery Charging v1.1 Spec and Adopters Agreement"
Kurzschließen der Datenleitungen ist immer noch aktuell. Den genauen Widerstand weiß ich jetzt aber nicht mehr. Auf Seite 13 der Spezifikation ist es jedenfalls zu sehen.
Gut, der Schaltplan beschreibt nun den Vorgang und die notwendigen Spannungen, wie Stromstärken, um Geräte mit USB-Ports zu laden.

Sobald Du aber auf proprietäre Anschlüsse (IPhone z.B.) triffst, wird das Ganze schon etwas komplizierter, da Du dann wissen solltest, welcher Pin in diesem Stecker mit V+ v- d+d- belegt ist.
Zumal kann es auch sein, dass die Geräte nicht unbedingt auf den Datenleitungskurzschluss reagieren und dann auch nicht laden, weil sie was Anderes erwarten.
um sowas zu bauen, wie es OneForAll gemacht hat, wird mal wohl die Schaltpläne und Spezifikationen des jeweiligen Herstellers brauchen. Trial&Error wäre wohl fatal, ausser man hat Lust, seine Geräte (unfreiwillig) zu grillen...
Ad Ladestrom: Der Ladestrom wird typischerweise 1,5V oberhalb der Akkuabgabespannung angesetzt (bei 3,7V wäre das also 5,2V), daher laden die Geräte auch am USB-Port länger, werden über diesen "nur" 5V abgegeben.
Der Ladestrom für Li-Ion sollte allerdings 1,7V nicht übersteigen, sonst läuft man Gefahr, den Akku zu überhitzen oder anderweitig seine Lebensdauer drastisch zu verkürzen.
war mal gezwungen, für mein erstes Notebook (auch mit Li-Ion) ein Ersatznetzteil zu basteln, weil das Original abgeraucht ist.
Ich habe es zwar hinbekommen, aber erst nach gut 2 Wochen rumgoogelei und einem halben Elektrikerstudium.
Allerdings ist das Notebook (bzw. dessen Akku) bereits in Rente und wird nur noch über einen Stromlieferer gespeist...
"Zumal kann es auch sein, dass die Geräte nicht unbedingt auf den Datenleitungskurzschluss reagieren und dann auch nicht laden, weil sie was Anderes erwarten."
"
Ja aber das ist das auf was sich die großen Hersteller geeinigt haben. Das halten sie auch ein und ihre Geräte werden damit auch funktionieren, da sie selbst ihre Netzteile so bauen. Das Apple vielleicht wieder eigene Brötchen backen muss ist klar, aber wenn du einfach ein fertiges USB-Handy-Anschlusskabel nimmst (USB Stecker entfernen, Kabel auftrennen, kürzen, anlöten), ist es ein leichtes zu schauen welcher Kontakt am USB Anschluss wo ankommt (USB Stecker + D- D+ -). Man findet dazu auch Dokumentation.
"um sowas zu bauen, wie es OneForAll gemacht hat, wird mal wohl die Schaltpläne und Spezifikationen des jeweiligen Herstellers brauchen. Trial&Error wäre wohl fatal, ausser man hat Lust, seine Geräte (unfreiwillig) zu grillen..."
Nein, braucht man nicht!!! Und es ist auch nicht Trial&Error. Was für ein Schmarrn! Rede nicht von etwas von dem du keinen blassen Schimmer hast.
"Der Ladestrom für Li-Ion sollte allerdings 1,7V nicht übersteigen, sonst läuft man Gefahr, den Akku zu überhitzen oder anderweitig seine Lebensdauer drastisch zu verkürzen.
Strom hat die Einheit Ampere, Ladestrom von 1,7V macht keinen Sinn. Spannung hat Volt. Soviel mal dazu.
Der Laderegler ist im Handy eingebaut, man muss das Handy also nur mit der passenden Spannung füttern. Und gekaufte Ladegeräte haben auch immer nur 5V, wie du auch darauf lesen kannst. Bei meinem Siemens(400mA max. Ladestrom) und Sony-Ericcson(350mA max. Ladestrom) dürfte das Laden sogar länger als am PC dauern, da der PC bis zu 500mA liefert, was mir auch so erschienen ist, gestoppt hab ich die Zeit aber nicht. Den Rest regelt der Laderegler, der im Handy eingebaut ist, es wird also auch nichts überhitzen, sonst würde es beim Anschluss an den PC genauso überhitzen...
Wer damit nicht klar kommt, sollte es lassen, ich wollte lediglich zeigen, dass 50Euro hier massiv überteuert ist, die Herstellungskosten dürften wohl bei weit unter 10 und ich denke unter 5 Euro liegen.
Scheint mir als ob bei "bluray" wirklich nicht all zu viel an Grundlagenwissen da zu sein. Da kann ich auch nur von abraten sowas selber zu bauen. Sonst ist es das geringste Problem dass das "gebastel" 2 Wochen dauert... ;-)
Ansonsten stimme ich "derbene" auch vollkommen zu.
Ich muss nicht überall eine Ahnung haben. Dafür gibt es wohl (Diplom-)Elektriker, wie derBene!
Dafür habe ich meine Kernkompetenzen woanders angesiedelt, wo vielleicht derBene wieder Schwächen hat (Programmierung, C++, Java, VB(A)?)
Anstatt Anderen ihre Unwissenheit nur derart ignorant unter die Nase zu reiben, bleib doch eher sachlich und zeig ihnen auf eine neutrale Art, dass Du in Sachen Elektronik der King bist! Damit machst Du Dir auf Dauer eher Freunde als wenn Du Dich als die allwissende Koryphäe darstellst, die nur darauf wartet, anderen ihre Wissensdefizite in bestimmten Bereichen aufzuzeigen!
Und wenn Du den Post von mir ganz gelesen hast, dann hast Du gesehen, dass ich eingangs schon Spannung bei der Voltangabe geschrieben habe und mir ist durchaus klar, dass die Angabe der Stromstärke in Ampere erfolgt, genauso, wie die Leistung in Watt erfolgt oder der Widerstand in Ohm etc... Niemand ist unfehlbar und dann kann es passieren, dass er sich verschreibt und für die Ladespanung, Ladestrom schreibt!
Das Umgangssprachliche ist nun mal, dass Dir jemand sagt, dass an einer Steckdose oder an irgendnem Kabel, was auch immer (ist hier nicht von Belange) Strom (oder Saft) drauf ist. Dass es korrekterweise heissen müsste, dass auf dem Kabel eine Spannung anliegt (welche eben in Volt angegeben ist), wird jedem auch klar, wenn er das dann mal entweder erklärt bekommt oder er freundlich und sachlich auf seinen sprachlichen Fauxpas hingewiesen wird.
(sogar competizione macht Fehler, der seinen ersten Satz nicht mal korrekt beendet (da zu sein) - besser: (da ist) - in bezug auf das ganze Satzkonstrukt - Aber da ich kein Korinthenkacker bin und durchaus weiss, was er damit sagen will, überlese ich solche Fehler! Fertig! - Bevor man also bei anderen Fehler sucht oder über sie voreilig abwertend urteilt, sollte man erst vor seiner eigenen Tür kehren und sich die Frage stellen, ob man einer Person absolute Inkompetenz unterstellen kann!)
Ich habe halt lediglich die Grundlagen aus der Physik und gut.
Schaltungen, wie sie Dein genanntes Dokument beschreiben, sehen schon eher danach aus, dass man schon eine Elektrikerausbildung genossen haben sollte, da viele Symbole (Dioden, Widerstände) nicht allen (unter anderem auch mir) geläufig sind!
Solange ich meine normalen elektrischen Geräte selbst ans Hausnetz anschliessen kann, blau/schwarz/grün-gelb, wobei Schwarz die Phase, blau der Nullleiter und grün/gelb die Erdung ist, reicht mir das!
In der Schweiz ist das dann wieder etwas anders: N=blau, P=braun, gelb (neuerdings auch grün-gelb) Erdung).
Alles, was darüber hinaus geht, lass ich dann von (Diplom-)elektrikern, wie derBene es offensichtlich ist, machen, die einges mehr an Zeit damit verbringen!
Jedem das Seine!
P.S.: Etwas wissen, ist das Eine, es anderen zur Verfügung zu stellen und dieses dann für sie zugänglich zu machen, das andere...
Kinder Kinder, wir wollen doch sachlich bleiben.
Ich hab von den technischen Details keine Ahnung weil ich Verkäufer bin, aber die Idee mit dem Universal-Charger ist so neu nicht: http://www.idapt.de
Für dieses Teil gibt es ca. 15 Adapter ...
Das Teil kommt mir bekannt vor. Mir kommt es so vor, als hätte THG sogar darüber auch mal berichtet gehabt.
Was mir bei dem Gerät als erstes positiv aufgefallen ist: ECHTER Netzschalter! 0 = 0 Watt Verbrauch und basta!
Okay, man hat zwar nicht die elegante "Ich steck das zu ladende Gerät drauf und es lädt"-Funktion, sondern muss ggf. auch den Netzschalter umlegen, aber bedenkt man es so, dürften die meisten, wenn sie über einen Akkucharger verfügen, auch diesen nach dem Akkuladevorgang entweder abstecken oder zumindest ausschalten, wenn möglich.
Was ich zudem noch gut finde, ist, dass der Charger sogar Steckmodule zum Laden von AA/AAA-Batterien besitzt. Somit also ein Tausendsassa gegenüber zu dem Gerät, was hier vorgestellt wurde. Es istz zwar auch teurer, aber durch die Einzeladapterbestückung individuell preislich anpassbar... Ob einem das aber auch etwa 48-60 Euronen wert ist, muss jeder für sich bestimmen...