Benchmarks – Solide Leistung des Systems
Das PCMark Vantage Resultat von 4.301 Punkten (GT 330M aktiv) zeugt von einem soliden Mittelklasse-Laptop. Notebooks mit gleichem i3-Prozessor können aber auch 4.500 bis 5.100 Punkte erreichen. Die Unterschiede erzeugen typischerweise langsame Festplatten (Datendurchsätze) oder schwache IGP-Grafikkarten (geringe Hardwareunterstützung).
Das Medion P7615 hat aber keine langsame Festplatte, allenfalls eine durchschnittliche: 66.2 MB/s im sequentiellen Lesen (HD-Tune) und ein passabler HDD-Score im PC Mark Vantage von 3.368 sind nicht die schlechtesten Kenndaten. Notebooks mit 7.200 rpm HDDs holen jedoch bis zu 80 MB/s und 4.500 Punkte im HDD-Score heraus.
Ursache des schwachen PCMark Vantage Resultats ist laut Kennzahlen der geringe TV and Movies-Score (1.898) und die geringen Music- (4.625) und Productivity-Scores (3.762). Die genannten Scores sind stark CPU und HDD abhängig (Audio- und Videofiles transcodieren). Der Productivity-Score braucht eine schnelle Multitasking-CPU (Hyper Threading) und die ist eigentlich vorhanden. Die i3-330M CPU erreicht in allen synthetischen Multi- und Single-Core Benchmarks (WPrime, prime 95, Cinebench R10) eine Leistung auf üblichem Core i3-330M Niveau. Eine Taktbegrenzung liegt auch nicht vor (2.13 GHz unter Last).
Nvidia Optimus lässt standardmäßig die stromsparende Intel HD rechnen, schaltet aber in den entsprechenden Teilen des PCMark Vantage auf die GT 330M um. So ist es von Optimus gewollt, denn wenn 3D-Leistung benötigt wird, dann wird diese bedient. Deshalb kam der PCMark Vantage auch in den Genuss eines guten Gaming Scores von 3672 Punkten.
| Testergebnisse Medion P7615 (MD 97448) | |
|---|---|
| Synthetische Tests | |
| PCMark 2005 | 5060 |
| PCMark Vantage (32 Bit) | 4301 |
| 3DMark 2006 @ 1024 | 6232 |
| 3DMark 2006 @ native | 5959 |
| Cinebench R10 (32 Bit) 1 Core | 2331 |
| Cinebench R10 (32 Bit) x Core | 5572 |
| Cinebench R10 (32 Bit) OpenGL | 3832 |
Core i3 limitiert Gameplay
Der 3DMark2006-Wert von 6232 Punkten (@1024 x 768) bzw. 5959 Punkten (nativ 1600 x 900) hört sich nicht berauschend an, ist aber typisch für eine Nvidia GT 330M. Wir haben Battlefield: Bad Company 2 ausprobiert und können flüssiges Gameplay nur in mittleren Einstellungen bescheinigen (32 FPS @1366 x 768, Mittel, 1xAA, 1x AF, HBAO off). Bei hohen Details mit 4xAF messen wir nur noch 21 FPS (1.366x768). HBAO zur Verbesserung der Ausleuchtung war aktiviert. Die langsame Core i3-330M CPU bremst das Spiel aus, mit einem Core i5-520M Prozessor sind bei Details Hoch 32 FPS möglich.
Metro 2033 fährt DirectX 11 auf, was die GT 330M aber nicht unterstützt. Aber selbst wenn, ihre Leistung ist bereits unter DirectX 10 zu gering für mittlere oder gar hohe Details. In 1.366 x 768 Pixeln sind bei mittleren Details (AAA & 4x AF, DirectX 10) nur 25 FPS drin (HD 5650: zirka 26 FPS). Das ist zu wenig für ein anständiges Gameplay in der HD-Ready Auflösung. Flüssiges Spielen ist nur mit der geringen 800 x 600 Pixel Auflösung bei niedrigen Details (DirectX 9) möglich: 37 FPS.
Die Core i3 CPU limitiert und reduziert die ohnehin nicht besonders starken Frames der Nvidia Geforce GT 330M. Aktuelle High-End Kracher sollten nicht auf der Wunschliste stehen. Für aktuelle Games in mittleren/hohen Details empfehlen wir eine ATI HD 5650 und einen Turbo-Boost Prozessor ab Core i5. Gelegenheitsspieler werden mit dem Medion Akoya P7615 unzählige ältere oder weniger anspruchsvolle aktuelle Spiele finden, die flüssig und in hohen Details laufen.
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Fazit: WIN7 aber keine DX11 Karte. Kleiner Trost, für DX11 wäre sie sowieso zu schwach. Naja, warten wir auf den nächsten Läppi-Test.
Mind. 900 Zeilen, solide DX11 Grafik und mind. 2,5 GHz Dualcore als nächstes bitte. Glossy lässt sich ja offensichtlich nicht vermeiden, obwohl oft verhasst.
Werden aber bestimmt genug Leutz hinlaufen, um sich das Ding zu kaufen. Für Otto Normalverbraucher reicht der ja.
Medion war, ist und bleibt Schrott. Wer dafür sein Geld ausgibt, ist selber schuld!
-- Medion war, ist und bleibt Schrott. -- Wer so etwas schreibt, lebt wohl in einer anderen Welt und hat wohl soviel Ahnung von der Materie wie ein Huhn vom Weltall.
Zitat: ..."Bei CPU-Höchstleistung hält das Akoya P7615 nur 72 Minuten ohne Steckdose aus. Den Film von DVD können wir nicht ganz so lange genießen, nach 2:36 Stunden geht das Licht aus."...
FRAGE: sind 72 Minuten länger als 2:36 Stunden (=156 Minuten)?
"...nicht ganz so lange...". Tja...
@Anonymer Nutzer
Ohne Netzteilbetrieb ist das Teil nur bedingt brauchbar.
Bedenke, dass es sich um einen Desktop-PC-Ersatz handelt und die Akkulaufzeit von 156 Minuten eher das Maximum darstellt.
- Ein schönes, schlichtes, aber nicht billig wirkendes Design.
- Hohe Leistung und Gute Ausstattung
Ich überlege, ob ich mir die Version mit dem core i5 430m (MD 97516) als Ersatz für mein in die Jahre kommendes MD 98100 anschaffen werde.
Ein Hardcore Gamer bin ich eh nicht, aber für eine Runde Battlefield aus nostalgischen Gründen wird der allemal reichen. Und wenn ich nochmal das neuere Mafia 2 ausprobieren möchte, so wird es das Akoya in mittleren Details laut Benchmarks auch schaffen.
Ich hatte mit Medion bis jetzt nur gute Erfahrungen und werde deswegen auch wieder zu Medion greifen.