Was macht einen guten Allrounder aus? Ist es Geforce GT 330M inkl. Optimus, Core i3-330M, 500 GB, 1600 x 900 Pixel, Subwoofer und DVB-T? Wenn ja, dann hat Medion für 749 Euro wohl ein echtes Schnäppchen zusammengeschraubt.
Medion kombiniert eine Mittelklasse Nvidia GT 330M (inklusive Optimus) mit einem Core i3-330M, packt eine 500 GB Festplatte nebst Subwoofer dazu und hängt ein 17.3-Zoll Display mit 1600 x 900 Pixeln daran. Als ob das nicht schon genug wäre, bietet das Chassis jede Menge multimedialer Anschlüsse inklusive DisplayPort, eSATA, 5.2 Soundausgängen und ExpressCard54. Obendrauf gibt es noch einen DVB-T Empfänger als USB-Stick. Bei dieser Vielfalt kann sich so mancher selbsternannter Multimedia-Bolide eine Scheibe abschneiden. Angesichts dessen ist der Preis von 749 Euro mehr als erfreulich. Gibt es einen Haken? Ist vielleicht das Gehäuse äußerst schlecht verarbeitet? Alle Antworten in unserem Test.
Gehäuse – Wuchtig aber stabil
Das 3.33 Kilogramm Gehäuse ist schwer, wuchtig aber angemessen stabil. Mit zwei Händen können wir das Chassis nur geringfügig verwinden. Die Handballenauflage liegt fest auf, ganz anders die federnde Fläche des Tastenfeldes. Besonders stark ist das Nachgeben über dem optischen Laufwerk.
Der schwarze Deckel sammelt ohne Erlaubnis persönliche Daten, unsere Fingerabdrücke. Sauberkeits-Fans werden mit dem mitgelieferten Poliertuch oft putzen müssen. Dennoch ist das Akoya P7615 auf Grund seines matten Innenraumes fürs Büro geeignet. Office-Arbeiter erhalten eine sehr große Handauflage mit abgerundeten Kanten und einem riesigen Touchpad. Medion verzichtet auf blinkende Zusatztasten, nichts lenkt von der Arbeit ab.
Den Deckel können wir nur geringfügig verbiegen. Der dicke, flächige Rahmen sorgt für genügend Stabilität. Die Fläche ist angemessen druckempfindlich. Nur kräftige Eindellungs-Versuche erzeugen Druckstellen auf dem Panel. Die Gelenke neigen zum Nachwippen, halten den schweren Deckel aber straff in Position.
Die zwei Öffnungen der Bodenplatte legen das komplette Innenleben frei, inklusive Prozessor (gesteckt), Grafikkarte (gelötet), Festplatte und Arbeitsspeicher. Die kleinere Klappe versteckt einen zweiten HDD-Schacht (2.5-Zoll; BIOS = 2ter SATA Port).





Mind. 900 Zeilen, solide DX11 Grafik und mind. 2,5 GHz Dualcore als nächstes bitte. Glossy lässt sich ja offensichtlich nicht vermeiden, obwohl oft verhasst.
FRAGE: sind 72 Minuten länger als 2:36 Stunden (=156 Minuten)?
"...nicht ganz so lange...". Tja...
Bedenke, dass es sich um einen Desktop-PC-Ersatz handelt und die Akkulaufzeit von 156 Minuten eher das Maximum darstellt.
- Hohe Leistung und Gute Ausstattung
Ich überlege, ob ich mir die Version mit dem core i5 430m (MD 97516) als Ersatz für mein in die Jahre kommendes MD 98100 anschaffen werde.
Ein Hardcore Gamer bin ich eh nicht, aber für eine Runde Battlefield aus nostalgischen Gründen wird der allemal reichen. Und wenn ich nochmal das neuere Mafia 2 ausprobieren möchte, so wird es das Akoya in mittleren Details laut Benchmarks auch schaffen.
Ich hatte mit Medion bis jetzt nur gute Erfahrungen und werde deswegen auch wieder zu Medion greifen.