Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Medion Akoya P7615: Allrounder mit allen Schikanen

Medion Akoya P7615: Allrounder mit allen Schikanen
Von , Sebastian Jentsch

Was macht einen guten Allrounder aus? Ist es Geforce GT 330M inkl. Optimus, Core i3-330M, 500 GB, 1600 x 900 Pixel, Subwoofer und DVB-T? Wenn ja, dann hat Medion für 749 Euro wohl ein echtes Schnäppchen zusammengeschraubt.

Medion kombiniert eine Mittelklasse Nvidia GT 330M (inklusive Optimus) mit einem Core i3-330M, packt eine 500 GB Festplatte nebst Subwoofer dazu und hängt ein 17.3-Zoll Display mit 1600 x 900 Pixeln daran.  Als ob das nicht schon genug wäre, bietet das Chassis jede Menge multimedialer Anschlüsse inklusive DisplayPort, eSATA, 5.2 Soundausgängen und ExpressCard54. Obendrauf gibt es noch einen DVB-T Empfänger als USB-Stick. Bei dieser Vielfalt kann sich so mancher selbsternannter Multimedia-Bolide eine Scheibe abschneiden. Angesichts dessen ist der Preis von 749 Euro mehr als erfreulich. Gibt es einen Haken? Ist vielleicht das Gehäuse äußerst schlecht verarbeitet? Alle Antworten in unserem Test.

Gehäuse – Wuchtig aber stabil

Das 3.33 Kilogramm Gehäuse ist schwer, wuchtig aber angemessen stabil. Mit zwei Händen können wir das Chassis nur geringfügig verwinden. Die Handballenauflage liegt fest auf, ganz anders die federnde Fläche des Tastenfeldes. Besonders stark ist das Nachgeben über dem optischen Laufwerk.

Der schwarze Deckel sammelt ohne Erlaubnis persönliche Daten, unsere Fingerabdrücke. Sauberkeits-Fans werden mit dem mitgelieferten Poliertuch oft putzen müssen. Dennoch ist das Akoya P7615 auf Grund seines matten Innenraumes fürs Büro geeignet. Office-Arbeiter erhalten eine sehr große Handauflage mit abgerundeten Kanten und einem riesigen Touchpad. Medion verzichtet auf blinkende Zusatztasten, nichts lenkt von der Arbeit ab.

Den Deckel können wir nur geringfügig verbiegen. Der dicke, flächige Rahmen sorgt für genügend Stabilität. Die Fläche ist angemessen druckempfindlich. Nur kräftige Eindellungs-Versuche erzeugen Druckstellen auf dem Panel. Die Gelenke neigen zum Nachwippen, halten den schweren Deckel aber straff in Position.

Die zwei Öffnungen der Bodenplatte legen das komplette Innenleben frei, inklusive Prozessor (gesteckt), Grafikkarte (gelötet), Festplatte und Arbeitsspeicher. Die kleinere Klappe versteckt einen zweiten HDD-Schacht (2.5-Zoll; BIOS = 2ter SATA Port).

Experten im Forum befragen

Zu diesem Thema einen neuen Thread im Forum Artikel erstellen.

Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

Alle 7 Kommentare anzeigen.
Auf dieser Seiten können keine Kommentare mehr abgegeben werden
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • checkmate , 29. September 2010 09:02
    Fazit: WIN7 aber keine DX11 Karte. Kleiner Trost, für DX11 wäre sie sowieso zu schwach. Naja, warten wir auf den nächsten Läppi-Test.

    Mind. 900 Zeilen, solide DX11 Grafik und mind. 2,5 GHz Dualcore als nächstes bitte. Glossy lässt sich ja offensichtlich nicht vermeiden, obwohl oft verhasst.
  • NukeBit , 29. September 2010 20:38
    Werden aber bestimmt genug Leutz hinlaufen, um sich das Ding zu kaufen. Für Otto Normalverbraucher reicht der ja.
  • rustyb3nd3r , 30. September 2010 08:28
    Medion war, ist und bleibt Schrott. Wer dafür sein Geld ausgibt, ist selber schuld!
  • edisoft , 30. September 2010 11:25
    -- Medion war, ist und bleibt Schrott. -- Wer so etwas schreibt, lebt wohl in einer anderen Welt und hat wohl soviel Ahnung von der Materie wie ein Huhn vom Weltall.
  • Anonymous , 28. Oktober 2010 22:56
    Zitat: ..."Bei CPU-Höchstleistung hält das Akoya P7615 nur 72 Minuten ohne Steckdose aus. Den Film von DVD können wir nicht ganz so lange genießen, nach 2:36 Stunden geht das Licht aus."...
    FRAGE: sind 72 Minuten länger als 2:36 Stunden (=156 Minuten)?
    "...nicht ganz so lange...". Tja...
  • Anonymous , 28. Dezember 2010 13:18
    @Anonymer Nutzer

    Bedenke, dass es sich um einen Desktop-PC-Ersatz handelt und die Akkulaufzeit von 156 Minuten eher das Maximum darstellt. ;)  Ohne Netzteilbetrieb ist das Teil nur bedingt brauchbar.
  • felixgarbe@guest , 5. Juli 2011 18:46
    - Ein schönes, schlichtes, aber nicht billig wirkendes Design.
    - Hohe Leistung und Gute Ausstattung

    Ich überlege, ob ich mir die Version mit dem core i5 430m (MD 97516) als Ersatz für mein in die Jahre kommendes MD 98100 anschaffen werde.
    Ein Hardcore Gamer bin ich eh nicht, aber für eine Runde Battlefield aus nostalgischen Gründen wird der allemal reichen. Und wenn ich nochmal das neuere Mafia 2 ausprobieren möchte, so wird es das Akoya in mittleren Details laut Benchmarks auch schaffen.

    Ich hatte mit Medion bis jetzt nur gute Erfahrungen und werde deswegen auch wieder zu Medion greifen.