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Geschwindigkeit satt - Thecus N2200XXX im Test

Geschwindigkeit satt - Thecus N2200XXX im Test
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Thecus präsentiert mit den XXX-Geräten eine neue NAS-Gerätereihe, die mehr Leistung und höheren Komfort bieten soll. Das erste Gerät dieser Reihe in unserem Testlabor ist das 2-Bay Laufwerk N2200XXX.

Zugegeben, wir waren leicht verwundert als wir die Ankündigung über das neue Thecus NAS-Geräte-Lineup lasen. “XXX-Serie” sollten die neuen NAS-Geräte im Portfolio des Herstellers heißen. Sicherlich ein mutiger Schritt, denn die Buchstabenfolge XXX dürfte nicht zuletzt durch die ewige Diskussion um die gleichnamige  Rotlicht-Top-Level-Domain entsprechende Assoziationen auslösen. Doch egal ob man wegen des Namens zuerst an Xander Cage, den Helden des Films “xXx”, an das “Triple-X-Syndrom” oder doch schlichtweg an Schmuddelfilmchen denken muss, Thecus liefert in Form des Maketing-Slogans "Xtreme Power, Xtreme Function and Xtreme Value” eine Erklärung dafür, wie die Bezeichnung zustande kommt. Ob Leistung, Funktionsumfang und der Wert wirklich “Xtreme” sind wollten wir natürlich genauer wissen.

Wert ist nicht gleich Wert

Eines vorweg: Welchen Wert ein NAS-Gerät wie das Thecus N2200XXX haben kann, hängt sicherlich in erster Linie von der Sichtweise des Anwenders ab. Wie wir den Kommentaren zu unseren Artikeln über NAS-Geräte teilweise entnehmen können, haben für so manchen Anwender NAS-Geräte überhaupt keine Daseinsberechtigung. Gern genommenes Argument ist hier, dass man im Selbstbau ähnliches viel günstiger bewerkstelligen könne. Vergessen wird hierbei jedoch, dass nicht jeder über das hierfür notwendige Wissen verfügt. Für die weniger bewanderten Anwender ist der Bau eines NAS-Geräts anhand einzelner PC-Komponenten, ganz zu schweigen von der Auswahl und Konfiguration des Betriebssystems und der Software,  sicherlich keine Option und ein “fertiges” NAS-Gerät eines bekannten Herstellers eine willkommene Alternative.

Vergleichsweise moderater Preis...

Doch lassen wir diese Definition von Wert außen vor und konzentrieren uns auf die gegebenen Fakten. Im Falle des Thecus N2200XXX bietet sich geradezu ein Vergleich mit dem in der gleichen Geräteklasse ansässigen DS211+ des Herstellers Synology an, das wir vor kurzem im Artikel Schnell und leise: Synology DS211+ NAS beleuchtet haben. Bei der Preisgestaltung ist Thecus zurückhaltend und das N2200XXX ist für etwa 345 Euro (Straßenpreis, Zeitpunkt Ende Mai 2011) erhältlich. Für das DS211+ von Synology muss man zum gleichen Zeitpunkt etwa 310 Euro auf die virtuelle Ladentheke legen.

... für aktuelle Hardware

Die Preisdifferenz mag auf den ersten Blick auffällig sein, sie relativiert sich jedoch schnell wenn man bedenkt, dass das Synology DS211+ zum einen etwa 2 Monate früher auf den Markt kam als das Thecus N2200XXX und zum anderen “nur” mit einem Marvell Kirkwood-Prozessor mit 1,6 GHz Taktrate sowie 512 MB DDR3-RAM aufwarten kann. Thecus hat dem N2200XXX hingegen mit einem Intel Atom D525 Dual-Core-Prozessor ausgestattet, der mit 1,8 GHz taktet, und auch beim Arbeitsspeicher mit 1 GB DDR3-RAM nicht gespart. Wie und ob sich diese Unterschiede bei den Datenübertragungsraten auswirken, darauf gehen wir ab Seite 5 ein. Aber werfen wir doch zunächst einmal einen Blick auf die weiteren Modelle der XXX-Serie sowie auf die Verarbeitung und technischen Daten des N2200XXX.

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  • kor , 16. Juni 2011 11:25
    Wie wäre es mal mit nem artikel über den selbstbau eines NAS, mit verschiedenen Betriebssystemen, oder sogar mit Versionsverwaltungen wie Subversion. Es würde hier sicherlich einige interessieren was man an Hardware braucht für relativ geringe Netzwerkzugriffe, da ich den den meisten Lesern unterstelle das sie eher Privat als geschäftlich hier unterwegs sind.
  • Mathis0 , 16. Juni 2011 17:01
    Das Acer H340 (Betriebssystem: Windows Home Server 2008 Power Pack 3) kommt - nachdem man den Netzwerktreiber etwas getunt hat - auch an die Leistungsgrenze der Festplatten bzw des Netzwerkes. Habe einen stabilen Durchsatz von etwa 90-100MB/s hinbekommen. Schneller gehts mit den verbauten Platten nicht.
  • Olli@guest , 16. Juni 2011 19:58
    Sorry aber der Bericht klingt wie ein Schülerreferat - absolut primitiv geschrieben als hätte man die Prospekte verglichen! Wirklich informativ ist das Ganze nicht wirklich!
    Ich bin von Euch Besseres gewohnt!
  • Seppl1507@guest , 22. Juni 2011 21:21
    Ein NAS im Eigenbau wäre super. Habe noch Hardware rumstehen. Auch noch eine Darwin (wenn es so hieß) Controller für IDE. Da kann ich locker ein Raid 10 zaubern. Das ganze muss dann nur noch ein Stromsparwunder sein. Muss jetzt selbst für die Stromkosten aufkommen -> man wird halt erwachsen ;-)