Überangebot soll Preise für NAND-Flash drücken

Die Hersteller von Smartphones, Tablets und Notebooks haben Sean Yang (DRAMeXchange) zufolge ihre Verkaufsprognosen für das zweite Halbjahr bereits nach unten korrigiert.

In der Konsequenz rechnet DRAMeXchange mit einem Überangebot auf dem Markt für Flash-Speicher, der noch in diesem Jahr in Preiskorrekturen respektive Preissenkungen für Flash-Module seitens der Hersteller resultieren soll.

Diese Preissenkungen werden auch einen Einfluss auf die Geschäftsergebnisse der einzelnen Chip-Hersteller haben, allerdings in recht unterschiedlichen Maße.

So hat SanDisk in einem Quartal acht Prozent Umsatz aufgrund von Verzögerungen im Validierungsprozess von Enterprise-SSDs und NAND-Flash verloren. Samsung hingegen konnte im zweiten Quartal im entsprechenden Geschäftsbereich deutlich zulegen und 2,71 Milliarden US-Dollar Umsatz generieren. Die dritte Generation des Samsung 3D-NAND soll im vierten Quartal ausgeliefert werden.

Wir sind gespannt, ob und in welchem Maße sich die Preissenkungen auch auf die Endkundenpreise niederschlagen werden, denn gerade SSDs für Endverbraucher sind ja schon einem generellen und deutlichen Preisverfall unterworfen.

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5 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • quixx
    Ja, sie werden die Kreiselplatten überholen.
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  • amd64
    ohne einzuholen ... wahrscheinlich
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  • Darkness
    Dann fallen die Preise für Speicherkarten hoffentlich auch in den Keller.
    Brauche früher oder später eine größere microSDXC Karte für mein Handy, fallende Preise kommen da gerade recht.
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