Preise für Flash-Speicher steigen um fast 20 Prozent

In den letzten Monaten ließ sich bereits ein deutliches Anziehen bei den Speicherpreisen erkennen, nachdem die Preise über Monate - bis etwa Mitte dieses Jahres - beständig fielen.

Allein im dritten Quartal stiegen die Einnahmen der Hersteller um 19,6 Prozent - und sie dürften noch weiter wachsen, was im Wesentlichen auf zwei Entwicklungen zurückzuführen ist.

In den letzten Wochen wurde immer wieder von einem steigenden Speicherbedarf der Notebook- und Smartphone-/Tablet-Hersteller berichtet, der sich in der Praxis nachvollziehen lässt.

Bei mit SSDs bestückten Notebooks verschwindet die Speichergröße von 128 Gigabyte langsam, aber sicher; in teuren Mobilrechnern werden immer häufiger 512 Gigabyte und mehr verbaut. Auch bei Smartphones steigen die Speicherkapazitäten.

Ein weiterer Grund für aktuelle Lieferengpässe ist in einer technischen Umstellung zu sehen: Die Produzenten der Speicherchips setzen immer häufiger auf 3D- anstelle des bisher zumeist gebräuchlichen 2D-NAND-Speichers. Das bedeutet nicht nur Umstellungen in der jeweiligen Produktion, sondern auch Chips, die längst noch nicht so ausgereift sind wie die 2D-Pendants.

Die Speicherknappheit hat auch Auswirkungen auf den Marktstart erster Geräte: Acer wird allem Anschein nach mit Verzögerungen das Notebook Swift 7 ausliefern, dass eines der Highlights der vergangenen IFA war.

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