Napster-Prozess: Richterin bemängelt Filter
Die zuständige Richterin im Prozess um den Musikaustauschdienst Napster hat die zum Schutz von urheberrechtlichen Musikstücken installierten Filter als "erbärmlich" bezeichnet und angekündigt, den Dienst zu schließen, wenn der Zugriff auf geschütztes Material weiterhin nicht blockiert wird. Die Napster-Verantwortlichen führten zu ihrer Verteidigung an, dass inzwischen 1,7 Millionen Dateien gesperrt sind und weitere fünfzehn Mitarbeiter mit der Erstellung wirksamer Filter beschäftigt wurden. Um zu einer für alle zufriedenstellenden Lösung zu kommen, wurde der technische Gutachter A.J. Nichols beauftragt, um festzustellen, ob ein Fortbestehen Napsters unter Berücksichtigung aller Urheberrechte möglich ist.
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