NAS-Doppelpack: Synology DS916+ und DS119

Ein NAS mit gleich neun Festplatten – bei den aktuell größten Einzelplatten im 3,5-Zoll-Format sind das satte 72 Terabyte, die vom Prozessor und dem DSM 6.0 im 4-Bay-NAS Synology DS916+ verwaltet werden müssen.

Synology DS916+Synology DS916+Synology Ds916+ RückseiteSynology Ds916+ Rückseite

Ein 4-Bay-NAS verwaltet neun Festplatten? Das geht: Synology hat eine Erweiterungseinheit namens DX513 im Angebot, mit der die flexible Skalierbarkeit bestimmter NAS-Modelle im Synology-Programm bis hin zu aufwändigen Lösung für speicherhungrige Anwendungen mittlerer Unternehmen gegeben ist. DX513 wird über ein Spezialkabel an eine DiskStation von Synology angebunden und stellt fünf zusätzliche Einschübe zur Verfügung.

Darüber hinaus ist die DS916+ eine "ganz normale" DiskStation von Synology, die sämtliche Funktionen des hauseigenen DSM 6.0 mitbringt. Es gibt sie mit zwei oder acht Gigabyte RAM, wobei sich die Version mit dem größeren Arbeitsspeicher und dem mit bis zu 2,56 Gigahertz getakteten Quad-Core-Prozessor Intel Pentium N3710 besser für Virtualisierungsaufgaben eignen soll.

16,5 x 20,3 x 23,3 Zentimeter misst die DS916+, was zusammen mit den 15,7 x 24,8 x 23,3 Zentimetern einer DX513 schon ein ordentliches Pfund Speichervolumen ergibt. Verglichen mit den aktuell maximal 72 - bei kommenden Festplattenmodellen sogar bis zu 144 - Terabyte Speicherplatz aber eine eher vernachlässigbare Größe.

Synology DX513 Synology DX513 Synology DX513 RückseiteSynology DX513 Rückseite

Mit 16,6 x 7,1 x 22,4 Zentimetern ist das Single-Bay-NAS Synology DS119 eine ganz andere Kragenweite. Auch in Sachen Verarbeitungsgeschwindigkeit muss es sich dem DS916+ geschlagen geben, das auch mit eingeschalteter Verschlüsselung Übertragungsraten von 225 MByte/s (Lesen) und 209 MByte/s (Schreiben) erreicht, denn das DS119 erreicht mit 112 respektive 93 MByte/s nur etwa die Hälfte der Übertragungsrate der großen Schwester.

Synology DS119Synology DS119Synology DS119 RückseiteSynology DS119 Rückseite

Dennoch ist das gegenüber dem Vorgängermodell eine Beschleunigung im Bereich Faktor drei – und mit dem 1,8 Gigahertz schnellen Marvell-Dual-Core-Prozessor ist die DS119 dabei auch noch recht sparsam: Sie benötigt nur 10,7 Watt im Betrieb und 6,3 Watt im Ruhezustand. Über zwei USB-3.0-Ports können weitere Festplatten angeschlossen werden.

Beide Modelle sollen zwar schon im Handel verfügbar sein, werden aber auf der Computex erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Das Synology DS119 soll 163,90 Euro kosten, während das DS916+ mit 571,20 Euro bzw. 618,80 Euro (zwei bzw. acht GByte RAM) naturgemäß kostspieliger ist.

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3 Kommentare
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  • robberlin
    Ein NAS mit gleich neun Festplatten – bei den aktuell größten Einzelplatten im 3,5-Zoll-Format ........................ 4-Bay-NAS Synology DS916+ verwaltet werden müssen.

    9-Bay-NAS, nicht 4-Bay-NAS
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  • robberlin
    ja ok, ich geb mir selbst nen minus ^^ trotzdem etwas kurios formuliert
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  • quixx
    Schön, wenn jemand nachgemessen hätte, was über die beworbenen USB3 Ports so geht. Ich habe den Verdacht, die Hersteller machen sich das Geschäft nicht mit 100MByte/s durch die Konkurrenz kaputt.

    Sprich: die sind gedrosselt, weil man dann mehr Mehr-Bays verkaufen kann.
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