Cooler Master V1200 Platinum: Single Rail Netzteil mit 1200 Watt

1200 Watt Leistung, Effizienz auf Platinum Niveau, vollmodulares Kabelmanagement und hybride Lüftersteuerung – das sind die Eckdaten des neuen Netzteil Topmodells von Cooler Master. Pünktlich zum Launch kommt hier unser Kurztest.

Die V-Serie von Cooler Master konnte bereits in einem Einzeltest bei uns überzeugen. Damals hatten wir das 700 Watt starke Netzteil im Test, der Wirkungsgrad lag auf Gold-Niveau. Mehr gab es bis dato bei Cooler Master nicht. Bis auf wenige Kritikpunkte konnte das V700 aber stark auftrumpfen.

Mit dem V1200 Platinum gibt es seit heute eine neue Speerspitze im Netzteil Portfolio von Cooler Master. Mit 1200 Watt bietet es die aktuell höchste Leistung, aber das schafften auch schon Modelle aus der etwas älteren Silent Pro Serie.

In das neue Topmodell packt Cooler Master alles hinein, was einem derzeit im Netzteil-Bereich das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt: Extrem hohe Leistung, sehr hoher Wirkungsgrad auf Platinum Niveau, vollmodulare Kabellage und eine hybride Lüftersteuerung. Zudem soll die Ausstattung auch höchste Ansprüche erfüllen. Hier seien an dieser Stelle allein die zwölf PCIe-Stecker erwähnt. Dazu passt auch der lange Garantiezeitraum von sieben Jahren.

Für sein neues Spitzenmodell ruft Cooler Master einen Preis von 260 Euro auf. Damit liegen die Taiwaner etwa auf einem Niveau mit dem Corsair AX1200i oder dem Antec HCP-1200 und befinden sich damit in bester Gesellschaft.

Da einige Hersteller erst kürzlich ihre Flaggschiffe überarbeitet oder neue Serien herausgebracht haben, wird in naher Zukunft ein Roundup mit weiteren echten Highend Netzteilen folgen, denen sich dann auch das Cooler Master V1200 stellen muss.

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8 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Bin leider kein Elektrotechniker und mir stellen sich die Nackenhaare auf wenn ich unter anderem ein aufgeschraubtes Netzteil sehe. Aber schickes Teil, 7 Jahre Garantie ist wirklich ordentlich. Schließt die Garantie auch Schäden ein die das Netzteil verursacht?
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  • 1200 WATT, wow! Die Stromrechnung in so einem Haushalt würde mich mal interessieren. ^^
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  • nicht dein ernst? das schließen sämtliche Hersteller von elektrozeugel aus:

    http://eu.coolermaster.com/de/service/warranty.html
    Quote:
    7. Exclusion of Damages (Disclaimer) Cooler Master's sole obligation and liability under this Program is limited to the repair or replacement of a defective product at our option. Cooler Master shall not, in any event, be liable to the purchaser or any third party for any incidental or consequential damage, (including, but not limited to, damages resulting from interruption of service and loss of business), or liability in tort relating to this product or resulting from its use or possession.


    Den Satz findest praktisch IMMER ;)
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  • Tja, überzeugt mich nicht so sonderlich.

    Nicht weil es ein schlechtes Netzteil ist, sondern weil ich den Test des AX1500i bei Jonnyguru gesehen habe ^^

    Das Cooler Master hat ein Problem, und das ist die Restwelligkeit. Die ist mit fast 33mV (zwei Drittel des Toleranzbereiches) auf 3,3V einfach zu hoch für die Preisklasse - wenn ich so viel Geld für ein Netzteil ausgebe will ich keine durchschnittlichen bis guten Werte (andere Rails) sehen, da will ich Perfektion. Das hat Flextreonics beim AX1500i gut gelöst, nie über 15, meist unter 10mV. Außerdem ist das auch in Sachen Effizienz und Spannungsregulation (wobei ich letzteres nur vermuten kann, aber da diese beim AX1500i schlichtweg perfekt ist, wird das V1200 wohl unterlegen sein) überlegen.

    Und natürlich müssen die großen NTs immer als Single-Rail ausgelegt sein, denn wenn schon Risiko, dann richtig. Bei einem Kurzschluss ist dann wenigstens mal was los im PC ... nein ehrlich, warum baut man sowas überhaupt? Das ist als würde ich einen Sportwagen ohne Bremsen verkaufen ...

    Nun gut, ein sehr gutes Netzteil, aber eben aus meiner Sicht nicht so gut wie es sein sollte - natürlich sind die von mir angesprochenen Probleme keine Probleme sondern Erbsenzählerei, aber bei dem aufgerufenen Preis ...
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  • Korrektur: Da habe ich mich verguckt, das ist ja 12V ...

    Nun gut, dann ist es halb so wild ... gilt aber dennoch.
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  • "Denn ein Kurzschluss wäre sicher das Ende – für Netzteil und PC"

    wenn ihr, liebes tomshardware-team, es nicht ausprobiert habt, dann schreibt doch auch nicht "sicher" sondern "vermutlich". Und vermutlich (ich bin mir sicher :D ) liegt ihr daneben.

    meine these:

    Der großteil der kurzschlussenergie kommt bei dem netzteil aus den ausgangsseitigen kondensatoren.

    !!! Und diese Kapazität ist nicht notwendigerweise höher als die eines Netzteiles mit kleinerer Leistung !!!

    Die reduzierung des netzteils auf die ausgangskapazität, bei der fragestellung ob bei muddi die wände wackeln wenn soneman mit der Büroklammer im rechner herrumfummelt, scheint zulässig da (a) das netzteil schneller abschaltet als der Kurzschluss die ausgangskapazität entlädt (wenige µs) und somit keine energie in den kurzschluss nachliefert.

    (b) jedes ! pc-netzteil eine galvanische trennung besitzt und ohne den aktiven einsatz des regler-ic´s kein strom im sekundärkreis fließt (also zur pc-seite)

    (c) Das netzteil ermittelt bei jedem ! Schaltzyklus ob ein kurzschluss vorliegt. Das wird direkt am Schalttransistor erledigt. dieser messkreis ist so schnell da hier kein exakter stromwert ermittelt wird sondern ein effekt detektiert wird der mit einer schalttransistorüberlast korrespondiert (z.b. sättigungsspannung >10V am IGBT = nächster ansteuerbefehl wird gesperrt)

    Einen Kurzschlussmessaufbau könnt ihr in etwa für 2-5k€ realisieren. Hier hilft vllt der Distributor eurer Messgeräte weiter. Bestandteile wären ein Pearson Stromwandler im Bereich 10kA, euer scope, ein geeignetes Schütz und ein Schrank aus Alu-Profilen und Plexiglasscheiben und evnt. eine Betriebserlaubnis. Die premiumlösung wär kein schütz (wegen dem prellen) sondern ein Thyristorschalter.

    gefährlich ist die höhere leistungsklasse weil das netzteil eine defekte grafikkarte mit 1200W braten kann ohne zu denken das hier was schief läuft. aber auch hier: ob 600W oder 1200W, in beiden fällen wird das defekte bauteil in kurzer zeit aufbrennen und den überstromkreis wieder auftrennen

    wer hatte den schonmal einen kurzschluss im rechner ?
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  • Quote:
    wer hatte den schonmal einen kurzschluss im rechner ?


    Ich, noch zu 486 Zeiten einen Kundenrechner gebraten. :D
    Durfte mich ohne Handbuch, ohne aufgedruckte Belegung und ohne Internet an die Frontanschlüsse probieren. Selbst die Kabel waren nicht markiert und ich durfte erst die Kabel zum Ursprungsort zurück verfolgen um zu wissen was, was ist.

    Das hat Spaß gemacht, kann ich euch sagen. Danach nie wieder so einen Rechner angenommen. ^^
    Die Kiste hat erst aufgehört zu brennen als ich den Stecker aus der Dose gerissen habe. Ans Netzteil bin ich nicht mehr ran...
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  • @3125b ...Oh ja, johnnyguru bleibt halt johnnyguru :D

    (z.B.: http://www.jonnyguru.com/modules.php?name=NDReviews&op=Story&reid=378)

    ... und das mit Humor und Liebe zum Detail!
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