Power-Kraftwerke: Hocheffiziente Netzteile um 750 Watt

Gamer und Enthusiasten sind stets auf der Suche nach der Crème de la Crème. Das gilt insbesondere für das Netzteil. Wir nehmen 80 PLUS Gold Geräte unter die Lupe, die einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung bieten.

Elektronikmärkte werben gern mit ihren „Multimedia-Maschinen“ und „PCs für Power-Gamer“. Erfüllt die Ausstattung der Systeme mit leistungsfähiger Mehrkern-CPU und aktueller Grafikkarte oft noch die hohe Erwartungshaltung, so ist beim Netzteil meistens Ernüchterung angesagt. In vielen dieser teuren Rechner verrichten günstige Netzteile ihren unauffälligen Dienst. Wirklich hochwertige Geräte mit sehr hohem Wirkungsgrad, flexibler Erweiterbarkeit und genügend Leistungsreserven für anspruchsvolle Games finden hingegen selten Verwendung. Alle Geräte in diesem Test eignen sich sowohl für den Aufbau eines Gamer-PCs als auch für die sinnvolle Aufrüstung eines Komplettsystems, das denselben Einsatzzweck erfüllen soll.

Zum Test eingeladen haben wir Netzteile, die eine Leistung zwischen 700 und 900 Watt bereitstellen und gleichzeitig den Effizienz-Standard 80 PLUS Gold erreichen. Mit Antec, FSP, Seasonic und Silverstone sind ausschließlich Markengeräte vertreten.

Ohne den einzelnen Ergebnissen vorzugreifen, lässt sich feststellen, dass alle getesteten 80 PLUS Gold Netzteile ihre Sache bis auf kleine Ausrutscher sehr gut machen und sich hervorragend für den Einsatz in echten Power-PCs eignen.

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9 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • drcupido
    Ganz guter Test. Aber von der Differenz Aussentemperatur/Ablufttemperatur ein Netzteil zu bewerten, macht ohne Luftmengenmessung keinen Sinn.

    Ich kann zwar auch bei Autos die Reichweite mit einem Tank vergleichen und sagen größer=besser, aber was wirklich zählt ist der Verbrauch.

    Es ist ja logisch, das bei einem langsam drehenden leisen Lüfter, die Bauteile wärmer werden. Mir ist aber ein leises Netzteil lieber, auch wenn es etwas wärmer wird :)
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  • fffcmad
    Mmmm, praktisch. Den Test werd ich gleich mal durchstoebern, da mein Chieftec 850Watt wieder ausgestiegen ist.
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  • Anonymous
    Schöner Test. Aber das Fazit ist irgendwie komisch. Warum soll das Antec besonders für "kompromisslose Leistung" stehen -weil es 250 € kostet? Der Mehrwert dieses Netzteils bzgl. seines im Vergleich viel höheren Preises kommt iwie nicht zum Tragen.
    Besonders das Fortron hat mich neugierig gemacht. Das gibts übrigens schon ab für unter 90 € (sagt idealo).
    Ansonsten, wie gesagt, sehr interessanter Test. Jetzt hab ich schon ein paar Kandidaten, falls ich mein Seasonic mal ablösen muss/möchte.
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  • fffcmad
    Ein Guter Konkurrent zum Antec duerfte das Corsair Professional Series Gold AX850 sein. Das hat bei einigen Tests im Schnitt immer ein klein wenig die Nase vorn und kostet weniger,
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  • Anonymous
    Wieder ein Wattfresser Test aber sehr informativ!
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  • fffcmad
    Wieso Fresser? Fuer mein System ist ein 850Watt-Netzteil wie geschnitzt.
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  • Anonymous
    Anonymous sagte:
    Wieso Fresser? Fuer mein System ist ein 850Watt-Netzteil wie geschnitzt.


    Da kannste Schnitzel drauf braten!:D
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  • fffcmad
    ^^ So warm werden die Dinger zum Glueck nicht mehr ^^
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  • poison nuke
    wozu solche Netzteile noch interessant für die Masse sind frage ich mich eher. Selbst im Bereich 400-500W bekommt man locker einen PC hin der Crysis 2 in den höchsten Einstellungen flüssig darstellen kann und dafür im Leerlauf schön wenig braucht. Ich finde sogar die Klasse von 300-350W Netzteilen für "Mainstream" interessanter, das reicht immer noch für eine wirklich sehr potente Grafik und viel CPU Leistung aber dafür im Gesamtstromverbrauch deutlichst besser als ein "HighEnd" System.

    Warum es nur in der Leistungsklasse kaum Netzteile gibt, wo doch fast sämtliche Mainstream Rechner weniger als 100-200W Peak brauchen.


    PS: muss zustimmen, die Temperaturdifferenz ist wirklich kein einfacher Vergleich. Aber grundsätzlich bei Netzteilen mit ähnlich gutem Wirkungsgrad kann man eindeutige sagen: geringere Temperaturdifferenz ist SCHLECHTER. Je stärker die Temperaturdifferenz zwischen ein- und Auslass ist, desto effizienter die Kühlung und oftmals ist sie damit auch gleichzeitig leiser.
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