Gamer und Enthusiasten sind stets auf der Suche nach der Crème de la Crème. Das gilt insbesondere für das Netzteil. Wir nehmen 80 PLUS Gold Geräte unter die Lupe, die einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung bieten.
Elektronikmärkte werben gern mit ihren „Multimedia-Maschinen“ und „PCs für Power-Gamer“. Erfüllt die Ausstattung der Systeme mit leistungsfähiger Mehrkern-CPU und aktueller Grafikkarte oft noch die hohe Erwartungshaltung, so ist beim Netzteil meistens Ernüchterung angesagt. In vielen dieser teuren Rechner verrichten günstige Netzteile ihren unauffälligen Dienst. Wirklich hochwertige Geräte mit sehr hohem Wirkungsgrad, flexibler Erweiterbarkeit und genügend Leistungsreserven für anspruchsvolle Games finden hingegen selten Verwendung. Alle Geräte in diesem Test eignen sich sowohl für den Aufbau eines Gamer-PCs als auch für die sinnvolle Aufrüstung eines Komplettsystems, das denselben Einsatzzweck erfüllen soll.
Zum Test eingeladen haben wir Netzteile, die eine Leistung zwischen 700 und 900 Watt bereitstellen und gleichzeitig den Effizienz-Standard 80 PLUS Gold erreichen. Mit Antec, FSP, Seasonic und Silverstone sind ausschließlich Markengeräte vertreten.
Ohne den einzelnen Ergebnissen vorzugreifen, lässt sich feststellen, dass alle getesteten 80 PLUS Gold Netzteile ihre Sache bis auf kleine Ausrutscher sehr gut machen und sich hervorragend für den Einsatz in echten Power-PCs eignen.
- Gold-Klasse statt No-Name-Massenware
- Antec High Current Pro HCP-850
- Messungen: Antec High Current Pro HCP-850
- FSP Aurum Series AU-700
- Messungen: FSP Aurum Series AU-700
- Seasonic X-760
- Messungen: Seasonic X-760
- Silverstone Strider Gold SST-ST75F-G
- Messungen: Silverstone Strider Gold SST-ST75F-G
- Testkonfiguration, Holdup-Time, Einschaltstrom, Peak- und Kurzschlusstest
- Effizienz nach 80PLUS-Spezifikation, Temperatur und Standby
- Übersicht Effizienz nach Leistungsprofilen
- Fazit und Kaufempfehlung

Ich kann zwar auch bei Autos die Reichweite mit einem Tank vergleichen und sagen größer=besser, aber was wirklich zählt ist der Verbrauch.
Es ist ja logisch, das bei einem langsam drehenden leisen Lüfter, die Bauteile wärmer werden. Mir ist aber ein leises Netzteil lieber, auch wenn es etwas wärmer wird
Besonders das Fortron hat mich neugierig gemacht. Das gibts übrigens schon ab für unter 90 € (sagt idealo).
Ansonsten, wie gesagt, sehr interessanter Test. Jetzt hab ich schon ein paar Kandidaten, falls ich mein Seasonic mal ablösen muss/möchte.
Da kannste Schnitzel drauf braten!
Warum es nur in der Leistungsklasse kaum Netzteile gibt, wo doch fast sämtliche Mainstream Rechner weniger als 100-200W Peak brauchen.
PS: muss zustimmen, die Temperaturdifferenz ist wirklich kein einfacher Vergleich. Aber grundsätzlich bei Netzteilen mit ähnlich gutem Wirkungsgrad kann man eindeutige sagen: geringere Temperaturdifferenz ist SCHLECHTER. Je stärker die Temperaturdifferenz zwischen ein- und Auslass ist, desto effizienter die Kühlung und oftmals ist sie damit auch gleichzeitig leiser.