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FSP SAGA II 400

Netzteile bis 50 Euro für Auf- und Umrüster, Teil 1
Von , Patrick Afschar

Der Name des FSP SAGA II 400 verspricht Großes – dieses Versprechen kann das Netzteil nicht ganz halten. Im Vergleich zu den anderen Testkandidaten wirkt das Netzteil nicht so hochwertig. Außerdem ist es das einzige Gerät, das nur 230 Volt Spannung unterstützt. Für einen Europäer grundsätzlich kein Problem, jedoch ein deutliches Zeichen für die Sparpolitik in dieser Preisklasse. Auf den ersten Blick wirkt das 400-Watt-Netzteil wie ein Relikt aus vergangenen Tagen, auch wenn die mattweiße Lackierung für willkommene Abwechslung sorgt. Wir wollen aber nicht unerwähnt lassen, dass FSP mit dem SAGA II ein sehr günstiges Netzteil ins Rennen geschickt hat. Mit rund 40 Euro ist das Gerät zum Teil gute 10 Euro günstiger als die Konkurrenz.

Trotz des geringen Preises ist die Ausstattung des FSP SAGA II 400 klassenüblich. Schrauben, Netzkabel und ein FSP-Aufkleber finden sich im Karton. Verzicht üben muss der User allerdings, was Kabellänge und Anschlussvielfalt betrifft. Die meisten Kabel sind gerade einmal 30 Zentimeter lang. Weniger Anschlüsse als das SAGA II 400 besitzt keines der Testgeräte. Neben je einem Mainboard-, CPU-, PCIe-6-Pin- und Floppy-Anschluss stattet FSP das Gerät mit nur jeweils drei SATA und Molex-Anschlüssen aus. Für den flexiblen Aufbau eines PC-Systems mit strömungsoptimierter Kabelinstallation ist dieses Netzteil nur bedingt geeignet. Eher für kompakte Standardrechner.

FSP SAGA II 400
AC Input200-240V, 50-60 Hz
DC Output+3.3V+5V+12V (#1)+12V (#2)+12V (#3)+12V (#4)-12V+5Vsb
24 A15 A17 A17 An/an/a0.3 A2.5 A
Individual Output      n/an/a
Rail UtilizationSysSysCPU & VGA
Combined Output120 W336 W
Total Continuous Output400 W
Peak Output450 W

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

Alle 42 Kommentare anzeigen.
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  • klomax , 26. Juli 2010 08:23
    Wo sind be quiet, enermax und Co?

    (Diese Frage ist nur noch rhetorischer Natur...)


    Eine sehr eigentümliche Herstellerauswahl.
  • Derfnam , 26. Juli 2010 08:32
    Wieso mal wieder diese -sorry- extrem nervensägige Frage? Es ist ja nicht so, daß du aufgrund deines bisherigen Wissensstandes, den du natürlich besser kennst als ich, nicht wüßtest oder zumindest zu ahnen in der Lage bist, was die Enermaxe usw so in etwa leisten können, klomax, aber wußtest du das auch von Huntkey und FSP? Eben. Wieder was gelernt. Freu dich, anstatt rhetorische Fragen zu stellen, die du dir selber schon längst beantwortet hast.
    Übrigens: es sind zwei Co-Netzteile hier im Test. nee, sogar drei, die Firma heißt ja nicht umsonst Co-rsair :p 

    Nebeneffekt der ganzen Sache: das vergleichsweise alte, weil schon lang auf dem Markt zu findende Corsair schneidet immer noch gut ab und ist somit weiterhin zu empfehlen. Nicht unerwartet, dennoch beruhigend.
  • Joker3333 , 26. Juli 2010 08:51
    Ich würde sagen dass die nicht dabei sind, weil es die nicht um 50€ gibt :) 
  • Derfnam , 26. Juli 2010 09:08
    MÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖP! Falsch!
    Enermax: http://geizhals.at/deutschland/a434735.html
    bq: http://geizhals.at/deutschland/a448450.html
    bq: http://geizhals.at/deutschland/a467094.html
    bq: http://geizhals.at/deutschland/a448489.html
    Cougar: http://geizhals.at/deutschland/a543127.html
  • Joker3333 , 26. Juli 2010 09:39
    Ok ;)  Aber wer kauft sich schon ein Netzteil um 50€, und auch nur mit 4000W? Für sowas muss man einfach ein bisschen mehr hinlegen ;)  500W, Kabelmanagement und 80€ - 90€ sind so meine persönlichen Hausnummern.
  • derwolf92 , 26. Juli 2010 09:47
    4000Watt ??? Ui oO O.O
  • denis , 26. Juli 2010 09:53
    jipts den gleichen Test auch mit 800/850 Watt Netzteilen?
    Will mir demnächst n Rechner zusammenkleben. Grad die Kurzschlussgeschcichten interessieren mich.
    Denn bei nem bösen Kurzschluss ist dann man kurz schluss!
  • kevchen , 26. Juli 2010 10:02
    Nicht jeder braucht ein 500W Netzteil. Wozu 80€ - 90€ ausgeben, wenn es für unter 50€ auch etwas anständiges gibt?
    Mein Netzteil ist noch aus dem Jahre 2003, allerdings muss ich jetzt langsam über ein neues nachdenken.
    Da finde ich solche Tests ziemlich interessant.
  • FormatC , 26. Juli 2010 10:13
    Huntkey ist so ziemlich... naja, wer auf LC-Power steht. Warum nicht gleich Rasurbo, Sinan Power oder Codegen? Die Auswahl ist ein wenig daneben. Bitte Kinder: nicht nachmachen.
  • Anonymous , 26. Juli 2010 10:17
    Die Modelle von Huntkey Jumper und Xigmatek waren mir bis jetzt vollkommen unbekannt, bin halt eben nicht der NT Freak.
    Der Test an sich ist gut gelungen, hier bekommt man auch mal ein NT vorgesetzt das von der Marke her nicht so bekannt ist.

    Ach noch was, ich bleibe aber lieber bei be quiet!
  • xcender10 , 26. Juli 2010 10:29
    Wo bekomme ich den das Huntkey Jumper 450B?
    Finde es in den Preisvergleichen nicht!
    Kann man das Netzteil überhaupt in Deutschland kaufen?
  • sixpack , 26. Juli 2010 10:30
    Netzteile ohne Kabelmanagement würde ich mir wieder antun.Da zahl ich lieber den Aufpreis,vor allen wen ich daran Denke das die Dinger Jahre halten.
  • impaled , 26. Juli 2010 10:35
    Ich predige auch schon seit Jahren meinen Jüngern, das das NT eines der wichtigsten Komponenten eines PC ist.Da darf auf keinen Fall gespart werden.Wenn dennoch nach Rasurbo,LC Power und Co gegriffen wird, muss das Kind eben gucken, wie es aus dem Brunnen wieder raus kommt.Es ist ja auch selbst hineingesprungen.Ganz einfach.
  • FormatC , 26. Juli 2010 10:39
    Xigmatek labelt Boliden von Channel Well um (einer der großen chinesischen Billigfirmen). Huntkey ist eigentlich Shenzhen Chi Yuan. Noch so eine berüchtigte Ramschbude. Ich halte diese beiden Empfehlungen für eher bedenklich und keine Hilfe.

    Ich hätte beispielsweise gern gewusst, welcher Sicherungschip verbaut wurde. Falls überhaupt. Ein PS332S wäre eigentlich das Minimum der Erwartungen. Gibts zudem eine Schmelzsicherung und einen Metall Oxid Varistor in der Schaltung?

    Wie sieht es aus mit:
    • OCP (Over Current Protection) Schutz vor Stromspitzen
    • OVP (Over Voltage Protection) Überspannungsschutz
    • OPP (Over Power Protection) Überlastungsschutz
    • OTP (Over Temperature Protection) Überhitzungsschutz
    • UVP (Under Voltage Protection) Unterspannungsschutz
    • SCP (Short Circuit Protection) Schutz vor Kurzschlüssen
    • NLO (No Load Operation) Schutz vor lastlosen Operationen

    Was für ein Primärkondensator wurde verbaut? 85°, 105°?

    Das alles gehört in einen Netzteiltest und vor allem in die Bewertung. Ein paar Diagramme allein sagen nichts bis gar nichts aus. Aufschrauben, reingucken und die Wahrheit schreiben :) 

  • crazymath , 26. Juli 2010 10:44
    Es kommt aber auch drauf an, für was der PC gebraucht wird. Wenn der nur im kleinen Lastbereich bis 150Watt arbeitet, reicht auch Raguso oder sowas. Aber wie man in den ersten Zeilen des Artikel lesen kann, sieht man, was passiert, wenn man zum Billigeimer greift, wenn das Ding mal gefordert wird....Für eine Testkiste für MOnitore (Pentium2) arbeitet seit 10 Jahren ein LC Netzteil...das ist so, weil das NT nichtmal ansatzweise belastet wird...und das wird noch ein Weilchen halten...für einen Spielerechner oder dergleichen würde ich mir sowas aber nicht antun.

    Fazit: Ich denke, in 90% aller Fälle sind die Netzteile überdimensioniert, was die Wattzahl betrifft....

    Ansonsten guter Test.

    Und an die Dauernörgeler, wo sind Enermax und co...lest doch den Text auf der ersten Seite nochmal....lesen müsst ihr schon selber.
  • Uwe , 26. Juli 2010 10:46
    Für den zweiten Teil kommen weitere Hersteller hinzu. In der engeren Auswahl sind derzeit Modelle von Antec, AXP, Chieftec und Enermax.

    Gruß Uwe
    Tom's Hardware
  • klomax , 26. Juli 2010 10:53
    Wenn es eine Budget und Zeitfrage ist, mal eben 10 Netzteile zu testen, die bekannt wie bunte Hunde sind (im positiven und negativen), sollte es einfach gemacht werden.

    Die ganzen Nasen-Netzeile von Rasurbo, Tronje, LC und Xilence etc. pp. werden in jedem unseriösen Laden a la K&M einfach mal so eben auf den Tresen geknallt, unter der Vorspiegelung von geballter Beratungskompetenz.

    Da wünsche ich mir, als Gegenmoment, einen guten Überblick anhand eines übermäßig repräsentativen Tests, keine halben Sachen. - Sorry. ;) 

    @derfnam

    Wenn das zuviel verlangt ist, bitte *JETZT* den Daumenrunter-Button für mich selber freischalten lassen. ;) 
  • Derfnam , 26. Juli 2010 12:14
    Mal davon abgesehen, daß FC mit seinem Einwand bezüglich des miserablen Testszenarios völlig richtig liegt (ich wollte nicht der Erste sein, der das kritisiert, thnx 4 dat, FC), ist diese Seite ganz sicher nicht meine Anlaufstelle, um nach aussagekräftigen Tests von Netzteilen zu fahnden, was auch so bleiben wird, wenn sich nix gravierendes ändert.
    Und bewertet werden Kommentare von mir ggf in einer direkten Antwort, klomax, nicht mittels dieser schulkindhaften Daumenklickerei.
  • FormatC , 26. Juli 2010 12:29
    Man kann auch im Budget-Bereich gute Produkte erwarten. BeQuiet's PurePower Netzteile kommen auch von FSP, sind aber besser, als der getestete Kandidat. Und dabei preiswert genug für diesen Testrahmen. Man braucht keine extremen Wattzahlen - stimmt. Aber was die Sicherhheit angeht, da verlange ich Klarheit.

    Zitat :
    Für den zweiten Teil kommen weitere Hersteller hinzu. In der engeren Auswahl sind derzeit Modelle von Antec, AXP, Chieftec und Enermax.
    Gruß Uwe
    Tom's Hardware
    Außer Enermax sehe ich da keinen einzigen wirklichen Hersteller. Alles nur Firmen, die umgelabelte chinesische Boliden verticken und eigentlich nichts selbst entwickeln. AXP muss man nicht testen, dann lieber gleich das Original Superflower.
  • thomas2605 , 26. Juli 2010 12:37
    Wieso werden keinerlei Bemerkungen über die Lautstärke gemacht???

    Ansonsten find ich eine Testauswahl abseits der großen Hersteller recht interessant! Zu BQ,Enermax,Cougar... findet man schon genügend Test´s im Netz
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