Neue Mobilprozessorgeneration von Motorola

Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Motorola stellt am morgigen Dienstag offiziell eine neue Generation von Prozessoren für Mobilgeräte vor: der i.MX21-Chip vereinigt alle Funktionen eines aktuellen Smartphones oder PDAs auf einem Stück Silizium. Bisher wurden dazu üblicherweise mehrere getrennte Prozessoren verwendet, um die Kommunikations- (Mobilfunk-), Eingabe- und Multimediafunktionen bereitzustellen.

Der i.MX21 ist auf der Grundlage des ARM926EJ-S Prozessorkerns konstruiert und kann bis 400 MHz getaktet werden. Ein integriertes USB-Interface macht den Anschluss von Ein- (Maus, Tastatur) oder Ausgabegeräten (Drucker) möglich.

Der Chip befindet sich derzeit bei mehreren Mobilgeräteherstellern wie Siemens oder Tapwave in der Evaluation. Mit einer Marktverfügbarkeit kann im ersten Quartal 2004 gerechnet werden, dann tritt er in Konkurrenz zu den OMAP-Chips von Texas Instruments oder der XScale-Reihe von Intel.

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