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Bei Verwendung von Corsair XMS2 DIMMs, die für einen Betrieb mit CL3-4-3-9 ausgelegt sind, konnten als schnellste Timings CL3-5-6-9 ausgewählt werden. Auch die Einstellung anderer Zyklen im BIOS brachte keine höheren Geschwindigkeiten.
Die meisten 975X-Motherboards ermöglichen eine Übertaktung und können mit um 50 % höheren Geschwindigkeiten als angegeben betrieben werden. Mit der MSI 975X Platinum Powerup Edition ließ sich ein zuverlässiger Betrieb bei Geschwindigkeiten bis zu FSB1600 erreichen. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis, das nur noch vom nForce 680i SLI-Motherboard übertroffen wurde.
Dieses Motherboard arbeitete recht ruhig. Die Funktion zur BIOS-Wiederherstellung ist ein nettes Extra, da man mit ihr nach einem fehlgeschlagenen Übertaktungsversuch den früheren BIOS-Zustand wieder aktivieren kann. Die Memory Divider sind nicht ganz so gut, da sie als statische Speichergeschwindigkeiten angegeben sind, obwohl sie mit Änderung des Systemtakts variieren. Man muss also den geeigneten Memory Divider berechnen, der zum gewählten FSB passt: Bei einer Geschwindigkeit von FSB1066 und DDR2-800-Speicher lautet das Verhältnis von Bus zu Speicher 266 MHz zu 400 MHz, also 2:3. Wird der Systemtakt auf 300 MHz erhöht, wird der Speicher proportional dazu übertaktet. Übersteigt dies die maximale Taktgeschwindigkeit der verwendeten DIMMs, muss man einen entsprechend niedriger eingestuften Memory Divider wählen, wie im DDR2 mit 667 MHz. Hier wäre eine Angabe der tatsächlichen Taktgeschwindigkeit wünschenswert.

FSB1600 (Basistakt 400 MHz) war die schnellste erreichbare Geschwindigkeit. Mit einem veränderten Timing kann man jedoch vielleicht auch noch mehr herausholen. In diesem Fall wurde der Multiplikator auf 7.0x reduziert, um sicherzustellen, dass die CPU keinen Engpass für die Übertaktung bildet.
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