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Kurzer Auftritt: Das erste Nokia-Tablet ist zugleich auch das letzte

Kurzer Auftritt: Das erste Nokia-Tablet ist zugleich auch das letzte
Von , Armando Degá

Ein Tablet von Nokia? Bisher Fehlanzeige. Doch jetzt greifen die Finnen mit dem Lumia 2520 gleich in der Highend-Klasse an – mit modernster Hardware und Windows 8.1 RT. Sollte es ein Triumphzug für Nokia werden, dann sicher nur ein kurzer.

Dinosaurier? Ausgestorben. Karibische Spitzmäuse? Ausgestorben. Nokia-Tablets? Gerade erst geboren ... und schon massiv vom Aussterben bedroht. Auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Arten wird es das erste Tablet von Nokia zwar wohl nicht schaffen. Dass es allerdings das letzte seiner Art ist, steht bereits fest. Denn das Lumia 2520 ist das letzte Produkt, das unter finnischer Flagge segelt.

Seit dem 25. April 2014 gehört Nokias Mobilsparte zu Microsoft, kommende Produkte tragen daher den Namen Microsoft Mobile. Und nicht nur damit macht das erste Tablet aus Finnland von sich reden. Sogar einen Verkaufsstopp musste das Lumia 2520 bereits mitmachen; das serienmäßig mitgelieferte Netzteil AC-300 ist von einem Produktionsfehler betroffen, so dass sich dessen Ummantelung lösen und ein Stromschlag die Folge sein könnte. Von unserem Testgerät ging zumindest keine Gefahr aus - widmen wir uns daher den inneren Werten.

Dass Nokias erstes Tablet mit einem Windows-Betriebssystem kommen würde, war irgendwie zu erwarten. Dass es sich dabei um Windows RT - also die ARM-Variante von Windows - handeln würde, eigentlich auch. Aktuell haben damit nur Microsoft mit dem Surface 2 und Nokia ein derartiges Gerät im Programm. Im Gegensatz zum neuen Mutterkonzern verbaut Nokia aber nicht den Nvidia Tegra 4, sondern setzt mit dem Qualcomm Snapdragon 800 auf ein anderes Highend-SoC. Zwar gibt es mittlerweile des 801er, dessen Performance-Vorteile sind aber nicht gerade groß. Interessanter ist da die höhere Energieeffizienz, aber da darf sich das 2520 erst noch beweisen.

Das 10,1 Zoll große Display löst mit Full-HD auf, ist von Corning Gorilla Glass 2 geschützt und soll dank Nokias Clear-Black-Technik besonders kontrastreich sein. An Bord sind 32 GByte Speicher. Da sich aber Windows RT schon im Auslieferungszustand einen gehörigen Batzen davon einverleibt, tut der microSD-Schacht auf jeden Fall Not. Mit dem Internet kommuniziert das Nokia Lumia 2520 sowohl per WLAN als auch per LTE, Nokias Mobilfunkabteilung lässt grüßen. Zwei Kameras gibt es auch.

Für seinen Tablet-Erstling ruft Nokia 599 Euro auf. Das klingt angesichts der Ausstattung inklusive LTE in der Highend-Klasse relativ günstig. Zum Testzeitpunkt gab es aber selbst online noch kein günstigeres Angebot. Im Vergleich zu anderen Top-Modellen, etwa von Google, Samsung oder Sony, ist das Nokia Lumia 2520 daher kein Schnäppchen.

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  • Tesetilaro , 26. Juni 2014 14:08
    ja was denn nun... micro USB 3.0 Anschluß oder proprietär???