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Nokia-Chef Stephen Elop freut sich auf 18,8 Millionen Euro

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 2 kommentare
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Geld stinkt bekanntlich nicht. Der Ausverkauf von Nokia an Microsoft füllt das Portemonnaie des Nokia-Konzernchefs Stephen Elop mit knapp 19 Millionen Euro. Zudem kehrt er an alter Wirkungsstätte zurück und übernimmt die Gerätesparte in Redmond.

So muss das laufen. Der Verkauf von Nokias Gerätesparte an Microsoft bringt dem bisherigen Konzernchef Stephen Elop genau 18,8 Millionen Euro ein. 70 Prozent davon übernimmt nach Angaben der Aktionärsunterlagen Microsoft selbst. Aus den Unterlagen geht weiter hervor, dass Elop unter anderem das Gehalt für die restliche Laufzeit seines Vertrages sowie den Wert von Aktienpaketen ausbezahlt bekommt. Das wurde mittlerweile auch von Nokia bestätigt.

Zudem kehrt Stephen Elop zurück zu Microsoft. Nach dem Weggang von Microsoft 2010, soll er die Gerätesparte in Redmond in die Erfolgsspur lenken. Nokia hatte Anfang des Monats den Verkauf des Handygeschäfts an Microsoft angekündigt. Microsoft zahlt dafür 3,79 Milliarden Euro und legt noch 1,65 Milliarden Euro für Patentlizenzen drauf.

Und die Gerüchteküche brodelt mittlerweile richtig. So wird Elop auch als ernstzunehmender Nachfolger von Steve Ballmer gehandelt. Ballmer will sich bekanntlich aus dem Geschäft zurückziehen.

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  • borizb , 21. September 2013 17:19
    Geht von MS zu Nokia, lässt dort den Karren gehörig gegen die Wand fahren (als CEO und Chef der Handysparte, nie ging es Nokia schlechter als Dato, was unmittelbar auch sein Fehler ist) und anstatt dass man ihn dafür verantwortlich macht, bekommt er fast 20 Millionen, ein Schulterklopfen und einen Chefposten bei seinem alten Arbeitgeber. Wenn ichs nicht besser wüsste, würde ich vermuten, dass MS den zu Nokia geschickt hat um die marode zu machen damit man dann in absehbarer Zeit billig an das Handygeschäft kommt. Dazu passt gut, dass Nokia mehr oder weniger der einzige Hersteller war, der merkwürdigerweise komplett Android ignoriert und nur auf Windows gesetzt hat. Bin ich der einzige der glaubt, dass da was stinkt?
  • ilBullo , 26. September 2013 12:09
    Für mich stinkt da nix. Wird von Microsoft zu Nokia geschickt, der Deal war sicher vorher schon klar (letter of Intend usw.), baut den Konzern koste es was es wolle für die bevorstehende Fusion um und kehrt zurück zu Microsoft. Die benötigten Abschreibungen, Umstrukturierungen sind bereits abgeschlossen, belasten damit den ehemaligen Nokia Konzern und nicht Microsoft's Bilanz und nun wird er sich als neues/altes Boardmember bei Microsoft um die Integration kümmern. Daily Business bei Fusionen. Guten Job gemacht und dafür nun auch, wie in den Staaten üblich, entsprechend Kohle kassiert.