Samsung: Keine Notebooks mehr in Europa

Der Markt für klassische PC-Systeme und Notebooks wird durch Tablets und Smartphones immer stärker unter Druck gesetzt, zudem sind die Kunden gerade in Deutschland bei Notebooks sehr preisbewusst. Dementsprechend heißen die Platzhirsche hierzulande Acer und Lenovo, die nicht zuletzt mit günstigen Preisen punkten. Daneben ist Apple bei Oberklasse-Notebooks stark.

Für Samsung ist die Luft damit zu dünn bzw. die möglichen Margen offenbar zu gering. Der Hersteller wird nach Informationen von PC Advisor in Europa keine Notebooks mehr anbieten, in dieser Entscheidung sind auch die Chromebooks inbegriffen, die gerade hierzulande eher ein Nischendasein fristen. Dabei zeichnete sich eine derartige Entwicklung bereits auf der diesjährigen IFA ab, bei der die Koreaner auf die Vorstellung eines neuen Klapprechners verzichteten.

Der Rückzug ist vor allem deshalb schade, weil gerade die Ultrabooks der ATIV-Serie eine gute Figur machen und die Auswahl damit insgesamt geringer wird. Sollte sich der Markt erholen, will Samsung auch in Europa wieder Notebooks verkaufen.

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