Nur jeder zehnte deutsche Nutzer kann echte von gefälschten Mails unterscheiden
Nur jeder zehnte Internet-Nutzer im deutschsprachigen Raum ist in der Lage, korrekte E-Mails von unkorrekten zu unterscheiden. Das ist das Zwischenfazit einer Studie des Sicherheitsunternehmens Mail Frontier. Die Langzeitstudie, an der jedermann online im Selbstversuch teilnehmen kann, läuft seit einem halben Jahr. Seither hat sich herausgestellt, dass gut elf Prozent Schwierigkeiten haben, zu erkennen, ob sie Empfänger einer echten Mail oder einer gefälschten Mail wie zum Beispiel von Spam oder Phishing-Versuchen sind. Zum Vergleich: In den USA konnten diese Unterscheidung nur drei Prozent der Anwender treffen.
Zur Begründung heißt es, dass die Nutzer durch die Spam- und Phishing-Welle grundsätzlich verunsichert sind und ein generelles Misstrauen gegenüber E-Mails hegen. Dabei werden echte Mails etwa von Unternehmen schon mal pauschal negativ bewertet. Die Verbraucher führen deshalb keinen einfachen Online-Alltag: Sie müssen sich oft auf ihr Gespür verlassen und bei jeder eingegangenen Mail aufs Neue entscheiden, ob es sich um einen Betrugsversuch handelt oder nicht.
Seit Studienbeginn haben rund 25 000 deutsche Nutzer die Webseite german.mailfrontier.com aufgerufen und dabei überprüft, ob sie in der Lage sind, echte von gefälschten Mails zu unterscheiden.
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