Nvidia: Geforce-Karten nicht fürs Rechenzentrum

Die Geforce-Grafikkarten bieten viel Leistung zu einem im Vergleich zu den Modellen der Quadro- und Tesla-Serie günstigen Preis, sodass mancher Server-Entwickler auf die Idee kommen könnte die für den Heimrechner gedachten Grafikkarten in einem Serversystem zu verbauen. Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Nvidia aus diesem Grund seinen Partner untersagt hat Geforce-Karten an Hersteller von Servern und Rechenzentren zu verkaufen.

Nun wurde auch die Endnutzervereinbarung (EULA) per Update angepasst: Sie verbietet nun die Nutzung der Gaming-Karten in Großrechnern, insbesondere wenn diese für Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens konzipiert sind. Entsprechende Verstöße lassen sich nun auch juristisch verfolgen.

Ausgenommen sind jedoch sämtliche Anwendungsbereiche, die mehr oder Weniger mit Blockchain-Technologien verbunden sind. Der Hersteller will natürlich den aktuellen Trend nicht an sich vorbeiziehen lassen. Krypto-Mining ist in aller Munde.

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3 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Plitz
    Das man Geforce in Rechenzentren verbannt leuchtet mir ja ein, aber wieso sollte für Kryptowährung eine Ausnahme gemacht werden?
  • Lamster
    Sonst würden die Verkaufszahlen einbrechen,
    obwohl die Geforce in sachen Cryptomining klar hinter AMD kommt, den vorallen die Hashrate zählt hier, jedoch brauchen die Nvdia Karten dabei weniger strom
  • bigreval
    Logo, das Geld mitnehmen und in anderen Bereichen nicht Geld verlieren sondern noch viel mehr generieren. Die sind ja nicht blöd...
    Aber mal anders, wenn ich Karten kaufe, dann gehören die mir. Ob ich nun einen Server bastel oder die Karten verbrenne... Nur die Profischrauber ziehen hier scheinbar den kürzeren...
    Sei es drum, die bezahlen den Gamern ja die Chipentwicklung. Nur glaube ich das Ganze nicht so wirklich...