Nvidia GeForce GTX 960: Maxwell kommt in der Mittelklasse an

Benchmarks: Gaming

Battlefield 4

Battlefield 4 ist einer unserer Standard-Benchmarks – und da das kommende Battlefield: Hardline auf der gleichen Frostbite 3-Engine basiert, ist das Spiel auch künftig noch relevant.

Mit aktivierten Ultra-Details bewegt sich die Asus Strix GTX 960 bei 1080p knapp vor der Referenzkarte der R9 285 und erzielt ein insgesamt sehr spielbares Ergebnis. Wenn man die Auflösung auf 4K umstellt und die Details auf Medium absenkt, bleibt die GTX 960 zwar jederzeit oberhalb der 30-fps-Marke, muss allerdings die R9 285 vorbeziehen lassen.

Assassin's Creed Unity

Sehen wir uns nun mal Assassin's Creed Unity (unser Test) an. Dieses Game hat unglaublich hohe minimale Systemanforderungen – aber schauen wir mal, wie die GeForce GTX 960 damit klarkommt.

Selbst bei den niedrigsten Detaileinstellungen bei 1080p schafft die GTX 960 gerade so eine durchschnittliche Framerate von knapp über 30 fps und bricht unter Last auf bis zu 26 fps ein. Die Radeon R9 285 schlägt sich etwas besser, aber die minimale Framerate liegt auch bei ihr unterhalb der 30-fps-Marke.

Diese Game-Engine scheint zudem nicht wirklich für 4K optimiert zu sein – und sobald wir auf UHD umschalten, werden wir auch prompt mit einer besseren Diashow "belohnt". Selbst die GeForce GTX 970 und die Radeon 290X schaffen es nicht, eine minimale Framerate von 30 fps zu stemmen.

Far Cry 4

Far Cry 4 (unser Test) ist eine lohnenswerte Erweiterung der Serie – also geben wir der GeForce GTX 960 in diesem populären Titel die Chance uns zu zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt ist.

Bei 1920 x 1080 Pixeln und High-Details sinkt die Performance der Asus Strix GTX 960 nie unter 54 fps ab. Sie bleibt zudem knapp vor AMDs Radeon R9 285. Wenn man aber auf 4K umstellt, kann keine der beiden Karten selbst bei niedrigsten Detaileinstellungen vernünftige, spielbare Frameraten produzieren.

Mittelerde: Mordors Schatten

Als nächsten kommen wir zu Mittelerde: Mordors Schatten (unser Test), einem überraschend soliden Titel von Monolith:

Bei 1080p und Ultra-Details bleibt die ab Werk übertaktete Asus-Grafikkarte immer oberhalb von 40 fps. Die Radeon R9 285 ist allerdings einen Tick schneller. Nach dem Umschalten auf UHD und der Verringerung der Detailstufe auf Medium produziert die AMD-Grafikkarte eine gerade noch so spielbare Framerate, während die GTX 960 mit deutlichen Einbrüchen zu kämpfen hat.

Thief

Thief ist zwar nicht der Titel mit den besten Bewertungen, hat aber trotzdem eine Fan-Base. Und: Dieses Spiel ermöglicht es uns, AMDs Mantle-API in Aktion zu sehen.

Praktisch alle GeForce-Karten müssen bei diesem Titel Federn lassen. Die einzige Ausnahme ist die GeForce GTX 970, die sich sehr gut schlägt. Nichtsdestotrotz produziert die GTX 960 bei 1920 x 1080 Pixeln und Detaileinstellungen auf High jederzeit mehr als 40 fps und ist damit absolut spielbar. Wenn man auf 4K umschaltet und auf Low-Details geht, schiebt sich die Asus-Grafikkarte vor die Radeon R9 285. Bei dieser Auflösung und Detaileinstellung konnten wir Mantle leider nicht testen, da die API abstürzte.

ARMA III

Als nächstes kommen wir zum populären, ultra-realistischen Kampfsimulator Arma III:

Bei 1080p und Ultra-Details erkämpft sich die GTX 960 einen deutlichen Vorsprung vor der Radeon R9 285. Wenn man dagegen bei 2160p und Custom-Details spielt, sieht das Ganze schnell anders aus.

Alien: Isolation

Zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf das Sci-Fi-Survival-Horror-Game Alien: Isolation:

Bei Full-HD-Auflösung und höchstmöglichen Details produziert keine einzige der getesteten Karten weniger als 58 fps, auch wenn sich die GeForce GTX 960 ein wenig von der Radeon-Karte absetzen kann. Wenn man die Auflösung auf UHD hochschraubt und die Details zurücknimmt, rangieren die beiden Karten praktisch Kopf an Kopf. Beide haben Mühe, die Framerate über der 30-fps-Grenze halten, wenn es anspruchsvoll wird.

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58 Kommentare
    Dein Kommentar
  • 3125b
    Joa, nicht übel für das, was sie ist. Ich würde zwar keine so langsame Karte mehr kaufen, aber wenn man meint ...

    Wenn sie sich - für vernünftige Modelle - um 180€ einpendelt, hat sie wohl durchaus ihre Daseinsberechtigung. Kann dann auch meinetwegen 15€teurer als die R9 280 sein, das Geld kann man am Netzteil sparen. Etwas ärgerlich sind da nur die abnorm hohen Peaks, man sollte also doch lieber 150W einkalkulieren ... sonst sind die Caps zu schnell hinüber.
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  • maguumo
    Guter Test, aber bei AC Unity ist entweder irgendwas schiefgelaufen oder der erste Bench wurde falsch beschriftet, die 760 wird sich wohl kaum vor die 770 schieben?
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  • Derfnam
    Die in dieser Nachricht - http://www.tomshardware.de/nvidia-geforce-gtx-960-maxwell-overclocking,news-251984.html - angekündigte doppelte Leistungsfähigkeit einer GTX 660 wird in welchem Bereich erzielt?

    Übrigens fehlt die Zotac auf Seite 19.
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  • FormatC
    Zotac und EVGA liefern mir in Deutschland leider keine Karten, traurig, aber nicht zu ändern.
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  • Derfnam
    Dann ist das evgal^^.
    Zu meiner Frage: wie gut lieg ich mit der Vermutung Leistung pro Watt?
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  • 7664stefan
    Danke für den schönen Test! Nette Karte. :-) Kommt noch ein separater OC-Test? Die Temps sehen ja in der Tat so aus, als wäre da noch Luft nach oben. :-)
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  • FormatC
    OC mache ich etwas später, zusammen mit SLI. Nur - die Gigabyte läuft ja schon mit 1450 MHz unter Last. Viel mehr geht da auch nicht mehr, wenn man nicht großes Glück mit dem Chip hat.
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  • Tesetilaro
    wie wäre es mit einem HTPC / wohnzimmerPC - "silentworkshop zusammen artikel" mit Kai und Dir?

    Ich würde mit der Karte keine Rekorde in Performance aber definitiv in leise brechen wollen... vielleicht mit ner U/S/T CPU und passiv zusammen und dann ggf. nur ein 14er im gehäuse für in und übers netzteil raus?
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  • FormatC
    Die Karte ist etwas überflüssig irgendwie, weil die Lücke zur 970 zu groß ist. Da kommt noch was :D
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  • Big-K
    Danke Igor. Das war vermutlich wieder viel Arbeit. "Hot chilli" der Name passt ja ;-).
    Ansonsten keine wirklichen Überraschungen. Ich vermute mal viele werden mittlerweile gleich oder mit mehr Leistung eingedeckt sein. Z.B. wenn man sich vor 3 Jahren ne 7950 geholt hat.
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  • Tesetilaro
    ach komm, willst Du jetzt schon die 960 Ti anteasern? :-p
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  • Take
    Es wurden Versionen mit 4gb angekündigt. Ist da ein SLI sinnvoll. Brauch ich nicht aber wollte ich schon immer mal sowas :D
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  • Peter Prager
    Die einzigen Benchmarks die in diesem Bericht was taugen sind jene bei Punkt 14. Performancevergleich der Partnerkarten.
    Denn wie ihr selbst richtig mit "Gleiches Recht für alle" eingesteht, kann man eine werkübertaktete Karte auch nur mit werksübertakteten Karten vergleichen.
    Somit sind alle Benchmarks davor, wo die werksübertaktete ASUS GTX 960 gegen die Referenz-AMD-Karten verglichen wird irreführend.

    Schade, dass beim "Gleiches Recht für alle" nur Battlefield 4 getestet wurde
    und auch schade das bei der 4k Auflösung nicht auch beu ultra-settings getestet wurde.
    Somit muss man sich leider wieder aussagekräftige Benchmarks woanders ansehen.
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  • alterSack66
    Ich hätte die Karte stärker erwartet, aber dann wär wohl kein Platz mehr für ein ti oder eine GTX 965. Der Stromverbrauch hat schon was. Mal schaun wie lange es dauert bis die ASUS die ersten Mainboards zerstört :D
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  • FormatC
    @Peter Prager:
    Die "normalen Benchmarks" haben die Amis gemacht, leider. Aber das ist nun mal der Fluch der Kooperation wenn zwei an einem Artikel schreiben. Punkt 14. und der Rest ist dann von mir. Der Knackpunkt bei 4K: die Karten schaffen kein Ultra und sind auch für eine andere Zielgruppe konzipiert. Nutzlose Testerei, denn es sind nun mal Karten der unteren Mittelklasse.
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  • Big-K
    Wenn dich die paar % schon stören dann darfst du nicht auf bestimmte Seiten gehen welche die 290x im Reffernz so ersticken lassen das sie auf 700-800 MHz läuft. Die dann gegen ne 980 G1 OC und man kann behaupten NV ist fast doppelt so schnell wie AMD.
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  • Peter Prager
    keine angst auf solche seiten gehe ich schon nicht.
    was also nun die benchmarks vor punk 14 betrifft, so muss man sich was die ASUS-Karte angeht 9% runterrechnen um auf einen Referenzkarten-wert zu kommen und diesen dann mit den AMD 280X und 285 vergleichen.
    Im Grunde ist diese Karte bei 1920x1080 etwas schlechter als ne R9 285 und merkbar schlechter als ne R9 280X und bei höheren Auflösungen und/oder mehr Speicherbedarf bricht sie komplett weg.
    Einzig in Battlefield 4 und Watchdog bei 1920x1080 kann sie glänzen, bleibt aber trotzdem hinter der R9 280X.
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  • ichebem
    " Wenn ihr viele Gameplay-Videos aufnehmt (z.B. für Twitch), ist Nvidias Shadowplay-Rekorder die beste Option, die es derzeit gibt. "

    Sorry Bitte was? Für einen 720p Stream brauche ich bei dem Tool dank der komplett schwachsinnigen Einstellungen 3mbit Upload. Mit vernünftigen Einstellungen, kriege ich nen 720p Stream auch mit 1,5mbit Upload hin.
    Full HD kann ich mit Shadowplay gar nicht mal aufnehmen, geschweige denn irgendwas individualisieren, ein einfaches Chat-Fenster Overlay überfordert diese NvidiaTechnik schon.

    Da gibt es sehr viel bessere Lösungen. .. mal ganz davon abgesehen dass das gar nichts mit einer Grafikkarte zu tun hat.. an und für sich, aber das Tool ist einfach nur bad.
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  • FormatC
    Amis eben :D
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  • kleinstblauwal
    Das mit der Frequenzanalyse ist mal ein toller Aspekt, ich weiß nicht, ob es das noch irgendwo anders gibt, aber zumindest von den Hardwareseiten, die ich regelmäßig besuche ist das ein (weiteres) Alleinstellungsmerkmal. Und das ganze auch noch für 9 verschiedene Karten, zusammen mit dem ganzen anderen Kram mit dem Oszi, der IR-Kamera.
    Wieviel Tage vor NDA-Ablauf hat man eigentlich solche Karten im Labor, darfst du das sagen?
    Ist diese Frequenzanalyse auch für CPU-Kühler bzw. alle Produkte, die einen Lüfter haben geplant?
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