Spectre: Nvidia-GPUs sollen nicht betroffen sein

Die Meltdown- und die Spectre-Sicherheitslücke haben die Branche regelrecht erschüttert. Besonders Intel steht im Zentrum des Bebens, aber auch viele AMD-Nutzer fragen sich wie hoch die Performance ist, nachdem ein entsprechendes Update installiert wurde (das nicht gleich den ganzen Rechner lahm legt). Es stellt sich allerdings auch die Frage, ob nicht auch GPUs von den Schwachstellen betroffen sein könnten.

Nun erklärt Jen-Hsun Huang, der CEO von NVIDIA, dass Grafikchips nicht betroffen sind: Die Architektur der GPUs unterscheidet sich zu sehr von der von CPUs, sodass die beiden Methoden nicht genutzt werden können um an sensible Informationen zu gelangen.

Gleichwohl musste aber auch Nvidia ein Update für die Absicherung seiner Grafiktreiber veröffentlichen. Nach Angaben des Herstellers wurde damit verhindert, dass eine Schwachstelle im Geforce-390.65-Treiber mit einer der Spectre-Varianten ausgenutzt werden kann. Es soll sich dabei jedoch ausschließlich um ein Problem des Treibers gehandelt, das mit der Aktualisierung beseitigt wurde.

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