Nvidia Titan X: Wird es keine Modelle von Partnern geben?

Will Nvidia dem Microsoft-Modell folgen und seinen eigenen Industriepartnern Konkurrenz machen? Die geholfen haben, den Namen GeForce zu dem zu machen, was er heute ist? Das zumindest könnte man vermuten, wenn die Gerüchte stimmen, die aus dem Um- oder Spannungsfeld zwischen Nvidia auf der einen und Asus, MSI, Gigabyte & Co. auf der anderen Seite aus Taiwan herüberschwappen.

Dort gehen Klagen darüber um, dass Nvidia mit der GeForce GTX Titan X (Pascal) eine eigene Distributionsstruktur aufbauen soll und damit den Markt der High-End-Grafikkarten mit Founder-Edition-Produkten betreten möchte - und dabei speziell mit der Top-Pascal-GPU der Titan X die bisherigen Partner im Regen stehen lassen will. Zu deren Marktstart in Taiwan, China und Japan sollen derzeit ausschließlich Pläne bekannt sein, die auf den grundsätzlichen Alleingang Nvidias bei der Titan X basieren.

Gegen die Richtigkeit der Gerüchte spricht ein noch vor Monatsfrist ausgesprochenes Zitat von Jen-Hsun Huang, seines Zeichens CEO von Nvidia, dass die Firma nicht plane, Grafikkarten unter eigenem Label zu vertreiben und dass Founder Editions nur dazu da seinen, Probleme bei der Entwicklung von Grafikboards zu lösen.

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