Angst vor der eigenen Courage? Das stille Ende von Nvidias GPP

Urplötzlich und ohne Vorwarnung an die Boardpartner (wir haben einge wichtige Sales- und PR-Mitarbeiter in den relevanten Headquarters kontaktiert), hat Nvidia im eigenen Nvidia-Blog das GPP (GeForce Partner Program) faktisch beerdigt. John Teeple (GeForce Partner Marketing at NVIDIA) verkündet das Ende, nicht ohne noch einmal auch dem Mitbewerber AMD verbal einen auf die Nase zu setzen, indem man sich über die Qualität der Mitbewerber-GPUs lustig macht.

Wir haben den Text aus dem Link oben schnell noch übersetzt und überlassen es jetzt wie üblich den Lesern, eigene Schlüsse daraus zu ziehen. Genauso wenig, wie wir die Ankündigung des GPP selbst kommentieren wollten, tun wir dies nun mit dessen Abgesang - der Leser ist mündig genug, sich selbst ein Urteil zu bilden.

In letzter Zeit wurde viel über unser GeForce Partnerprogramm gesprochen. Die Gerüchte, Vermutungen und Irrtümer gehen weit über unsere eigentliche Absicht diesbezüglich hinaus. Aber anstatt gegen Fehlinformationen anzukämpfen, haben wir uns entschlossen, das Programm abzubrechen.

GPP hatte ein einfaches Ziel - sicherzustellen, dass die Spieler wissen, was sie kaufen und damit eine klare Wahl treffen können.

NVIDIA entwickelt innovative Technologien für Gamer. Wir haben dem unser Leben gewidmet. Wir machen unsere Arbeit auf einem wahnsinnig intensiven Niveau - wir investieren Milliarden, um die Zukunft zu erfinden und dafür zu sorgen, dass die bahnbrechende NVIDIA Technologie weiterkommt. Wir machen diese Arbeit, weil wir wissen, dass Spieler sie lieben und schätzen. Spieler wollen die beste GPU-Technologie. Bei GPP ging es darum, sicherzustellen, dass die Spieler, die NVIDIA Technologie wollen, auch NVIDIA Technologie bekommen.

Mit GPP haben wir unsere Partner gebeten, ihre Produkte so zu kennzeichnen, dass sie kristallklar erkennbar sind. Die Wahl des Grafikprozessors definiert eine Gaming-Plattform. Die GPU-Marke sollte also eindeutig transparent sein - keine Ersatz-GPUs, die sich hinter einem Haufen an Techno-Jargon verstecken.

Die meisten Partner waren einverstanden. Sie haben ihre eigenen Marken und GPP hat daran auch nichts geändert. Sie entscheiden, wie sie ihr Produktversprechen den Spielern vermitteln wollen. Dennoch ziehen wir heute den Stecker bei GPP, um keine Ablenkung von der super spannenden Arbeit zu riskieren, die wir tun, um die erstaunlichen Fortschritte beim PC-Gaming zu erzielen.

Jetzt ist eine großartige Zeit, um ein GeForce Partner zu sein und Teil der am schnellsten wachsenden Gaming-Plattform der Welt zu werden. Die GeForce Gaming-Plattform ist reich an modernster Technologie. Und mit GeForce Experience ist es "die Art, wie es gespielt werden soll(te)".
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8 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Derfnam
    Mal von dem fehlenden n vor Vidia abgesehen: hat das Beaker geschrieben? Viel 'mimimi' und wenig Logik dahinter.
    Am Ende heißt es, dass genau jetzt ein toller Zeitpunkt sei, um ein nVidia-Partner zu sein, aber das Partnerprogramm wird geknickt?
    Yeah, right...
  • FormatC
    John Teeple (GeForce Partner Marketing at NVIDIA)

    Das fehlende N kommt vom beschissenen Cache, denn man rückwirkend nicht löschen kann.
  • Derfnam
    Beaker hat viele Aliase :D
    Roger Wittmann ist auch eines. Und Max Meyer. Und Bayern München.