Nvidia in Liefernöten
Nach Angaben von Grafikkartenherstellern hat es Nvidia im letzten Quartal nicht geschafft die steigende Nachfrage nach Titanium-Chips (GeForce2 Ti, GeForce3 Ti 200 und GeForce3 Ti 500) zu befriedigen. Gründe für den Lieferengpass gibt es viele: Zum einen hat das Unternehmen die Preise seiner Produkte im Kampf gegen ATIs Radeon 8500 und 7500 deutlich nach unten korrigiert. Zum anderen stieg die Popularität von Highend-Grafikkarten durch den erhöhten Absatz von Pentium-4-Systemen deutlich an. Hauptverantwortlich für die derzeitige Situation dürfte allerdings der Produktionsengpass bei TMSC sein. Der Auftragshersteller war durch den plötzlichen Run auf 0,15 Mikron Chips überfordert. Gleichzeitig mit Nvidia hatten auch VIA, ATI und andere Unternehmen Bestellungen aufgegeben. Viele der Grafikkartenhersteller haben inzwischen angekündigt, verstärkt auf Konkurrenzprodukte setzen zu wollen. In Frage kommen dafür Chips von ATI, SiS und STM sowie Nvidias eigene Produkte, wie zum Beispiel der GeForce2 Pro.
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