Nvidia MXM: Neues Notebook-Grafikmodul für den schnellen Austausch
Nvidia hat sein Grafikmodul MXM vorgestellt. Dieses soll die Entwicklungszeit von Grafikboards für Notebooks verkürzen. Notebook-Hersteller können für eine und dasselbe Notebook-Barebone unterschiedlich leistungsstarke Grafikboards zur Verfügung stellen und Enduser haben die Möglichkeit, die Grafikkarten in ihren mobilen PC einfach upzugraden.
Nvidia glaubt, mit seinem neuen Grafikkarten-Modul MXM (Mobile PCI Express Module) die Einbindung von Grafik-Hardware in Notebooks neu ausrichten zu können. MXM wurde als konsistentes Grafikschnittstellenmodul für PCI Express-basierte Notebooks entwickelt und soll Geräteherstellern erlauben, neue Grafikchips von Nvidia oder anderen Firmen wie ATI schneller in ihre Geräte integrieren zu können - ohne dabei lange auf die Entwicklung eines proprietären Boards, wie sie beispielsweise Dell oder Alienware in manchen Modllen anbieten, warten zu müssen.
Laut Nvidia wurde MXM in langwieriger Zusammenarbeit mit Notebookherstellern erarbeitet. Läßt man dabei die Marketingsprache außer Acht, hat MXM durchaus das Potenzial, Marktanteile abzugreifen und Grafikchips schneller verfügbar zu machen. Insbesondere Nvidia kann zudem seinen Kunden einen guten Grund und einen bequemen Weg geben, die Grafikhardware in einem Notebook hin und wieder upzugraden, was letzlich in höheren Absatzzahlen von GPUs resultiert. Ob MXM allerdings ausreicht, ATIs 73-prozentigen Marktanteil im Notebook-Markt ernsthaft zu attackieren muss sich noch zeigen.
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