Nvidia GeForce GTX 1080 mit GDDR5X-Speicher

Bei den zur Computex vorgestellten AMD- und Nvidia-Grafikkarten spielen die GPUs zwar alles andere als eine Nebenrolle, doch fast ähnlich ausgiebig wird zumindest in der Gerüchteküche die Speicherfrage diskutiert, denn der aktuelle GDDR5-Standard steht vor seiner Ablösung.

Bereits im vergangenen Jahr hatte AMD bei seinen High-End-Karten der Fury-Serie auf die HBM-Speichertechnologie vertraut. Wenig später kündigte Micron den GDDR5X-Grafikspeicher an, der GDDR5 ablösen und Bandbreiten von bis zu 14 GBit/s erreichen soll.

Unklar war allerdings bis zuletzt, ob der Speicher rechtzeitig in die Produktion findet, damit er bei den nun erscheinenden Grafikkarten berücksichtigt werden kann. Diese Frage scheint nun ein Bild der Pascal-GPU GP104 geklärt zu haben, das WCCFTech zugespielt wurde.

Es zeigt den Grafikchip in der Version GP104-400, der angeblich die Grundlage für die kommende Geforce GTX 1080 wird, umgeben von acht Micron-Speicherchips, die eine Grundfläche von 14 x 10 mm belegen - GDDR5-Chips messen aber 14 x 12 mm. Auch die Anzahl der Pins soll von 170 auf 190 gewachsen sein.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die GTX 1070, die auf die 970 folgt, den klassischen GDDR5-Speicher bekommt. Wie auch bei der größeren Version würde die Anbindung mit Hilfe eine 256-Bit-Interfaces geschehen.

Beide Karten sollen wohl mit acht Gigbayte Grafikspeicher bestückt werden. Während er bei der leistungsschwächeren Variante einen Datendurchsatz von 256 GByte/s schaffen soll, sollen es bei der GTX 1080 384 GByte/s sein.

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1 Kommentar
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  • derGhostrider
    Auch wenn es keinen umwerfenden Mehrwert bringt: Mir wäre HBM2 lieber gewesen.
    Es ist halt doch "hier und da" sinnvoller, wenn man soviel Speicher zügig befüllen möchte.
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