Nvidia-CEO äußert sich zum VRAM-Skandal der GTX 970

Jen-Hsun rechtfertigt in einem Blogpost die langsame Anbindung von 512 Megabyte des insgesamt vier Gigabyte großen Videospeichers.

Dies sei ein gutes Design, da es den Einbau von einem zusätzlichen Gigabyte an Video-RAM möglich macht und es den Software-Ingenieuren ermögliche, "weniger oft benutzte Daten in dem 512 MB großen Teil zu belassen".

Der CEO bedauert, dass diese Informationen nicht intern an das Marketing-Team und extern an Tester weitergegeben wurden und verspricht Besserung - einen tatsächlichen Fehler gesteht er aber nicht ein. 

Inzwischen ist in den USA aufgrund der Problematik eine Sammelklage gegen Nvdia eingereicht worden. Deutsche Nutzer sind bisher auf die Kulanz der Händler angewiesen - und werden es vermutlich auch bleiben. Ob es sich in der Speicheranbindung um einen (durchaus denkbaren) Sachmangel mit entsprechender Haftung handelt, bedarf letztlich einer richterlichen Klärung.

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5 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • amd64
    Jo, its a Feature, war ja klar :D
  • moeppel
    Am besten bedanken wir uns auch noch für diese Großzügigkeit.

    Eine 3GB Version wäre die konsequente Lösung gewesen und damit einhergehend "gutes Design".
  • alterSack66
    Bis das gerichtlich geklärt ist kannst die Karte eh vergessen. Zum "Skandal" selbst liest man bei THG ja eher wenig.