NZXT Grid+ V2: Lüftersteuerung mit moderner Software-Kontrolle

NZXTs kleine, kompakte GRID+ V2 verfügt über sechs Lüfteranschlüsse und ermöglicht deren Regelung und Überwachung mittels Software auf dem PC oder auch Tablet und Smartphone. Bonus: Das Gerät lässt sich auch ohne 5,25-Zoll-Schacht in Desktop-PC verbaue...

Eine moderne Lüftersteuerung benötigt Software-Anbindung

Viele der aktuell erhältlichen Lüftersteuerungen müssen in einem 5,25-Zoll-Laufwerksschacht verbaut werden und lassen sich anschließend über Potis, Druckknöpfe oder Touchscreen von außen bedienen.

Aber eine nicht unerhebliche Anzahl aktueller PC-Gehäuse verzichtet mittlerweile auf eben jenen ansonsten meist überflüssigen Laufwerksschacht: Multimediale Inhalte wie Filme oder Spiele werden über das Internet heruntergeladen oder gestreamt, mehr als ein externes Laufwerk für alle PCs und Notebooks im Haus macht in den meisten Fällen keinen Sinn mehr.

Dadurch werden die Hersteller von PC-Peripherie zwecks Monitoring und Steuerung/Regelung einzelner Komponenten vor die Aufgabe gestellt, den Markt mit Geräten zu beliefern, die sich über eine grafische Benutzeroberfläche auf dem PC oder sonstigen mobilen Begleitern bedienen und sich gleichzeitig ordentlich im Innenraum des Spiele-PCs verstauen lassen. Denn gerade Enthusiasten legen viel Wert auf die Präsentation der Hardware im Inneren.

NZXT versucht, sich an dieser veränderten Anforderungen an eine moderne Lüftersteuerung anzunehmen, und bietet mit der Grid+ V2 eine Lösung an, über die sich mindestens sechs Lüfter (mehr, wenn auf zusätzliche Y-Adapter gesetzt wird) regeln lassen.

Dies geschieht entweder direkt über den PC oder über das Smartphone bzw. Tablet: Die hauseigene CAM-Software steht für Windows-PCs sowie  Android- und sogar iOS-Geräte zur Verfügung. Mit mobilen Endgeräten ist somit sogar die PC-Überwachung aus der Ferne möglich.

Die CAM-Software ist insgesamt Teil eines größeren Plans und bietet nicht nur erweiterte Monitoring-Möglichkeiten für das gesamte System, sondern steht auch zur Kontrolle weiterer NZXT-Komponenten wie Kompaktwasserkühlungen oder LED-Beleuchtung zur Verfügung.

Die Möglichkeiten hatten wir bereits kurz im Rahmen der Berichterstattung von der CES umrissen, im Rahmen dieses Tests soll es hingegen vornehmlich um die Nutzbarkeit im Zusammenspiel mit der Lüftersteuerung gehen.

Lieferumfang, Hardware, Einbau

Mit Abmessungen von gerade einmal 7,3 x 7,3 x 1,8 cm fällt die Lüftersteuerung schlank aus und lässt sich in beinahe allen Gehäusen problemlos verstecken. Gehäuse, die wenigstens rudimentäre Möglichkeiten zur versteckten Verlegung von Kabeln an der Rückseite der Mainboard-Trays bieten, nehmen den Winzling an dieser Stelle bereitwillig auf.

Auch eventuell vorhandene 3,5-Zoll-Einschübe oder Netzteiltunnel bieten sich alternativ zur Montage an. Die Lüftersteuerung selbst besteht aus druckstabilem, rauen, schwarzen Kunststoff und lässt sich dank des mitgelieferten und beidseitigen klebenden Klettbandes an vielen möglichen Stellen im PC-Gehäuse fest anbringen. Zwei der Streifen werden mitgeliefert.

An der RückseiteAn der RückseiteIm 3,5\Im 3,5" SchachtNeben der SSDNeben der SSD

Die Stromversorgung erfolgt über einen Adapter, der durch einen regulären vierpoligen Molex-Stecker direkt über das Netzteil gespeist wird. Um die Grid+ V2 über die CAM-Software ansteuern zu können, muss ein weiteres Kabel angeschlossen und mit einem freien USB-2.0-Header auf dem verwendeten Mainboard verbunden werden.

Zusätzlich legt NZXT zwei Y-Kabel bei, mit denen jeweils zwei Lüfter an einem Anschluss betrieben werden können (einmal zwei 4-Pin- oder 3-Pin- und einmal zwei 3-Pin-Lüfter). Dabei ist darauf zu achten, dass die kleine Box insgesamt eine Lüfterlast von 30 Watt verträgt – angesichts der Verbrauchswerte aktueller Lüfter im vorherrschenden 12- oder 14-cm-Format ist das aber mehr als genug.

Klettband zur AnbringungKlettband zur Anbringung

Summa summarum lassen sich also dank des mitgelieferten Zubehörs direkt ab Werk bis zu acht Lüfter an einer Grid+ V2 anschließen: Wem das immer noch nicht reicht, der kann auch zwei Exemplare parallel nutzen oder einfach noch mehr Y-Kabel verwenden, solange die Maximallast eingehalten wird.

Die Lüfter werden zwar über die Spannung geregelt (man beachte die sechs dreipoligen Anschlüsse an der Lüftersteuerung), jedoch sind auch PWM-Lüfter physische kompatibel: Die Steckeröffnungen sind breit genug, um auch 4-Pin-Modelle zu fassen, die Regelung geschieht dann allerdings dennoch über die Spannung.

Die Lüfterstecker selbst verschwinden ziemlich weit im Gehäuse der Lüftersteuerung, zum Lösen muss daher kräftig am Kabel gerupft werden.

Kleiner Verbesserungsvorschlag: Die Lüfteranschlüsse werden in der Software mit den Kennziffern 1-6 durchnummeriert – diese Nummerierung hätte sich ruhig auch am Gehäuse der Grid+ V2 wiederfinden dürfen.

Für Freunde der gepflegten Ordnung gibt es darüber hinaus noch einmal fünf Kabelbinder – davon kann der geneigte Bastler eigentlich nie genug haben.

Nicht vernachlässigt wird der Sicherheitsaspekt: Die Grid+ V2 bietet intern Über- und Unterspannungsschutz sowie einen Schutz vor Kurzschlüssen.

Lüfterregelung per Software auf PC, Tablet und Smartphone

Nach dem Anschluss ist es zunächst nötig, einen Treiber und die CAM-Software zu installieren, die beide über die NZXT-Homepage bezogen werden können und jeweils in mehrsprachigen Versionen bereitstehen.

Während der CAM-Installation kann muss zusätzlich angegeben werden, welche NZXT-Komponenten über die Grid+ V2 hinaus überwacht und gesteuert werden sollen. Das normale Monitoring von beispielsweise Taktraten und Temperaturen von CPU oder Grafikkarte übernimmt das Tool automatisch – auf die erweiterten Möglichkeiten zum Mitloggen der PC-Spieleleistung und vieles mehr werden wir vielleicht noch in einem eigenständigen Kurztest zur Software eingehen.

Im Rahmen dieses Reviews geht es zunächst einmal nur um die Grid+ V2, dementsprechend wählen wir auch nur die Checkbox der Grid+ bei der Installation aus. Darüber hinaus ist allerdings auch die Hue+LED-Beleuchtung oder eine Kraken-Komplettwasserkühlung kompatibel.

NZXT erlaubt bereits vor der ersten Inbetriebnahme von CAM die Anpassung der Darstellungsfarbe. Später ist dies in den Optionen des fertig installierten Programms noch viel detaillierter mit einem frei platzierbaren Slider möglich.

Zudem gibt es die Möglichkeit, die Software in einer hellen und einer dunklen Variante zu nutzen, je nach persönlicher Präferenz – das zeigen wir an dieser Stelle am Beispiel der Standard-Einstellung des Dashboards mit grundlegenden Informationen. Erweiterte und detaillierte Darstellungsmodi sind ebenfalls möglich.

Lieber hell...Lieber hell...... oder dunkel?... oder dunkel?

Unter dem Reiter "Grid+" können nun alle für die Lüftersteueurung relevanten Einstellungen für die insgesamt sechs Lüfteranschlüsse  vorgenommen werden.

Grundansicht von CAM: Das DashboardGrundansicht von CAM: Das Dashboard

Zusätzlich zeigt das Programm stets an, wie stark die Grid+ gerade belastet wird: Die Lüfter an den sechs Anschlüssen können einzeln benannt werden und das Programm zeigt die Drehzahl der Lüfter sowie die einzelne und kumulierte Belastung der Grid+ V2 in Watt an.

Ausgesprochen feinkörnig fällt die Möglichkeit zur Regelung aus: Die Betriebsspannung kann in 5-Prozent-Schritten zwischen 20 und 100 Prozent angepasst werden. Wird der Regler auf 0 Prozent gestellt, hält der Lüfter an. Wir haben die Spannungswerte bei den einzelnen Regelstufen mit dem Multimeter nachgemessen:

NZXT Grid+ V2 Spannungsverlauf
100%12,13 Volt
95%11,85 Volt
90%11,31 Volt
85%10,8 Volt
80%10,3 Volt
75%9,78 Volt
70%9,25 Volt
65%8,8 Volt
60%8,25 Volt
55%7,74 Volt
50%7,2 Volt
45%6,71 Volt
40%6,14 Volt
35%5,69 Volt
30%5,18 Volt
25%4,63 Volt
20%4,11 Volt
0%Lüfter aus

Wie gut der genutzte Lüfter mit den Spannungswerten skaliert, hängt letztlich vom im Einzelfall verwendeten Modell ab. In jedem Fall sollte austariert werden, wo dessen Mindestbetriebsspannung liegt: Wird diese unterschritten und würde der Lüfter theoretisch stehen bleiben, dann regelt ihn die Lüftersteuerung automatisch immer wieder kurzzeitig hoch.

Für die Lüfterregelung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Im manuellen Modus wird die Lüfterdrehzahl ganz einfach in 5-Prozent-Schritten fix auf eine Prozentzahl festgelegt.

Hinter den Optionen Lautlos Modus und Leistung Modus verbergen sich zwei unterschiedliche, vorkonfigurierte Drehzahlkurven. Im lautlosen Modus dreht der angeschlossene Lüfter entsprechend später hoch als im Leistungs-Setting.

Am interessantesten dürfte allerdings die Möglichkeit sein, die sich hinter dem Menupunkt Neues angepasstes Profil… verbirgt: Hier kann eine eigene Lüfterkurve mit 13 unterschiedlichen Stufen konfiguriert und benannt werden. In unserem Fall nennen wir die Kurve wenig spektakulär Eigene Lüfterkurve.

Die Grid+ ermöglicht es, das Erreichen der 13 Regelpunkte an zwei verschiedenen Temperaturparametern festzumachen: Der CPU- sowie der GPU-Temperatur. In 5-Grad-Schritten können den Temperaturwerten zwischen 20 und 80 Grad Celsius die 13 Lüfterregelstufen zugewiesen werden. Eine testweise selbst angelegte Lüfterkurve wurde im Praxistest problemlos umgesetzt.

Sämtliche genannte Parameter können für alle sechs Anschlüsse an der Grid+ getrennt voneinander konfiguriert und benannt werden. Wir haben testweise zwei Lüfter von Noctua angeschlossen und entsprechend des Typs als NF-A15 und NF-A14 benannt, aber natürlich sind hier beliebige Benennungen möglich, so lange sie nicht eine Anzahl von 12 Zeichen überschreiten.

CAM Mobile: Toller Ansatz, leider noch im Betastadium

Gegenüber der problemlos arbeitenden Software wirkt die CAM-App für mobile Geräte zumindest in der Android-Version noch ein wenig unfertig. Die Implementierung der Steuerung von Hardware per Tablet oder Smartphone hat NZXT aber auch gerade erst vorgenommen. Sowohl das PC-Programm als auch das mobile Derivat für Android oder iOS wird ständig geupdatet, so dass hier noch mit entsprechenden Nachbesserungen zu rechnen ist.

Pflicht für die Nutzung ist ein bestehendes CAM-Konto mit entsprechenden Login-Daten. Anschließend kann einer von insgesamt vier PCs ausgewählt werden, die sich über die grafische Benutzeroberfläche mobil verwalten lassen.

Zumindest in Bezug auf die Erweiterung für die Grid+ scheint die App allerdings zumindest derzeit nur Monitoring zu bieten: Zwar soll es prinzipiell möglich sein, einzelne Lüfter im laufenden Betrieb über die CAM Mobile App zu regeln, eine prozentuale Anpassung der Betriebsspannung wurde allerdings anschließend nicht auf dem PC umgesetzt.

An sich ist die Idee großartig: Fast jeder User hat ein Smartphone oder Tablet zu Hause, warum als nicht das Touch-fähige Display dieser Geräte nutzen, um dadurch die Temperaturen des Gaming-PCs zu überwachen und verbaute Hardware zu direkt per Touch-Slider zu regeln? Auf Nachfrage gab der Hersteller an, die volle Funktionalität im Rahmen der monatlichen Updates so schnell wie möglich nachreichen zu wollen.

Sind PC und Tablet bzw. Smartphone im selben Netzwerk, werden die Daten in Echtzeit übertragen. Wird hingegen aus der Ferne auf den Rechner zugegriffen, werden Datensätze in Zeitintervallen übermittelt.

Fazit: Derzeit eine Klasse für sich

Mit der Grid+ V2 macht sich NZXT in einer eigenen und in dieser Form noch weitgehend unbesetzten Nische breit: Die meisten Lüftersteuerungen wollen extern bedient werden. Komplexere Varianten müssen somit in einem oder mehreren 5,25-Zoll-Schächten platziert werden, einfachere Varianten lassen sich rückseitig in einem PCI-Slot am Gehäuse arretieren, sind dann aber nur mit viel Mühe zu erreichen.

NZXTs Lösung ist eins der ganz wenigen Modelle, das sich intern verbauen lässt und dank der Software-Anbindung in Form der zumindest auf dem PC problemlos arbeitenden CAM-Software ganz ohne externe Bedienelemente auskommt. Lediglich die Nutzbarkeit über die Android-App ist offensichtlich noch im Beta-Stadium und lässt nicht zu, alle theoretischen Möglichkeiten auch praktisch nutzen. Da die entsprechenden Apps aber gerade erst erschienen sind, hat der Hersteller bereits Nachbesserung angekündigt.

Das jedoch ändert nichts an der Tatsache, dass die Regelung der bis zu acht Lüfter über die Betriebsspannung (davon sechs getrennt mit eigenen Profilen) durch frei konfigurierbare Lüfterkurven in Abhängigkeit von der CPU- oder GPU-Temperatur zumindest direkt am PC sehr gut funktioniert: Die CAM-Software in der Version 3.0.5 machte in Verbindung mit einem Windows-8.1-Rechner im Test keine Probleme.

Vor der Systemzusammenstellung sollte bei der Lüfterwahl auf Modelle mit einem möglichst weiten Regelbereich geachtet werden.

Direkte Konkurrenz gibt es derzeit nicht: Günstigere Lösungen wie beispielsweise Thermaltakes Commander FP sind ein PWM-Hub, bei dem alle angeschlossenen Lüfter parallel über einen PWM-Anschluss auf dem Mainboard geregelt werden.

Für Platinen-Lösungen wie die Platinen von Alphacool (Heatmaster II) oder Aqua Tuning (Aquaero-6-Baureihe) werden dagegen wenigstens 50 oder gar mehr als 100 Euro fällig. Sie sind auch nicht als reine Lüftersteuerungen gedacht, sondern richten sich aufgrund ihrer erweiterten Möglichkeiten zum Monitoring und Regel von Wasserkühlungskomponenten zumeist an eine andere Zielgruppe.

Die Stärke der Grid+ V2 besteht dagegen gerade in ihrer extrem gelungenen Kombination aus Funktionsvielfalt und einfacher sowie übersichtlicher Bedienung über die Software.

Für alle, die eine vielseitige Lüftersteuerung suchen, die sich über eine übersichtliche Software bedienen und sich versteckt im Gehäuse verbauen lässt, statt auf externe Bedienung und die Nutzung von 5,25-Zoll-Einschüben zu setzen, ist die rund 35 Euro teure NZXT Grid+ V2 somit derzeit die günstigste und vielseitigste Wahl für alle, die auf die Lüfterregelung per PWM verzichten können.

Als Bonus gibt es die erweiterten Monitoring-Möglichkeiten, die NZXTs CAM-Software ohnehin in verschiedenen auswählbaren Detail- und Übersichtlichkeitsstufen bietet. Unter dem Strich kann die Grid+ V2 somit als derzeit attraktivste Preis-Leistungs-Option punkten, wenn auf die Regelung per PWM verzichtet werden kann.

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11 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    schick, zu ende gedacht... reine Neugierfrage, textiles klebeband oder mushroomtape?
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  • Mirage_DU
    Endlich mal gescheite Funktionen für eine Lüftersteuerung. Ich persönlich will nämlich weder immer per Hand rum regeln je nachdem ob ich gerade spiele oder der PC nur im idle ist, noch will ich manuell Temperaturfühler irgendwo hinpappen, wenn die wichtigsten Komponenten (CPU und GPU) doch eigene Sensoren haben. Anhand der CPU Temperatur lässt es sich ja problemlos über das Mainboard regeln, anhand der GPU Temperatur leider nicht. Dabei will man vielleicht gerade dafür manche Lüfter nur betreiben wenn die GPU arbeitet. Verstehe daher nicht das in meinem Fall Asus, nicht die Möglichkeit einbaut andere Sensoren aus zu lesen.

    Das NZXT Grid+ bietet hier eine schöne Alternative. Die Software hatte ich auch schon mal ausprobiert vor einiger Zeit. Optisch ganz nett. Könnte vielleicht noch etwas Anpassungsoptionen vertragen, aber sonst gut. Was mir nur negativ aufgefallen ist. Die Software schien permanent einige Prozent CPU Auslastung zu erzeugen, wodurch die CPU sich kaum mehr runter getaktet hat. Das fand ich störend. Hat sich das mittlerweile gebessert?
    Denn das war für mich persönlich der Grund warum ich es nicht genutzt habe um über mein altes 7 Zoll Tablet einen kleinen Monitoring Bildschirm zu realisieren.
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  • Myrkvidr
    @Tese: Mach mal das Bild im Lieferumfangs-Abschnitt groß, wo das braun-beige 3M-Tape auf der Rückseite der Grid+ liegt. Das sind ineinandergreifende Kunststoffstäbchen mit einem Nuppel am Ende. Ich bin leider kein Befestigungstechniker und habe keine Ahnung, wie man das offiziell bezeichnet - weiß das zufällig jemand hier? xD

    @Mirage_DU: Laut Taskmanager erzeugt CAM 2-2,5 Prozent mit seltenen Peaks auf um 4 Prozent CPU-Last (i5-4690K). CAM selbst zeigt allerdings eine höhere Gesamtauslastung als der Taskmanager an, wenn es läuft. Zum Vergleich: Aida64 wär einen Hauch sparsamer (0,7 - 2,0 % ohne Peaks).
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  • Tesetilaro
    man nennt es mushroom-tape, danke, das wollte ich wissen... das andere, was wir als Klettverschluss im klassischen Sinne bezeichnen wäre im neudeutschen "hook and loop" tape - das sind halt die von mir benannten Textilbänder - dort machen die auch sinn, bei technik nicht, daher die Frage, aber mushroom zeigt einmal mehr, da haben die jungs mitgedacht ;)
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  • Propella
    Gefällt mir! Ich habe mir letzte Woche eine Bitfenix Recon eingebaut, um meine Lüfter via Software zu regeln, aber die mitgelieferte Software ist Müll und die freie Alternative Pheobetira startet nur in 20% der Fälle.
    Für die schmale Mark würde ich glatt auf NZXT wechseln.
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  • capparezza
    Wie oft die Werte im CAM aktualisiert werden lässt sich nirgends einstellen, oder? 2 bis 4% Systemauslastung auf einem i5 finde ich jetzt einen ziemlich heftigen Impact für eine simple Lüftersteuerung...
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  • Myrkvidr
    @Tese: Ach soooo, jetzt raff ich das erst - wegen der Pilzkopfartigen Enden wahrscheinlich.

    @capparezza: Nope, lässt sich nicht justieren, die Software aktualisiert die Werte grob in Echtzeit, zumindest ohne signifikante Verzögerungen. Das wär allerdings mal ein Wunsch, den ich an den Entwickler weiterleiten kann, denn die Updates sollen grob monatlich kommen und sie sagen zumindest, dass sie viel Wert ddarauf legen, das Tool ressourcenschonender zu machen. Ich müsste mal schauen, was vergleichbare Lösungen wie z.B. ein Aquaero 5/6 als Kombination von Hardware und Software ziehen.
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  • Mirage_DU
    Ich kann ja verstehen das es etwas CPU Last erzeugt während die Werte dargestellt werden, aber zumindest wenn es nur als Hintergrunddienst läuft um Daten für die Lüftersteuerung oder auch einen Mobile Client bereit zu stellen finde ich das schon etwas viel.
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  • samserious
    Das schaut ja wirklich vielversprechend aus! Und wenn sie am Verbrauch der Software noch etwas feilen, passt das auch.
    Nur schade, dass es wieder ein Gerät mehr gibt, bei dem man seine PWM-Lüfter nur via Spannung einstellen kann, da wurde meiner Meinung nach etwas Potenzial verschenkt. Aber das handhaben ja irgendwie (nahezu?) alle aftermarket Lüftersteuerungen so.
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  • Myrkvidr
    Kurzer Nachtrag: Die Verbrauchsergebnisse weiter oben beziehen sich auf ein offenes Programmfenster. Läuft alles im Hintergrund, komme ich hier auf 2-3%, also zumindest etwas weniger.
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  • Propella
    So, dank des Tests hier habe ich jetzt auf die Grid+ gewechselt.
    Einbau kinderleicht, anders als das Gefummelt mit der 5 1/4 '' Bitfenix Recon.
    Software super! Installiert, startet und macht was sie soll. Viele Einstellungsmöglichkeiten. Davon kann sich Betfenix mit seiner Recon-Software noch eine Menge abgucken.
    Auch hat die CAM-Software meiner Meinung noch sehr viel Potential. Ich hoffe, dass die Entwickler Wort halten und Vorschläge der Community in zukünftige Updates integrieren.
    Auslastung liegt bei mir (wenn CAM im Vordergrund ist) bei max. 4%.
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