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NZXT H440 im Test: Edler Midi-Tower mit Mut zu neuen Wegen

NZXT H440 im Test: Edler Midi-Tower mit Mut zu neuen Wegen
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NZXT zeigt mit dem schallgedämmten Midi-Tower H440 Mut zum Wandel: Einschübe für optische Laufwerke im 5,25-Zoll-Format wurden komplett gestrichen. Dafür versprach uns der Hersteller vorab viele zusätzliche Ausstattungsmerkmale zur Kompensation.

Die Bedeutung optischer Laufwerke nimmt in Zeiten riesiger Festplatten und eines Wandels im Medienkonsumverhalten zunehmend ab: Filme werden gestreamt, Spiele heruntergeladen, Dateien auf günstigen Festplatten großer Kapazität oder aber in der Cloud gesichert.

Ein guter Teil des Datenverkehrs, der früher zwischen CD/DVD-Laufwerk und Festplatte stattfand, wurde auf einen neuen Kommunikationsweg zwischen Internet und lokalem Speicher verlagert. Wo noch ein optisches Laufwerk gebraucht wird, reicht meist ein externes Exemplar für alle heimischen Computer.

Somit scheint es nur folgerichtig, dass auch die ersten Gehäusehersteller beginnen, sich von den althergebrachten 5,25-Zoll-Einschüben zu verabschieden, wenngleich man damit auch auf die Möglichkeit zur Anbindung zusätzlicher Peripheriegeräte verzichtet.

Den Anfang bei den von uns getesteten Gehäusen machen nun NZXT mit dem neuen Midi-Tower H440, der im Lineup des Herstellers hinsichtlich seiner Größe die Lücke zwischen den Modellen H230 und H630 schließen soll. Das Gehäuse bietet wahlweise eine weiße Lackierung mit schwarzen sowie eine schwarze Lackierung mit roten Akzenten, Schalldämmung in Verbindung mit einem großen Sichtfenster und eine üppige, werksseitige Lüfterbestückung.

Für die wegfallenden 5,25-zölligen Einschübe hat NZXT das H440 mit einer Reihe von ungewöhnlichen Features und Besonderheiten im Aufbau versehen. Hierzu zählen eine abgewandelte Form der üblichen Festplattenmontage in Käfigen, Stromanschlüsse für bis zu zehn Lüfter und ein geteilter Innenraum.

Der ungewöhnliche Aufbau des Innenkäfigs dürfte besonders bei jenen Anwendern auf Wohlwollen stoßen, die einen aufgeräumten Innenaufbau schätzen – nicht umsonst bewirbt der Hersteller das Gehäuse auf der eigenen Seite mit dem Slogan "Remarkably Clean". Verfügbar ist das H440 derzeit noch nicht, spätestens ab März wird es dann für um die 110 Euro über die Ladentheke gehen.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

Alle 21 Kommentare anzeigen.
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  • echoez , 28. Januar 2014 07:50
    Schickes Teil... und soweit auch gut durchdacht. Ich kann jedoch nicht auf 5.25" verzichten, Festverbaute Festplatten kommen bei mir in HDD-Dämmungen, ansonsten sind die Dinger einfach zu laut. Und selbst da sind die nicht leise genug, so dass ich Archiv-Platten im Wechselrahmen verwende. Die benötigen auch 5.25"!Ich glaub', dass ich noch lange bei meinem Hiper Anubis bleiben werde...
  • Harry_zz , 28. Januar 2014 13:48
    Finde es sehr gewagt auf 5.25" gänzlich zu verzichten. Ich habe zwar auch kein optisches Laufwerk mehr in meinen Rechnern den Platz nehmen aber nun Festplattenwechselrahmen oder Frontpanel ein.
  • Myrkvidr , 28. Januar 2014 13:54
    Selber benutze ich 5,25" schon seit Jahren nicht mehr - alle mechanischen 3,5" HDDs sind extern angebunden oder ich dämme eine 2,5"er. Lüftertstuerungen lassen sich schon irgendwie anderweitig unterbringen (ich nutze ganz gern die Aqauero LT ohne Display) und das Blu Ray Laufwerk habe ich auch extern - eins für alle PCs/Notebooks reicht voll aus. Aber gewagt ist es, das stimmt - gerade im Hinblick darauf, dass viel Peripherie über die 5,25" Einschübe verbaut wird und eine zusätzliche Lüftersteuerung im H440 macht Sinn (wobei es auch da eben Lösungen gibt, die nicht zwingend 5,25" voraussetzen).
  • Tesetilaro , 28. Januar 2014 14:21
    ich finds konsequent... im neuen System hab ich nicht mal mehr 3,5" drin geschweige denn optical...klingt aber wirklich als würde diesem netten Gehäuse nur noch der Feinstschliff fehlen um ganz oben auf meiner Liste für die nächste Einkaufsrunde zu landen *g*
  • alterSack66 , 28. Januar 2014 23:05
    So ne Heckbeleuchtung ist ja ganz praktisch für ältere Leute wie mich :D  Abe ich würde doch eher ein Fractal oder Nanoxia nehmen.
  • drno , 29. Januar 2014 00:38
    Klasse-Teil. NZXT hat immer wieder praktische Modekisten im Sortiment.
    Diesmal hat man einen Entwickler dran gelassen, der sich vorher bei einem Weißwaren-, wahrscheinlich einem Kühlschrankhersteller, seine ersten Meriten als Industriedesigner verdient hat.^^
    Für Leute, die wissen was sie tun, bzw. was sie brauchen, eine schöne Bereicherung des Angebotes.


    Vorbild: Linde-Kühlschrank von 1950
  • Myrkvidr , 29. Januar 2014 01:41
    Also ich werde die Tage mal versuchen, das brachliegende Potential des Gehäuses ein wenig auszunutzen und dem Linde-Feeling durch Bling-Bling zu begegnen. Beleuchtung auf grün umlöten und die verbaute Hardware auf schwarz/silber/grün wird schonmal ein guter Anfang sein. Aufgrund der Platzierung der SSDs kann man sogar deren schwarzen Alu-Korpus mit grünenm Klebwerk verfeinern :)  Das Linde-Vorbild dürfte höchstens von innen grün sein, wenn man zu viele leckere Sachen zu lange aufbewahrt hat!
  • drno , 29. Januar 2014 15:54
    http://www.youtube.com/watch?v=uVjEcIANv1o

    Against all odds, das wäre das Zweite, was mir dazu einfällt. Genau wie "damals".
    Noch vor kurzer Zeit hat jede Altelco Filiale jeden Gefrickelten mit ner Floppy ausgeliefert. Ich habe zum Flashen bisher auch an nem FDD festgehalten.
    Man kann ja auch noch ein externes Optical anstecken, so man's braucht.
    Wer weiß, wohin die Richtung geht. Ich fürchte, es soll alles geclouded werden und solches wie Office auch in einen Cloudserver gepackt.
    Das würde mir nicht gefallen. Die Möglichkeit, von überall zugreifen zu können, kann auch schnell zu einer Verpflichtung werden.
  • Tesetilaro , 29. Januar 2014 17:31
    frag mich mal, ich wollte mein office 2007 home & student mal eben schnell als image ziehn für den neuen Rechner - hab ja originalkey und 2 freie lizenzen...

    kannste knicken -.- am ende hab ichs am alten rechner mit DVD auf nen stick kopiert zum installieren :( 
  • Myrkvidr , 29. Januar 2014 18:20
    Das Gecloude an sich ist gar nicht so schlimm - wenn man es in privates Gecloude in der eigenen Hand umwandelt ;)  Das ich meine Daten überall verfügbar haben möchte, ist eigentlich normal, das bringt allein die Hinwendung vom früher stationären zum heute wandelnden Büro mit sich. Und dabei ist eine "eigene Cloud" einfach sicherer als ein großer Dienst, um den alle wie um einen Honeypot rumschwirren. Abgesehen davon: Wie sollen cloudbasierte Dienste bitte in unserem Land derzeit umgesetzt werden? Sobald es mal über das Schreiben eines Texte hinausgeht, ist der Datenzugriff viel zu träge, um vernünftig zu arbeiten. Ich denke, auch da wird sich trotz der ganzen derzeitigen Euphorie gieriger Anbieter irgendwann eine gewisse Vernunft einpendeln. Ich will meine stationäre Hardware und will viel davon! Sonst könnte ich gleich in ein 5qm Zimmer umziehen, weil ich keinen Platz mehr brauche^^
  • Tesetilaro , 30. Januar 2014 08:43
    jup, und inzwischen ist auch der eine oder andere Anbieter gierig genug geworden, um die nachfrage nach einfach zu nutzenden private cloud produkten nach und nach zu befriedigen...

    Und ich meine wirklich easy to use - das wird leider immer wieder von vielen Firmen unterschätzt - habe ich zumindest das gefühl ;) 
    Wenn Ich mir son teil als Backupserver + private cloud platform in den Keller stelle, möchte ich daß auch meine Familie im Zweifelsfall
    per telefonguide in der Lage ist mal was umzustellen - was nur mit einer gut strukturierten UI, ordentlichen Beschriftungen + tooltips
    und hinreichender Benutzerfreundlichkeit möglich ist.

    Stichwort schaltfläche mit piktogramm - eine gute software wird IMMER für jede bebilderte Schaltfläche einen Tooltip anbieten, ob ich diese
    toolstips pauschal abschalten kann, steht dann auf einem andern blatt - aber weglassen is nich ;) 
  • Derfnam , 30. Januar 2014 18:30
    Keine Ahnung, wie wurscht es der Redaktion oder auch 'nur' den Autoren/Testern ist, dass auf die Seite verlinkt wird, aber:http://geizhals.de/nzxt-h440-schwarz-mit-sichtfenster-ca-h440w-m1-a1055724.html
  • drno , 30. Januar 2014 18:36
    The Black Fridge^^
  • Tesetilaro , 31. Januar 2014 08:28
    ach komm drno, in schwarz rot finde ich den fast schon schnuckelig...

    mann kann das natürlich auch formulieren wie mein örtlicher computerdealer: "ein gutes Gehäuse fängt bei 400 € an..."
    Okay wir hatten es von wohnzimmertauglicher optik, aber er muß schon das gefühl gehabt haben ich habe null ahnung
    von Gehäusepreisen.
  • Myrkvidr , 31. Januar 2014 13:51
    @Derfnam: Huh? Ich finde gerade den Link in meinem eigenen Text nicht, wo hab ich das schwarz-rote H440 denn verlinkt!?!? Verwirrung, quäk!
  • Derfnam , 31. Januar 2014 14:04
    Moin, du lahme Ente :D 
    Ich wollte darauf hinaus, dass dein Test dort NICHT verlinkt wird, was auch für diverse andere von hier gilt, kannst ja mal stöbern.
    Und der von Tweaktown ist jünger als deiner.
  • medizinfee , 3. Februar 2014 09:41
    In schwarz-roter Optik ein Eyecatcher, yes indeed. Wer also einen schönen Computer mit leider eingeschränkter Nutzbarkeit bevorzugt, findet was hübsches. Leider ist solch Box für mich als User nicht wirklich brauchbar. Vi3ll3icht kommt da noch mal was neues von drno's wahrem Lieblingshersteller. Schlicht und praktisch so einfach vom Aufbau her gestaltet wie die alten K7, die ich in meiner Firma in Betrieb habe. Viele Amifirmen wollen schon wieder raus aus der Cloud, die großes NSA Interesse hervorruft. Im letzten Jahr lag das Wolkenwachstum nur noch bei 4%, berichtete ntv.
  • Derfnam , 3. Februar 2014 09:47
    Wer soll das denn sein, medizinfee? Bauknecht :D  ?
  • medizinfee , 3. Februar 2014 09:54
    Linde! Da ist doch der Kühlschrank, wie man sieht.
  • Derfnam , 3. Februar 2014 10:08
    Bauknecht weiß, was drnos wünschen. Und Linde erinnert zu sehr an Glinde, if u get my drift.
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