Virtual Reality: AMD kooperiert mit Oculus und Dell

Die Spielebranche setzt schon seit vielen Jahren große Hoffnungen in die virtuelle Realität.

Nintendo stellte bereits 1995 den Virtual Boy vor, bei dem ein Vorläufer der aktuellen VR-Brillen zum Einsatz kam, der über zwei monochrome Bildschirme verfügte. Doch nicht zuletzt aufgrund der beschränkten technischen Möglichkeiten war die Konsole letztlich zum Scheitern verurteilt. Die Produktion wurde ein Jahr später bereits wieder eingestellt.

20 Jahre später ist die technische Entwicklung soweit vorangeschritten, dass die Einführung entsprechender VR-Brillen für Spieler unmittelbar bevorsteht. Vor allem Oculus nährt die Hoffungen der PC-Gamer, im kommenden Jahr die Möglichkeiten der virtuellen Realität im kommenden Jahr spielend auszutesten.

Von diesem Kuchen wollen auch andere Hersteller ein Stückchen ab haben: AMD hat eine Partnerschaft mit Dell und Oculus bekannt gegeben, die zu Spielerechnern auf der Basis einer Radeon-Grafikkarte führen soll.

Dabei kommt auch die im März vorgestellte LiquidVR-Technologie zum Einsatz, die mit Hilfe der zugehörigen SDK eine Reduzierung der Latenzzeiten bewerkstelligen soll. Diese dürfen höchstens 25 ms betragen, wenn es aufgrund der Schiebungen nicht zu Schwindelgefühlen und/oder Übelkeit kommen soll. Mit Liquid VR sollen die Latenzzeiten auf 10 ms gesenkt werden.

Die als "Oculus Ready" ausgelobten Rechner erscheinen unter dem Label der zu Dell gehörenden Marke Alienware und sollen - ohne die VR-Brille - zu Preisen ab 999 Dollar angeboten werden. Wann mit ersten Modellen gerechnet werden kann, wurde nicht verlautbart.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
Noch keine Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar