OWC Drive Dock: SATA-HDDs flexibel an den PC anschließen

Eine Docking-Station für "nackte" Festplatten wie das Drive Dock von OWC ist ein praktisches Tool für jeden, der beispielsweise beim Videoschnitt oder in grafischen Berufen öfter mal mit Datengiganten hantiert. Der leistet sich bei großen Projekten hin und wieder den - aus Sicherheitsgedanken heraus geborenen - "Luxus", einfach eine gefüllte Festplatte als Datensicherung auszubauen und sicher wegzulegen.

Zu diesem Anlass immer im Rechnergehäuse oder NAS rumzufummeln, um die Daten wieder greifbar zu machen, ist lästig. Praktischer ist es dann, die Laufwerke einfach in ein Hot-Swap-fähiges Dock zu stecken und einfach weiterzuarbeiten. Das Drive Dock von OWC beherrscht das bei allen Laufwerken im 2,5- und 3,5-Zoll-Format - und unterstützt dabei auch Kapazitäten jenseits der zehn Terabyte.

In einem auf elegant getrimmten Gehäuse im Mac-Style – OWC kommt nun mal aus der Apple-Szene – steckt die entsprechende Stromversorgung und der Übersetzer für USB 3.1 Gen 1. Damit soll das Dock Lese- und Schreibgeschwindigkeiten bis zu 434 bzw. 406 MByte/s realisieren.

Als Version mit USB 3.1 Gen 1 soll das Drive Dock von OWC 89,95 US-Dollar kosten. Im November soll eine Variante auf den Markt kommen, die zusätzlich auch Thunderbolt 2 beherrscht – zum etwa dreifachen Preis von 247,99 US-Dollar.

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11 Kommentare
    Dein Kommentar
  • capparezza
    Whoa, fast den 3-fachen Preis nur wegen Thunderbolt 2? Hat das auch einen vernünftigen Grund? Kostet die Technik hinter Thunderbolt wirklich so viel mehr???
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  • ShieTar
    Die vierfache Datenrate wird auf jeden Fall mal andere Elektronik-Komponenten verlangen. Und der doppelte Takt auf der Datenleitung kann auch einige Änderungen an der Auslegung erfordern.

    Aber stimmt schon, wenn der Anschluss die einzige Änderung darstellen sollte, wäre der Preissprung extrem.
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  • quixx
    Ich habe so ein Teil von Anker rumstehen. Das hat keine 50€ gekostet. USB3 und eSATA.
    Gut, geht nur eine Platte rein, aber mehr brauch ich nicht.

    Und schnellere Platten als USB3 sind rar.
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