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Freies WLAN mit ein bisschen Sicherheit: IEEE diskutiert OWE

Von - Quelle: Präsentation zu OWE | B 0 kommentare

Ohne Verschlüsselung keine Sicherheit, mit Verschlüsselung mit Sicherheit lästige Probleme – diese Situation könnte sich demnächst ändern, wenn die IEEE beschließt, OWE in ihre neuen WLAN-Standards aufzunehmen.

Nach WEP, WPA und WPA2 kommt demnächst OWE. Zumindest ist die Opportunistic Wireless Encryption eine Idee, die derzeit in den Normierungsgremien der IEEE diskutiert wird.Sichere WLAN-Übertragung in öffentlichen HotspotsSichere WLAN-Übertragung in öffentlichen Hotspots

OWE soll einen so einfachen drahtlosen Internetzugang wie zu offenen WLANs mit der Sicherheit eines WPA2-Zugangs bieten, aber ohne die Probleme, die bei der Weiter- und Eingabe der PSK-Codes auftreten können.

Missverständnisse und Fehleingaben sollen dadurch ausgeschlossen werden, dass Client und Router die Parameter über den sogenannten Diffie-Hellmann-Schlüsselaustausch aushandeln und sich auf eine gemeinsame Verschlüsselung einigen.

Endgeräte und Router einfach per Update fit machenEndgeräte und Router einfach per Update fit machen

Das löst zwar nicht das (deutsche) Problem der Störerhaftung bei illegaler Nutzung frei zugänglicher Netzwerke, aber immerhin kann niemand den Datenverkehr zwischen Client und Router abfangen und mitlesen. Die Verschlüsselung soll ähnlich sicher sein wie beim aktuellen Verfahren WPA2, das die geknackten Algorithmen WEP und WPA abgelöst hat.

Ein Vorteil ist, dass für den Wechsel zu OWE lediglich Software-Updates notwendig sind. Router und Clients können also durch neue Firmware bzw. Treiber für das einfache, aber sicherere Verfahren fit gemacht werden.

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