Elegantes Überholmanöver: Samsung Spinpoint P120

In der Vergangenheit waren die Laufwerke des koreanischen Herstellers Samsung im Vergleich mit den spezialisierten Marken wie Hitachi, Maxtor, Seagate oder Western Digital oft einen Tick langsamer. Dennoch erfreuen sich die Spinpoint-Laufwerke aufgrund ihrer guten Ergonomie großer Beliebtheit. Mit etwa 120 GB pro Platter will die aktuelle Generation nun die versammelte Konkurrenz düpieren.

Wir erhielten zwei Laufwerke zum Test. Die Spinpoint SP2504C ist das Serial-ATA-Modell, die SP 2514N ist mit einer klassischen UltraATA/100-Schnittstelle ausgestattet. Dabei greift Samsung jedoch nicht auf ein und dieselbe Elektronikarchitektur zurück, denn die SATA-Version arbeitet native, sprich "rein" seriell, während die UltraATA-Variante einen Controller nach parallelem Protokoll besitzt.

Bislang lag die größte Speicherkapazität der Samsung-Laufwerke bei lediglich 160 GB. Mit der SpinPoint P120 sind nun maximal 250 GB erhältlich. Auch wenn der Hersteller einige wenige Kunden mit unersättlichem Platzbedarf wiederum nicht bedienen kann, so ist Samsung dennoch auf der Höhe der Zeit: Gut 125 GB passen auf eine Speicherscheibe - damit werden Maxtor und Western Digital übertroffen; lediglich Seagate bietet mit über 130 GB noch etwas mehr.

Im Gegensatz zum Wettbewerb kommen bei Samsung maximal zwei Speicherscheiben zum Einsatz, was die limitierten Gesamtkapazitäten erklärt. Maxtor, Seagate und WD setzen bis zu drei ein, Hitachi bei manchen Modellen sogar gleich fünf. Der Verzicht auf imageträchtige Rekordmodelle bringt jedoch die Vorteile geringerer bewegter Massen mit sich. Je weniger Komponenten zum Einsatz kommen, desto weniger geht tendenziell kaputt. Zudem ist die Abwärme sowie der Geräuschpegel aufgrund geringerer Reibung erfreulich gering.

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