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Läuft CrossFireX mit 3 GPUs auf dem P55 jetzt rund?

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Hilft Nvidias nForce 200 PCIe-Bridge der P55-Plattform auf die Sprünge, wenn es um eine CrossFireX-Konstellation mit drei Karten geht? Das können wir eindeutig bestätigen.

MSIs Big Bang-Trinergy liegt nicht einmal 2% hinter dem ehrwürdigen X58-Chipsatz. Dieser minimale Performance-Unterschied wird klar dadurch aufgewogen, dass LGA-1156-Prozessoren sich in der Regel weiter übertakten lassen, als ihre Vorgänger mit LGA-1366-Interface. Wer kein Spieler ist, argumentiert meist auch mit anderen Argumenten. So könnte man dagegen halten, dass Intels zukünftige Sechskern-CPUs mit Codenamen Gulftown auch ein LGA-1366-Prozessor sein wird, dass die X58-Plattform mehr Bandbreite für anspruchsvollere Steckkarten wie RAID-Controller bietet oder dass das LGA-1366-Interface mit seinen drei Speicherkanälen mehr Speicherdurchsatz schafft, der sich aber wohl nur bei den besagten Sechskern-CPUs auswirken dürfte. Das sind zwar alles gute Gründe, sich für eine Plattform wie den X58-Chipsatz zu entscheiden, die einerseits flexibler ist und sich andererseits weniger gut übertakten lässt, doch wer die bestmögliche Spieleleistung sucht, der weiß um die Geschwindigkeitsreserven, die in Intels aktuellen Lynnfield-basierten Core-i7- und Core-i5-Prozessoren schlummern.

Fans der Marke ASUS sind vermutlich auch schon über das P7P55 WS Supercomputer gestolpert, das wie MSIs Trinergy den NF200-Chip nutzt, damit statt nur drei gleich vier PCIe-x16-Slots versorgt. Da die Verschaltung praktisch identisch ist, sollte die Performance sich auch im sehr ähnlichen Rahmen bewegen. Mit dem ASUS-Board sollte es aber einfacher gelingen, drei Grafikkarten mit doppelter Bauhöhe in einem Standard-ATX-Gehäuse unterzubringen.

Beim P55 Classified 200 opfert EVGA 0,4 Prozentpunkte Performance, um einen zusätzlichen PCIe-Slot unterzubringen. Wir haben zwar keine Ahnung, wann Nvidia und ATI eine Mehrkarten-Lösung mit fünf Grafikboards herausbringen, doch wenn es soweit ist, wird EVGA ganz vorn mit dabei sein.

Im Rahmen dieses Artikels überprüften wir auch, ob der X58-Chipsatz ebenso wie sein kleiner Bruder P55 vom Einsatz des NF200-Chips profitieren könnte. In der Theorie lautet die Antwort zwar ja, doch ist uns in der Praxis bislang kein einziges Spiel untergekommen, das so viel Bandbreite benötigt. Damit bleibt MSIs Eclipse Plus eine Koryphäe ohne Einsatzgebiet. Derselbe Test lieferte aber auch Ergebnisse, die das Herz von Besitzern preiswerterer X58-Mainboards höher schlagen lassen dürfte: Das ASUS P6T, das eine X16/X16/X4-Konfiguration nutzt, lag nur etwa 4 % hinter seinen Mitbewerbern, die ihre PCIe-Lanes nach dem Schema x16/x8/x8 aufteilen.

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coexe 24/02/2010 09:01
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Was mich ja wunder ist, dass das ASUS P6T mit seiner x16/x16/x4 Konfiguration sowohl bei einer als auch bei zwei Karten hinter der direkten x16/x8/x8-Konkurrenz liegt. Ganz deutlich wird das vor allem bei nur einer Karte. Ihr habt nicht etwa versehentlich den x4 als erstes verwendet, oder? Das würde nämlich auch erklären, wieso der Unterschied bei drei Karten immer mehr schrumpft.

avaka 24/02/2010 12:10
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Ich mag ja solche Overkilltests aber bevor gleich die P/L-Wächter hier aufkreuzen und den Test auseinander nehmen bezüglich dem Einsatz von Multi-GPU und das ganze Geblubber bitte schreibt es groß oben drüber, dass es als Machbarkeitsstudie gedacht ist und nicht mehr. Das ist pure Munition für jeden Berufsmarktschreier.

z.B. über Sinn und Zweck ein Triple-Crossfire aus 5870 Karten (1000€ Anschaffungspreis) mit Lynnfields zu paaren muss nicht diskutiert werden. Wer soviel Geld raushaut um auf seinem 30 Zöller noch Antialiasing zu fahren, der hat auch noch die paar Kröten um die dicke Plattform zu nehmen.

In so einem Test haben Wörter wie "günstig" und ganz besonders "Preisleistungsverhältnis" nichts verloren.

Interessant finde ich allerdings die Skalierung von mehreren Karten. Zumindest die Frase "2 Karten bringen kaum Leistungsvorteil" gehört definitiv der Vergangenheit an.

miagi1 13/03/2010 21:07
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Schoen dass das getestet wurde!
Ich bin gleich doppelt ueberrascht.
1. Das der P55 Chipsatz so gut mit 2 5870 zurecht kommt im vergleich zum X58 Chipsatz mit doppelter Anbindung. Das der unterschied zwischen x16/x16 und x8/x8 so klein ist ueberrascht mich.
2. Das eine zweite 5870 nur zwischen 50-55% bzw. 60-65% mit AA an performancegewinn bringt. Besonders wenn man bedenkt dass man dadurch (eventuell) microruckler erhaelt, die die gefuehlte fps-zahl deutlich druecken, ist der sinn einer 2x5870 crossfire loesung mind. fragwuerdig.

anonymous 10/04/2010 23:57
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Was mich interessieren würde ist die Crossfireleistung des P55 mit USB3 OHNE den Nvidiachip.
Danach suche ich mir grad die Finger wund. Denn so wie es aussieht rauben die P55 Boards mit USB3 Schnittstelle dem zweiten PCIE Anschluß nochmal vier Lanes....

Desolator 11/04/2010 00:31
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@P55: das liegt stark am Board selbst. Bei High-End-Boards mit USB 3.0 macht es keinen Unterschied zu denen ohne.

FormatC 11/04/2010 05:46
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Netter Test, man sollte es aber wirklich als Machbarkeitsstudie betrachten. Wer 1200 Euro für drei Grafikkarten hat, dem tut auch ein anderer Unterbau nicht weh (siehe Vorposter).

Ansonsten: Top Idee, das mal zu testen :)

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