Benchmark-Ergebnisse: World In Conflict
In niedrigeren Auflösungen scheint World in Conflict von der CPU ausgebremst zu werden, wenn CrossFire zum Einsatz kommt. Andererseits läuft das Spiel auch ohne einen Mehrkartenverbund butterweich.



Der CrossFireX-Kombination aus drei Karten gelingt es bei 2560 x 1600 endlich, ein CrossFire-Doppel zu schlagen. Außerdem zeigt sich hier, dass die NF200-Brücke dafür sorgen kann, dass die Ergebnisse nicht weit hinter denen des X58-Boards liegen.

Dreht man den anisotropen Filter und die Kantenglättung voll auf, zeigen sich die Unterschiede zwischen einem CrossFireX auf der X58-Plattform und auf einer schwächeren P55-Basis, selbst wenn diese stark vom NF200-Chip unterstützt wird.


Unsere höchste Einstellung in World in Conflict bringt die einzelne Radeon HD 5870 schließlich doch an einen Punkt, an dem viele Spieler ihre Leistung als nicht mehr ausreichend empfinden werden. Zwei Karten reichen aber definitiv aus. Die großen Performance-Unterschiede zwischen dem Standard-P55-Board und den mit einer NF200-Brücke ausgestatteten zeigen sich wieder erst, wenn drei Karten verbaut sind.
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Was mich ja wunder ist, dass das ASUS P6T mit seiner x16/x16/x4 Konfiguration sowohl bei einer als auch bei zwei Karten hinter der direkten x16/x8/x8-Konkurrenz liegt. Ganz deutlich wird das vor allem bei nur einer Karte. Ihr habt nicht etwa versehentlich den x4 als erstes verwendet, oder? Das würde nämlich auch erklären, wieso der Unterschied bei drei Karten immer mehr schrumpft.
Ich mag ja solche Overkilltests aber bevor gleich die P/L-Wächter hier aufkreuzen und den Test auseinander nehmen bezüglich dem Einsatz von Multi-GPU und das ganze Geblubber bitte schreibt es groß oben drüber, dass es als Machbarkeitsstudie gedacht ist und nicht mehr. Das ist pure Munition für jeden Berufsmarktschreier.
z.B. über Sinn und Zweck ein Triple-Crossfire aus 5870 Karten (1000€ Anschaffungspreis) mit Lynnfields zu paaren muss nicht diskutiert werden. Wer soviel Geld raushaut um auf seinem 30 Zöller noch Antialiasing zu fahren, der hat auch noch die paar Kröten um die dicke Plattform zu nehmen.
In so einem Test haben Wörter wie "günstig" und ganz besonders "Preisleistungsverhältnis" nichts verloren.
Interessant finde ich allerdings die Skalierung von mehreren Karten. Zumindest die Frase "2 Karten bringen kaum Leistungsvorteil" gehört definitiv der Vergangenheit an.
Schoen dass das getestet wurde!
Ich bin gleich doppelt ueberrascht.
1. Das der P55 Chipsatz so gut mit 2 5870 zurecht kommt im vergleich zum X58 Chipsatz mit doppelter Anbindung. Das der unterschied zwischen x16/x16 und x8/x8 so klein ist ueberrascht mich.
2. Das eine zweite 5870 nur zwischen 50-55% bzw. 60-65% mit AA an performancegewinn bringt. Besonders wenn man bedenkt dass man dadurch (eventuell) microruckler erhaelt, die die gefuehlte fps-zahl deutlich druecken, ist der sinn einer 2x5870 crossfire loesung mind. fragwuerdig.
Was mich interessieren würde ist die Crossfireleistung des P55 mit USB3 OHNE den Nvidiachip.
Danach suche ich mir grad die Finger wund. Denn so wie es aussieht rauben die P55 Boards mit USB3 Schnittstelle dem zweiten PCIE Anschluß nochmal vier Lanes....
@P55: das liegt stark am Board selbst. Bei High-End-Boards mit USB 3.0 macht es keinen Unterschied zu denen ohne.
Netter Test, man sollte es aber wirklich als Machbarkeitsstudie betrachten. Wer 1200 Euro für drei Grafikkarten hat, dem tut auch ein anderer Unterbau nicht weh (siehe Vorposter).

Ansonsten: Top Idee, das mal zu testen