Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

MSI P67A-GD65

Neun Motherboards mit Intels P67-Chipsatz im Vergleich
Von , Thomas Soderstrom

Wenn es um die beste Ausstattung geht, nimmt MSIs P67A-GD65 mit seinen beiden zusätzlichen SATA-Controllern und den zwei USB-3.0-Bausteinen den zweiten Platz ein. Ein starker Fokus liegt bei diesem Modell vor allem auf zusätzlichen Firmware-Features und guter Übertaktbarkeit.

Die beiden zusätzlichen Festspeichercontroller unterstützen zwei interne SATA-6Gb/s-Laufwerke inklusive RAID 1 oder 0 sowie zwei eSATA-3Gb/s-Geräte. Ein einzelner Gigabit-Ethernet-Controller kümmert sich um den Netzwerkanschluss, und ein Firewire-Port kann Video-Kameras oder andere Geräte mit diesem Anschluss anbinden.

Anstatt den Bereich um das CPU-Interface mit übermäßig vielen Spannungswandlern zu pflastern wählt MSI stattdessen (laut eigenen Angaben) besonders leistungsfähige Bauteile und kommt so auf eine Spannungsversorgung mit acht Phasen. MSI bewirbt vollmundig die Überlegenheit seiner Lösung, doch was am Ende zählt, sind die Ergebnisse. Auch dieses Board muss sich denselben OC-Tests stellen, wie der Rest des Feldes – dann sehen wir weiter.

An der rechten Boardkante ist eine Reihe mit Spannungsmesspunkten untergebracht, und jeder Messpunkt besitzt einen Halterahmen für die Messspitze des Voltmeters. Im Lieferumfang des Boards finden auch ein paar Verlängerungskabel für diese Anschlüsse.

Das P67A-GD65 trägt zwei Grafikkartenslots, und die liegen drei Positionen auseinander, was die Belüftung der oberen Karte im CrossFire- oder SLI-Modus erleichtert. Wie bei den anderen Boards im Feld ist der zweite PEG-Slot mit acht PCIe-Lanes angebunden, wenn dort eine Grafikkarte steckt. Ansonsten bekommt der obere Steckplatz die vollen 16 Lanes.

Das MSI-Board stellt in diesem Feld mit nur einem internen USB-2.0-Header die geringste Zahl an USB-2.0-Ports bereit, die man per Slotblech oder Frontblende nutzen könnte. Allerdings werden zwei weitere Ports der Generation 3.0 werden an einem Slotblech bereitgestellt.

Obwohl das Layout des P67A-GD65 insgesamt gefällt, sitzen zwei Anschlüsse schlecht erreichbar in der linken unteren Ecke. Das ist zum einen der FP-Audio-Anschluss, der dort sehr weit von den Buchsen entfernt liegt, die er anbinden soll. Ähnliches gilt für den USB-3.0-Header für Anbindung einer Frontblende, der nur etwas weiter vorn liegt. Bislang fehlen aber ohnehin Gehäuse, die diesen Anschluss nutzen können, und MSI legt keine passende Frontblende bei.

Ohne eine USB-3.0-Frontblende bekommt man natürlich auch kein Kabelführungsproblem. Ein USB-3.0-Slotblech für die Gehäuserückseite liegt aber bei, ebenso wie eine SLI-Steckbrücke und vier interne SATA-Kabel.

Ihre Reaktion auf diesen Artikel