Kleine SSDs von Sandisk
Während die Konkurrenz die Kapazität bei Solid State Drives stetig erhöht, geht SanDisk einen anderen Weg: Der Hersteller kündigt kleinere Flash-Speicher für Günstig-PCs an.
Wenn es nicht unbedingt auf Speicherkapazität ankommt, zählt der Preis. So wie bei Ultra-Low-Cost-PCs oder Mini-Notebooks der EeePC-Klasse: Zum mobilen Surfen im Web und für Office-Aufgaben genügt in der Regel eine Handvoll GByte Speicherkapazität; und diesen Markt hat SanDisk im Sinn.
Auf der Computex hat SanDisk eine neue Modellreihe an Solid State Drives mit parallel-ATA-Anschluss vorgestellt. Die Bezeichnung dieser Speicher lautet demzufolge pSSDs. Sie sind eigens auf Ultra-Low-Cost-PCs (ULCPCs) zugeschnitten. Die Flash-Speicher sollen dank ihres geringen Stromverbrauchs und all den anderen Vorteilen von SSDs in Mini-Notebooks Einzug halten.
Derzeit besteht die SanDisk-Produktpalette aus Modulen mit bis maximal 16 GByte Kapazität, auch in den Größen 4 und 8 GByte will SanDisk sie auf den Markt bringen. Die Lesegeschwindigkeit wird mit 39 MByte pro Sekunde angegeben, die Schreibgeschwindigkeit mit 17 MByte/s. Zwar reichen die Module damit nicht an ausgewachsene Solid States heran, doch das ist auch nicht das Ziel der pSSDs. Wichtiger sind da schon eine niedrige Stromaufnahme und die Unempfindlichkeit gegen Stöße.
Im August schon sollen pSSDs in den Handel kommen. Exakte Preise hat SanDisk noch nicht genannt. Allzu hoch sollten sie aber nicht sein, SanDisk selbst spricht von »kostengünstigen« pSSDs.
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