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Panda: 15.000 neue Trojaner, aber immer weniger klassische Viren

Von - Quelle: Tom's Hardware | B 0 kommentare

Der Sicherheitsanbieter Panda hat 15.000 neue Trojaner in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres registriert. Das berichtet das Virenlabor des Unternehmens.

Nachdem die Zahl der neuen Trojanischen Pferde schon im zweiten Quartal des Jahres 2006 im Vergleich zum ersten Quartal zugenommen hatte, habe es auch im dritten Vierteljahr noch einmal eine deutliche Steigerung gegeben.

Als Trojaner oder Trojanische Pferde bezeichnet man Programme, die - als nützliche Anwendungen getarnt - schädliche Funktionen ohne Wissen des Anwenders ausführen, etwa das Überwachen des Datenverkehrs, das Aufspüren von Passwörtern und Kontonummern, oder die Installation illegaler Dialer-Programme.

Während Backdoor-Trojaner und Bots mit jeweils über 1.000 verschiedenen Exemplaren im dritten Quartal 2006 die Plätze zwei und drei im Ranking der neuen Malware-Varianten einnehmen, verlieren Würmer, Adware/Spyware und Dialer offenbar immer mehr an Bedeutung. Der Grund: Trojaner, Backdoor Trojaner und Bots eignen sich für Hacker am besten, Online-Diebstahl, DoS-Angriffe oder Spam-Versand auszuführen.

Die Zahl der klassischen Viren, unerwünschten Programme und Hacking-Tools werde dagegen immer geringer: Weniger als 500 neue Exemplare sind im dritten Quartal 2006 aufgetaucht. Auch Dialer werden immer weniger genutzt, da sie bei kabellosen Netzwerken und Breitbandverbindungen nicht einsetzbar sind.

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