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Pangea Sun: Modulares ARM-Notebook aus Deutschland

Von - Quelle: Pangea Electronics | B 0 kommentare

Pangea Electronics, ein Startup aus dem FabLab-Umfeld in Berlin, hat sich auf die Fahnen geschrieben, ein modulares Notebook mit ARM-Prozessor auf den Markt zu bringen. Das Pangea Sun soll per Indiegogo-Crowdfunding noch 2016 erscheinen.

Nachhaltig soll es sein, und es soll zudem Menschen in einer Region unterstützen, die technologisch auf der Welt eher unterrepräsentiert ist: Das modulare Notebook Pangea Sun soll in Kindia in Guinea, also in Afrika produziert werden. Dabei sollen die für die Produktion erzielten Einnahmen aus der Crowdfunding-Kampagne auch gleichzeitig die Fortbildung vor Ort anschieben.

Pangea SunPangea SunPangea Sun mit Grafik-TabletPangea Sun mit Grafik-Tablet

Diejenigen, die sich an der Kampagne bei Indiegogo beteiligen, sollen ab Dezember diesen Jahres erste Exemplare von Pangea Sun erhalten, bei denen im Inneren des Gehäuse ein ARM-A9-Quadcore mit zwei Gigahertz Taktfrequenz und einer Mali-450-MP-GPU stevkt.

Dazu kommen zwei oder vier Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Flash-Speicher. Zur Darstellung der Inhalte gibt es ein 14 Zoll großes Full-HD-Display, für die Eingabe unter anderem ein Multitouch-Trackpad. Bei den Schnittstellen setzt der Hersteller auf zwei USB-C-Steckplätze, WLAN nach b/g/n-Standard und Bluetooth. Als Betriebssystem soll Android istalliert werden. Mit einem 6000-mAh-Akku sollen mehr als zehn Stunden Ausdauer erreicht werden.

Pangea Sun mit ProjektormodulPangea Sun mit ProjektormodulPangea Sun mit Smartphone-DockPangea Sun mit Smartphone-Dock

Das soll allerdings nur ein Anfang sein. Alle Komponenten können einzeln ausgestauscht werden, wenn sie veraltet oder defekt sind. Ein neuer Monitor, eine neue CPU-Einheit, andere Speicher oder einfach nur verschiedenste Erweiterungen sollen einfach modular und mit wenigen Handgriffen eingebaut werden können.

Je nach Erfolg der Finanzierung sollen ein Smartphone-Dock, ein Einsteck-Projektor oder andere Betriebssysteme (Ubuntu oder Windows 10 Mobile) möglich werden. Dazu gibt es Stufen, ab denen beispielsweise der Produktionsaufbau in Guinea gestartet werden kann.

Pangea Sun StrukturPangea Sun StrukturPangea Sun KampagnePangea Sun Kampagne

Das Pangea Sun, das regulär 799 US-Dollar kosten soll, gibt es für „Super Early Birds“ für lediglich 449 US-Dollar. Early Birds zahlen 499, danach muss man 599 US-Dollar für das Notebook inklusive Akku und Ladegerät einkalkulieren. Das Doppelpack soll schon für 1099 US-Dollar erhältlich sein.

Günstiger geht es, wenn das Basismodul als Pangea Mercury für den Desktop-Einsatz geordert wird: Statt 219 kostet es während der Kampagne lediglich 169 US-Dollar. Das erste Ziel der Kampagne ist es, auf eine Summe von 599713 US-Dollar einzunehmen. Weitere Stufen liegen bei einer Million für das Smartphone-Dock, 1,25 Mio. für das Projektormodul und 1,5 Mio. für den Start der Produktion in Afrika.

Die Crowdfunding-Kampagne soll noch bis Ende März laufen.

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