PC-Markt wächst europaweit nur in Deutschland

Desktops, Notebooks und Premium-Ultramobiles gehören nach Gartner-Lesart in die Kategorie PC. Und in diesem Konglomerat soll der Markt in Deutschland gegenüber 2015 um sieben Prozent größer geworden sein.

Damit steht er im Gegensatz zu allen anderen Ländern in Europa, die durch die Bank ein Minus zu verzeichnen hatten: Frankreich musste 1,1 Prozent Rückgang hinnehmen, Großbritannien sogar acht Prozent.

Grund für die guten Werte waren Notebooks und Premium-Ultramobiles (Tablets, Convertibles, Ultrabooks), von denen 17 Prozent mehr über die Ladentische gingen oder aus dem Netz kamen.

Die Desktop-Rechner konnten da nicht mithalten: Im Q2 wurden sieben Prozent weniger verkauft. Treiber bei den Käufern waren Firmen, die um zehn Prozent kauffreudiger waren als 2015. Privatpersonen hielten sich allerdings um vier Prozent stärker zurück.

Topseller war wieder einmal HP. Bei einem Wachstum von 53,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr konnten die Amerikaner Lenovo sicher hinter sich halten, die um 11,8 Prozent wuchsen. Mit 49 Prozent fast so stark gewachsen wie HP ist Acer, die allerdings von einem niedrigeren Niveau auf Rang drei ankamen. Auf den weiteren Plätzen in den Top 5: Dell und Asus.

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