PC-Markt Q3/2016: Zwei Jahre im Minus sind voll

Bei IDC sind es fünf Hersteller, die knapp 76 Prozent des Marktes hamstern, bei Gartner sind sechs Hersteller für knapp 78 Prozent des Marktes verantwortlich. Auch wenn sich Details naturgemäß unterscheiden, ist der PC-Markt dabei, sich massiv zu konsolidieren.

Lenovo, HP, Dell, Asus, Apple und Acer sind die derzeit großen Hausnummern - und dass Asus bei IDC im Gegensatz zu Gartner vor Apple liegt, mag daran liegen, dass IDC die Chromebooks mit einrechnet, Gartner aber nicht. Wie auch immer die beiden rechnen: Lenovo und HP heimsten sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen jeweis grob ein Fünftel des Marktes ein, wobei HP etwa genau so viel im Vergleich zum Vorjahr gewann wie Lenovo verlor.

Dell ist mit um die 15 Prozent Dritter und Apple liefert sich mit Asus einen Fight um die Plätze vier und fünf - mit Acer als nahem, aber anscheinend eindeutigen Verfolger.

Trotz aller Verluste findet IDC etwas Gutes: Der Markt entwickelte sich 3,2 Prozent besser als die Prognosen. Allerdings wird befürchtet, dass der aktuelle positive Trend schon im nächsten Jahr zurückschlagen könnte, da die jetzigen Anschaffung eher langfristig getätigt werden.

Zum verhältnismäßig guten Ergebnis sollen vor allem die besser entwickelten Länder und Regionen beigetragen haben. In den USA soll auf Basis der Chromebooks - diese Angabe stammt also von IDC - sogar ein Wachstum entstanden sein. Ebenso gab es in EMEA positive Zahlen bei den Desktop-PCs, die die Prognosen übertrafen, während Notebooks wohl im Rahmen der Erwartungen lagen.

Die sogenannten "Emerging Markets" müssen aber alle Silberstreifen am Horizont verdunkelt haben – allein Lateinamerkika verzeichnete wohl ein Minus im zweistelligen Bereich.

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21 Kommentare
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  • fffcmad
    Und woran liegts? Der PC macht in Sachen Spiele den groeßten Markt aus. Dummerweise kommt da nichts an Spielen, weil die Konsolen bremsen. Bei den CPUs tut sich nicht mehr viel. Grafikkarten sind ueberteuert. Das da die Entwicklung und das Kaufinteresse stehen bleibt, wundert mich nicht. Und im Officebereich reichen i5, 8GB RAM und eine 240GB SSD. Da ist man bei 700€ und drunter, je nach PC-Modell dabei.
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  • quixx
    Das Office-Metier , das ich kenne, kommt mit i3 aus. Meist schneller als meine i5. Und für wen produziert dann Intel überhaupt noch i3s? Gibt es noch weniger als Office?

    Heute reicht eben ein PC von vor 10 Jahren aus um Rechnungen über 1Mio aufzusetzen.

    Und Neuzugänge ins INet kommen oft mit dem Smartphone aus.

    Wohingegen "wichtig" immer noch Desktop bedeutet.
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  • fffcmad
    Ich meinte damit i5 aus der mittleren Schicht. Die sind schon mehr als schnell genug und bremsen die Arbeit nicht. Wohl auch nicht in 5 jahren. Das i3 relevant schneller sind bezweifle ich stark. (Mangels CPU Kernen) Viele Browsertabs/ Adobe &Co und schon macht der i5 deutlich mehr Sinn im Office. Auch wennd der i3 fuer das Meiste reicht.

    In Notebooks lassen wir gerne I7 CPUs hocken. Wegen HT & Co. Zeit ist einfach Geld.
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